Eine erste Kronzeugin hat die beiden Angeklagten am Montag schwer belastet (BLICK berichtete). Gestern hat ein zweiter Kronzeuge beim Prozess in Altdorf ausgesagt. Er meldete sich bei der Polizei, nachdem ein Phantombild des mutmasslichen Auftragsmörders veröffentlicht wurde. «Sasa S. deutete die Tat vorher an», sagt der Zeuge im Gericht.
Er habe im Cabaret von Ignaz W. ein Gespräch zwischen Sasa S. und der Bardame mitgehört. «Es ging um die Ehefrau von Ignaz W. Die Bardame sagte, Ignaz W. hätte schon viele Male versucht, seine Frau umzubringen. Die Serviertochter habe sieben Leben.»
«Keine Ahnung, wer auf meine Frau geschossen hat»
Beide Angeklagten sind nicht geständig. Sasa S. erklärt dem Gericht: «Ich habe nicht geschossen!» Der Kroate gibt zu, am Abend vor der Tat im Restaurant gewesen zu sein, in dem Nataliya K. serviert. «Ignaz W. schickte mich dorthin. Ich sollte schauen, ob sie an diesem Abend arbeitet.»
Sasa S. belastet Ignaz W. weiter: «Er gab mir in derselben Nacht eine Pistole und sagte, ich solle sie verstecken.» Ignaz W. bestreitet das. «Ich habe keine Ahnung, wer auf meine Frau geschossen hat», sagt der Puff-Besitzer. «Ich habe Sasa S. keinen Auftrag erteilt. Ich habe ihm auch nie eine Waffe gegeben.»
Er sei kein Verbrecher. «Zu 80 Prozent der Polizisten im Kanton Uri habe ich ein gutes Verhältnis. Ein paar andere sagen, ich sei ein Schlitzohr. Vielleicht haben sie gar nicht so unrecht. Aber diese Tat ist ein ganz anderes Kaliber.»
Der Prozess geht weiter.
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Prozess zum Mordanschlag von Erstfeld: «Die Serviertochter hat sieben Leben»
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