Über die genaue Anzahl der Opfer gibt es widersprüchliche Angaben. Während die deutsche Nachrichtenagentur dpa von mindestens vier Toten sprach, kamen laut der französischen Agentur afp sieben Menschen ums Leben. Laut der Nachrichtenagentur Reuters stieg die Totenzahl am Samstagabend (Ortszeit) auf neun.
Der Sturm habe allein im Bundesstaat Connecticut mindestens fünf Menschen das Leben gekostet, teilte die Polizei gemäss Reuters-Angaben gestern mit. In Boston im Bundesstaat Massachusetts starb zudem ein Elfjähriger an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Er wollte seinem Vater beim Schneeräumen helfen. Als es ihm zu kalt wurde, wollte er sich im Auto – bei laufendem Motor – aufwärmen.
Doch der Auspuff war mit Schnee verstopft. Giftige Dämpfe drangen ins Auto, der Junge erstickte.
Im Bundesstaat New York wurde ein 74-jähriger Fussgänger von einer Autofahrerin tödlich überrollt, die in dem Blizzard die Kontrolle über ihren Wagen verlor. In Auburn im Bundesstaat New Hampshire rammte ein Autofahrer einen Baum und starb.
US-Ostküste atmet auf
Trotz der tragischen Unfälle atmeten die Menschen an der US-Ostküste nach dem Durchzug von «Nemo» auf: Der Wintersturm hat zwar eine dicke Schneedecke über die gesamte Region zwischen Maine und New Jersey gelegt, aber die schlimmsten Vorhersagen sind nicht eingetroffen.
Metropolen wie Boston und New York kamen glimpflich davon. Schlimmer traf es ländliche Regionen besonders in Massachusetts und Connecticut, wo mehr als 650'000 Haushalte und Betriebe zeitweise ohne Strom und Heizung waren. Einige Küstenregionen in Massachusetts mussten wegen Überschwemmungen evakuiert werden.
Meteorologen hatten im Vorfeld gewarnt, der Sturm könne möglicherweise historische Ausmasse haben, sehr viele Menschenleben kosten und das öffentliche Leben über Tage lahmlegen. Doch schon gestern zeigte sich vielerorts wieder die Sonne, nachdem «Nemo» auf den Atlantik hinausgezogen war.
Verkehr läuft langsam wieder
Flughäfen nahmen den Betrieb wieder auf, Räumtrupps nahmen Strassen und Autobahnen in Angriff. «Wir haben Glück gehabt», sagte New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg. Sein Kollege aus Boston, Thomas Menino, sah das ähnlich. «Ich bin froh, berichten zu können, dass die Stadt den Sturm bislang gut überstanden hat.»
Der Wintersturm «Nemo» war in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) mit heftigen Schneefällen und starken Windböen über den Nordosten der USA hinweggerollt. Mehr als 5000 Flüge und alle Zug- und Busverbindungen mussten gestrichen werden. Obwohl der öffentliche Verkehr langsam wieder anrollt, ist auch heute mit weiteren Flugausfällen zu rechnen.
Auch für den Strassenverkehr erholt sich die Lage langsam, nachdem auf Autobahnen und Strassen zeitweise nichts mehr ging, die Sicht war wegen des wirbelnden Schnees auf wenige Meter reduziert. Innenstädte von Metropolen wie New York und Boston wirkten zeitweise wie verwaist. Der Schnee türmte sich in einigen Gegenden bis auf fast 90 Zentimeter. (SDA/woz)
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«Nemo» fordert mehrere Tote: Bub (11) erstickt in Auto
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