TOKIO - Die Polizei hat das Schindler-Hauptquartier in Tokio auseinandergenommen.
Am Mittwoch spielte ein Lift der Firma Schindler in der japanischen Stadt Nomi verrückt. Als die Putzfrau Toshiko Maeda (63) im Hotel Apa den Aufzug betrat, setzte dieser sich ohne Vorwarnung in Bewegung. Mit offenen Türen stieg der Lift in die Höhe. Maeda wurde im Türrahmen zerquetscht und starb.
Angehörige lehnen Entschuldigung ab
Die Verantwortlichen von Schindler Japan entschuldigten sich am Freitag bei den Angehörigen für den Unfall. Diese lehnten die Entschuldigung ab. Maedas Sohn, Tomoyuki, 37, sagte Journalisten, dass er die Schindler-Leute nie mehr sehen wolle.
Über die Unfallursache herrscht noch Unklarheit. Die japanische Polizei vermutet jedoch Verletzungen der Sorgfaltspflicht. Sie hat heute Morgen im japanischen Schindler-Hauptquartier in Tokio eine Razzia durchgeführt. Bereits zuvor wurden das Schindler-Büro in Nagoya und die Unterhaltsfirma in Kanazawa durchsucht.
5500 Schindler-Lifte kontrolliert
Schindler stand in der japanischen Öffentlichkeit während Jahren in der Kritik, als bei einem Unfall mit einem baugleichen Lift 2006 ein Jugendlicher ums Leben kam. Der Schweizer Firma wurden aber keine Konstruktionsfehler nachgewiesen. In Japan stehen 5500 Schindler-Lifte, sie werden nun alle von Transportministerium kontrolliert. (sas)
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