Navy Seal (35) packt aus: So habe ich Osama bin Laden getötet

Written By Unknown on Selasa, 12 Februari 2013 | 17.03

«Ich habe ihm zwei Mal in die Stirn geschossen. Bap! Bap! Er sackte vor seinem Bett zusammen, da traf ich ihn ein weiteres Mal. Bap! An derselben Stelle. Er war tot, bewegte sich nicht mehr. Seine Zunge hing ihm aus dem Mund. Ich sah zu, wie er seinen letzten Atemzüge tätigte.»

Mit diesen Worten beschreibt ein Mitglied des Team Six der Navy Seals, wie er den Terrorfürsten Osama Bin Laden am 2. Mai 2011 in dessen Haus im pakistanischen Abottabad zur Strecke brachte.

Fast zwei Jahre lang hatte der Elite-Soldat geschwiegen, jetzt packte er aus - und erzählte seine Geschichte dem US-Journalisten Phil Bronstein, der sie nun im Magazin «Esquire» veröffentlichte.

«Keine Gefangenen»

Der Familienvater, der in dem Bericht nur «Der Schütze» genannt wird, sagte, es habe zwar keinen ausdrücklichen Tötungsauftrag gegeben. Für ihn und seine Kollegen sei aber klar gewesen dass eine Gefangennahme des Al-Kaida-Chefs nicht infrage komme.

Die Konfrontation mit Bin Laden habe nur gerade 15 Sekunden gedauert. «Er sah verwirrt aus. Und deutlich grösser, als ich erwartet habe», sagte der Soldat.

Weil der Top-Terrorist seine jüngste Frau vor sich hergeschoben habe, habe er befürchtet, dass sie eine Sprengstoffweste tragen könnte. Ausserdem habe Bin Laden eine Kalaschnikow in seiner Nähe gehabt.

«Er war eine Bedrohung», sagte der Soldat. Da habe er auf Bin Ladens Kopf gezielt und abgedrückt. «Da ist er, Bumm, erledigt!»

Arbeitslos und finanzielle Probleme

Für den mittlerweile 35-jährigen Soldaten hat sich der lebensgefährliche Einsatz in Pakistan indessen nicht ausbezahlt. Er ist heute arbeitslos, kämpft mit finanziellen Problemen.  

Von seiner Frau hat er sich mittlerweile getrennt, wohnt mit der Familie aber immer noch unter einem Dach, um Kosten zu sparen. «Ich will einfach in der Lage sein, meine Rechnungen zu bezahlen und mich um meine Kinder zu kümmern», sagt der Mann.

Er versuche sich nun als freiberuflicher Berater im Sicherheitsbereich durchzuschlagen. «Ich will die Dinge, die ich gelernt habe, dafür einsetzen, anderen Leuten zu helfen.»

Vorwürfe an die Navy

Gegenüber seinem früheren Arbeitgeber, der Navy, erhebt er schwere Vorwürfe. Nach 16 Jahren, hat er das Militär im vergangenen Sommer aus gesundheitlichen Gründen freiwillig verlassen. Und dabei auch seine Pensionsansprüche verloren. Auf solche hätte er erst nach 20 Jahren Anspruch gehabt.

Vergeblich habe sich der Soldat bemüht, zumindest die Krankenversicherung über das Militär zu behalten. Doch ihm sei nur gesagt worden: «Sie sind ausser Dienst, ihr Versicherungsschutz ist vorbei. Danke für die 16 Jahre.»

Veteranenorganisation widerspricht

Ob der Veteran allerdings wirklich keinen Anspruch auf Zahlungen hat, ist umstritten. Das Internet-Magazin «Stars an Stripes» berichtete, dass jeder ehemalige Kämpfer in den Kriegen in Afghanistan und im Irak die Krankenversicherung automatisch für fünf Jahre vom US-Departement für die Angelegenheiten von Veteranen bezahlt bekommt.

Für den Seal im Ruhestand ist das vielleicht ein schwacher Trost. Doch muss er nicht nur in ständiger Angst vor möglichen Racheakten von Bin-Laden-Verbündeten leben - sondern auch mit den Bildern des toten Terrorchefs, die sich in seinem Kopf festgebrannt haben.

«Die Bilder des gefallenen Bin Laden sind grausam», sagte er. «Die amerikanische Öffentlichkeit will nicht wissen, wie das ausschaut.» (bau/SDA)


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