Neue OP-Methoden für herzkranke Kinder: Jetzt kommt das Mini-Kunstherz in die Schweiz

Written By Unknown on Kamis, 18 Oktober 2012 | 14.44

ZÜRICH - Seit knapp 100 Tagen ist er im Amt: Prof. Michael Hübler, der neue Herzchirurg am Zürcher Kinderspital. Er tritt die Nachfolge von René Prêtre an. Dank neuer Operationsverfahren sollen mehr todgeweihte Kinder überleben.

Elf Jahre lang operierte René Prêtre in Zürich kranke Kinderherzen. 2009 wurde er zum Schweizer des Jahres ausgezeichnet. Nun arbeitet Prêtre in Lausanne.

An seiner Stelle tritt Prof. Michael Hübler (50), ein smarter Süddeutscher, der bis vor Kurzem noch in Berlin herzkranke Kinder operierte.

Sofort erzählt er von einem aktuellen Eingriff: «Ein 8-jähriges Mädchen kam zu uns mit einem Knochentumor. Die Chemotherapie gegen den Tumor hatte ihr Herz angegriffen. Alle dachten, das Kind überlebt nicht.»

Ein Mini-Kunstherz als Überbrückung zur Transplantation

Das sind Fälle, die Hübler und sein Team stark fordern. «Wir haben ihr zu ihrem eigenen Herzen hinzu ein Kunstherz eingesetzt. Das Mädchen hat sich inzwischen prächtig erholt. Sie wird nun sicher einige Zeit mit dieser Überbrückung leben können. Ihr Herz hat sie noch und verlässt in einigen Tagen das Spital.»

Dennoch wird die Kleine in ein paar Jahren nicht um eine Transplantation herumkommen.

350 kranke Kinderherzen pro Jahr

Rund 350 Kinder werden jährlich am Kispi wegen Herzfehler oder Missbildungen am Herzen behandelt. Rund fünf Prozent der kleinen Herzpatienten kommen aus dem Ausland.  Erst kürzlich wurde ein Mädchen aus der Mongolei am Kispi behandelt.

Michael Hübler gehört zu den rund  fünfzehn Ärzten in Europa, die sich auf  Präzisionseingriffe an Säuglingsherzen spezialisiert haben. Einen Namen hat sich der Deutsche mit sogenannten Aortic Translocations gemacht, dem Anschliessen der falsch platzierten Hauptschlagader am richtigen Platz im Herzen. Auch diese Methode hat er bereits in Zürich eingeführt.

Sein Job bedeute sehr viel Verantwortung, erzählt er. Und viel Druck – auch während der Operationen. Umso befriedigender ist es dann, wenn die Operation gut verlaufen ist und die Kinder wieder die Augen öffnen.

Feinste Präzisionsarbeit

«Kinderherzen ticken anders als die Herzen von Erwachsenen. Jedes Kinderherz ist ein Juwel.»

Die Herausforderung in der Kinderherzchirurgie liegt an der feinen Handarbeit. Meist operiert er Neugeborene. Da ist höchste Präzisionsarbeit gefragt. Erfolg ist für ihn, wenn er in die Gesichter der kleinen Patienten schaut: «Operierte Neugeborene sind wie ausgetauscht. Sie haben eine rosige Gesichtsfarbe, lächeln und strampeln wieder.»

Besonders freut es ihn, wenn Eltern noch nach Jahren Bilder der Kinder schicken, von ihren Einschulungen oder sportlichen Leistungen, wozu er mit beigetragen hat.


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