Auf dem Absprungpodest, 39 Kilometer über dem Boden, gab es diesen Moment, als Felix Baumgartner alle Rekorde egal waren:
«Als ich da oben stand und auf die Welt runterschaute, ging es nicht mehr um Rekorde oder um das Sammeln von wissenschaftlichen Daten. Das einzige, das ich wollte, war heil herunterzukommen. Ich wollte nicht vor meiner Familie und den vielen Zuschauern sterben.»
Dem Extremsportler sind die Strapazen seines tiefen Falles anzusehen, als er in den USA vor die Presse tritt. Die Rekordjagd hat ihm zugesetzt : «Es war schwieriger, als alles, was ich bisher gemacht habe. Ich denke, ich habe jetzt genug.» Weitere Versuche, womöglich den einzigen Rekord, den er verfehlt hat, noch zu brechen, schliesst er damit aus.
Hat er den Fallschirm absichtlich zu früh gezogen?
Sein Vertrauter und Mentor Joseph Kittinger (83) wird weiterhin der Mann mit dem längsten freien Fall (4 Minuten 36 Sekunden) bleiben. Gut möglich, dass Baumgartner aus Respekt vor Kittinger den Fallschirm früher als geplant gezogen hat.
Im Vorfeld des Stratosphärensprunges hatte Baumgartner schon angekündigt, dass er als Rekordjäger und Extremsportler zurücktreten wolle. Er will nur noch Held sein: als Helipilot Waldbrände bekämpfen, im Gebirge Menschen retten, das sind seine längerfristigen Ziele.
Baumgartner kann sich in Arbon TG erholen
Zuvor muss sich der Mann von dem die ganze Welt spricht, wieder zu Kräften kommen. In Arbon TG, wo Baumgartner zusammen mit seiner Freundin Nicole wohnt, ist man stolz auf den prominenten Einwohner: «Es freut uns sehr, dass er seine Ziele erreicht hat. Das ist schon ein gewaltige Leistung, dass er gleich mehrere Rekorde gebrochen hat», sagt Monique Trummer, Presseverantwortliche der Stadt zu Blick.ch.
Ein offizieller Empfang für Baumgartner sei zwar noch nicht geplant, so Trummer. Man werde im Stadtrat bald darüber diskutieren. «Er kehrt ja noch nicht gerade sofort zurück», sagt Trummer. «Was wir aber auf jeden Fall machen werden, ist ein Gratulationsschreiben. Dieses wird noch diese Woche verschickt.»
Zumindest wird sich Baumgartner in der Kleinstadt am Bodensee optimal erholen können, meint Trummer: «Hier kann er so richtig seine Seele baumeln lassen und runterfahren. Es gibt keine hohen Gebäude oder Berge, die ihn für einen Basejump oder Ähnliches in Versuchung führen könnten. Der Kirchturm der reformierten Kirche oder der Schädlerturm sind dafür viel zu klein.» (bih)
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