Beim Militäreinsatz zur Befreiung der Geiseln in Algerien sind nach Regierungsangaben zwölf Geiseln getötet worden. 30 Geiseln seien noch immer in der Gewalt der Terroristen, sagte der algerische Kommunikationsminister Mohammed Said gestern Abend im algerischen Radio.
Die mauretanische Nachrichtenagentur ANI und ein Vertreter der algerischen Sicherheitskräfte berichteten hingegen, sieben bis zehn Menschen befänden sich noch in Händen der Entführer. Nach ANI-Angaben handelt es sich bei den noch festgehaltenen Geiseln um drei Belgier, zwei US-Bürger, einen Japaner und einen Briten.
Die Agentur berief sich auf das Umfeld des islamistischen Kommandos. Die algerische Nachrichtenagentur APS meldete unter Berufung auf Kreise der Sicherheitskräfte, seit dem Beginn des Militäreinsatzes seien zwölf Geiseln und 18 Kidnapper getötet sowie etwa hundert ausländische Geiseln befreit worden.
Amerikaner getötet
Nach Angaben der Sprecherin des US-Aussenministeriums Victoria Nuland kam bei dem Geiseldrama auch ein Amerikaner ums Leben. Zuvor hatte US-Aussenministerin Hillary Clinton nach einem Telefonat mit dem algerischen Regierungschef Abdelmalek Sellal gesagt, dass sich mehrere Geiseln weiterhin in Gefahr befänden.
Sellal habe «deutlich gemacht, dass die Operation immer noch andauert, die Lage instabil ist und noch in mehreren Fällen Geiseln in Gefahr sind», sagte Clinton. Die Situation vor Ort sei weiterhin «ausserordentlich schwierig und gefährlich».
«Grösstmögliche Vorsicht»
Von der algerischen Armee verlangte die Ministerin bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ihrem japanischen Kollegen Fumio Kishida «grösstmögliche Vorsicht», um «unschuldige Leben zu schützen». Ähnlich äusserte sich auch Kishida. Zugleich verurteilten beide Politiker den Angriff auf das Gasfeld durch radikale Islamisten.
Auch der UNO-Sicherheitsrat verurteilte den Angriff in der algerischen Wüste scharf. Die Täter, die Hintermänner und Geldgeber dieses Terrorakts müssten vor Gericht gebracht werden, teilte das höchste UNO-Gremium in einer Erklärung mit.
Es rief alle Staaten zur Unterstützung der algerischen Regierung auf. Alle Formen des Terrorismus stellten eine der ernsthaftesten Bedrohungen des Friedens und der Sicherheit dar.
Die schwer bewaffneten Angreifer hatten die Anlage am Mittwoch besetzt und Geiseln genommen. Am Donnerstag griff das Militär an. Die Islamisten verlangen unter anderem das Ende des von Frankreich angeführten internationalen Militäreinsatzes in Mali. (SDA)
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