Stellen wir uns vor, die Schweiz wäre an der Stelle von Israel.
Stellen wir uns vor, seit Wochen beschiessen Terroristen die Bundeshauptstadt mit Raketen.
Stellen wir uns vor, auch Zürich wird unter Beschuss genommen.
Stellen wir uns vor, wie die Schweiz in einem solchen Fall reagieren würde.
Stellen wir uns vor, wie die Bürgerinnen und Bürger des Landes reagieren würden.
Bei uns, für uns ist ein solches Geschehen unvorstellbar.
Ganz anders für die Bürgerinnen und Bürger des Staates Israel: Seit elf Jahren beschiessen Terroristen aus dem Gazastreifen Israel mit Raketen. Bisher schlugen insgesamt 13000 Geschosse in Israel ein. Auch Jerusalem und Tel Aviv gehören zu den Zielen.
Jetzt schlägt Israel zurück. Seine Luftwaffe flog von Mittwoch bis Freitag 800 Angriffe. Die Palästinenser beklagen 40 Tote und über 200 Verletzte.
Zum Angriffskrieg mit Raketen gesellt sich auch ein Krieg der Bilder: Der ägyptische Ministerpräsident Hischam Kandis, der auf Besuch in Gaza weilte, präsentierte sich den Weltmedien mit einem blutenden Kind im Arm. Er verurteilte Israels Verteidigung als «unverhüllten Angriff auf die Menschlichkeit». Die islamische PR-Maschine funktioniert perfekt.
Und wie funktionieren wir? Die demokratische Welt? Die Schweiz? Wir leisten uns ein neutrales Schulterzucken. Längst gilt als ausgemacht, dass sich zwei gleichermassen Unverbesserliche bekämpfen: Bösewicht Israel gegen Bösewicht Hamas. Wobei in Kreisen linker und grüner Dritte-Welt-Sympathisanten die palästinensischen Terroristen Wohlwollen geniessen: David Hamas gegen Goliath Israel, Freiheitskämpfer gegen jüdische Unterdrücker, arme Welt gegen reiche Welt, Kapitalismusfeinde gegen Kapitalisten, Amerikahasser gegen Amerikafreunde.
Die Hamas praktiziert in Gaza einen Islam schlimmster Ausprägung: totalitär, frauenfeindlich, gnadenlos gegen Andersdenkende und Abweichler. Ein Schreckensregime terrorisiert den einzigen demokratischen Rechtsstaat im Nahen Osten: Israel.
Der Schlachtruf der Hamas lautet: «Tod Israel!» In den Hassgesang stimmen mit ein – laut oder summend – weite Teile der arabischen, ja der islamischen Welt.
Stellen wir uns vor: Wir Schweizer beschossen wie die Israelis, bedroht seit Jahrzehnten wie die Israelis, gehasst von unseren Nachbarn wie die Israelis – gehasst von der aggressivsten Religions-Kultur der Welt.
Stellen wir uns dies einfach einmal vor. Nur das. Nicht mehr.
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