Sie sind mit Kot verschmiert, liegen dicht gedrängt und gieren nach Beschäftigung. So zeigen es Bilder und ein Video, die tier-im-fokus.ch aus Ställen im Raum Bern und Solothurn zugespielt wurden.
«Die meisten Tiere sind in einem schlechten Zustand», sagt Tobias Sennhauser, Sprecher der Tierrechtsorganisation, und in einer permanenten Stresssituation. Viele hätten Verletzungen.
«Die Bilder belegen, wie schlecht es um den Schutz der Schweine steht», bestätigt Hans-Ulrich Huber, Geschäftsführer des Schweizer Tierschutzes (STS). Er rechnet damit, dass etwa die Hälfte von 1,6 Millionen Schweinen der Schweiz so vegetieren.
Und doch: Abgesehen vom fehlenden Stroh auf dem Stallboden gebe es laut Huber an diesen Betrieben gesetzlich nichts zu beanstanden.
Die Tierschutzverordnung wurde 2008 überarbeitet – mit Übergangsfristen bis spätestens 2018. Für Tierschützer Huber geht das gesetzliche Minimum aber nicht weit genug. Er fordert:
- Mehr Platz im Stall und eingestreute Liegeflächen, ständige Beschäftigungsmöglichkeit sowie ausreichend Stroh zum Wühlen und Kauen. Ab 2018 stehen jedem Tier 0,9 Quadratmeter Fläche zu. Laut Huber reicht das «nicht für das artgemässe Fortbewegungsverhalten».
- Auslauf für alle. «35 Prozent der Mastschweine verlassen den Stall nur am Tag ihrer Schlachtung. Sie werden ansonsten ohne Auslauf ins Freie in beengten, kahlen Stallbuchten gehalten.»
- Konsequent unangemeldete Kontrollen. In vielen Kantonen sind die nicht vorgeschrieben. «Das Gros der Bauern hält die Vorschriften ein», so der Tierschützer. Für sie sei es umso störender, dass «Tierschutzmuffel leichtes Spiel haben und fast nie fürchten müssen, in einer Kontrolle hängen zu bleiben».
Wer auf Nummer sicher gehen will, muss laut Huber Label-Fleisch kaufen, das über die Bezeichnung «Suisse Garantie» hinausgeht.
Suisseporcs spricht von Einzelfällen
«Das sind keine schönen Bilder», räumt auch Suisseporcs-Geschäftsführer Felix Grob ein. Doch im Gegensatz zu STS spricht der Vertreter der Schweineproduzenten von Einzelfällen und ist gegen schärfere Gesetze.
Wegen einiger schwarzer Schafe, so Grob, dürfe man keinen teuren «Kontrollapparat» aufbauen. Die Kontrolleure fänden fehlbare Bauern auch bei angemeldeten Besuchen.
Nicht zuletzt sei der Konsument gefordert: «In der Schweiz werden bereits 50 Prozent Label-Fleisch produziert, doch die Nachfrage erreicht nur ein Drittel.»
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