Drama in der algerischen Wüste: Irische Geisel entkam der Terror-Hölle

Written By Unknown on Jumat, 18 Januari 2013 | 17.03

Blutbad bei der missglückten Geiselbefreiung in der algerischen Wüste. Doch einer hat Glück. Es ist der irische Elektriker Stephen McFaul, Vater zweier Söhne, Dylan und Jake. Familienangehörige in Irland berichten, dass ihm die Flucht gelungen sei.

Dabei hatte es zunächst gar nicht danach ausgesehen. Wie alle Geiseln wurde auch McFaul von den Extremisten gezwungen, bei ihren Angehörigen anzurufen und deren Forderungen mitzuteilen.

«Er rief mich um neun Uhr morgens an und sagte mir, dass ihn die Al-Kaida entführt hat», sagte seine Mutter Marie. «Ich sollte die irische Regierung kontaktieren, weil sie Aufmerksamkeit wollten. Das war der Albtraum. Das mache ich nicht noch einmal mit. Er geht nicht zurück.»

Immerhin: Für McFaul hat der Albtraum ein Happy End. Die Details seiner Flucht sind nicht bekannt.

Die Situation ist derzeit vollkommen unklar. Der britische Premierminister David Cameron sagte, 20 Staatsangehörige würden noch vermisst. Das Land solle sich auf schlechte Nachrichten gefasst machen. 14 Japaner werden ebenfalls vermisst, drei konnten offenbar fliehen.

Norwegens Premierminister Jens Stoltenberg sagte, das Schicksal von acht Norwegern sei ungewiss, fünf seien entkommen.

Der französische Innenminister Manuel Valls erklärte, zwei französische Arbeiter seien in Sicherheit, von zwei weiteren wisse man nicht, wo sie seien.

Offenbar ist es auch einigen Amerikanern gelungen, den Entführern zu entkommen.

Wie die «BBC» heute Morgen meldet, geht das britische Aussenministerium davon aus, dass das Geiseldrama noch nicht beendet ist.

Washington und London «verwirrt»

Der algerische Fehlschlag löste prompt böse Reaktionen westlicher Staatschefs aus. Der Sprecher der Weissen Hauses, Jay Carney, erklärte, die US-Regierung «ist besorgt angesichts der Meldungen über Tote und verlangt Klarheit von der algerischen Regierung».

Zuvor hatten US-Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron in einem Telefonat ihre beiderseitige «Verwirrung» über die Katastrophe ausgedrückt.

Pikant: Washington habe der Regierung in Algier militärische Hilfe zur Geiselbefreiung angeboten, sagte der US-Sprecher. Doch leider habe Algerien die Offerte abgelehnt.

Nach Angaben amerikanischer Regierungsvertreter überflog eine unbemannte US-Drohne das unweit der libyschen Grenze gelegene Areal, als es die algerischen Streitkräfte stürmten.  (SDA/snx)


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