Wegen Libor-Skandal: UBS macht 2,5 Milliarden Verlust.

Written By Unknown on Selasa, 05 Februari 2013 | 14.44

Die Schweizer Grossbank UBS hat heute Morgen bekannt gegeben, dass sie 2012 einen Verlust von 2,5 Milliarden Franken machte.

Die Grossbank UBS weist für das Jahr 2012 einen Verlust von 2,511 Mrd. Fr. aus. Grund sind insbesondere Kosten aus dem Libor-Skandal, aus Restrukturierungen und Rückstellungen. Allein im vierten Quartal resultierte unter dem Strich ein Minus von 1,89 Mrd. Franken.

Selbst unter Ausklammerung von Sonderkosten fiel im Schlussquartal ein bereinigter Vorsteuerverlust von 1,2 Mrd. Fr. an, wie die UBS am Dienstag mitteilte. Hingegen profitierte die Bank vom Zulauf von Kunden: Die Neugelder in der Vermögensverwaltung nahmen netto übers ganze Jahr gesehen um 11,3 Mrd. Fr. auf 46,9 Mrd. Fr. zu. Insgesamt stiegen die verwalteten Vermögen 2012 von 2088 auf 2230 Mrd. Franken.

Ermotti sieht Fortschritte

Konzernchef Sergio Ermotti wird im Communiqué zitiert, dass die UBS beträchtliche Fortschritte beim Aufbau ihrer Kapitalquoten, beim Abbau ihrer risikogewichteten Aktiven und bei der Entlastung der Bilanz gemacht habe. So baute allein die Investmentbank-Sparte ihre risikogewichteten Aktiven um 81 Mrd. auf 131 Mrd. Fr. ab.

Die Fortschritte ermöglichten, dass die UBS nun eigene Anleihen im Umfang von bis zu 5 Mrd. Fr. zurückkaufen wolle. Mit diesem Schritt würden die künftigen Finanzierungskosten gesenkt, schreibt die Bank.

Insgesamt hat die UBS die Kosten seit Mitte 2011 um netto 1,4 Mrd. Fr. gedrückt. Die Zahl der Vollzeitstellen sank innert Jahresfrist von 64'820 auf 62'628. Demgegenüber sollen die Aktionäre der Bank von einer um 50 Prozent erhöhten Dividende von 15 Rappen pro Aktie profitieren.

Neues Bonus-Modell für UBS

Die Grossbank gibt bekannt, dass ihre Boni für 2012 gegenüber 2011 um 7 Prozent auf CHF 2,5 Milliarden reduziert wurden. Dies entspreche dem tiefsten Stand seit Beginn der Finanzkrise und einer Abnahme um 42 Prozent gegenüber 2010.

Für 2012 habe UBS ihr Boni-System stark überarbeitet. Die Veränderungen sollen den Fokus der UBS Mitarbeitenden auf die mittel- und langfristigen Erfolge des Unternehmens ausrichten.

Die Veränderungen beinhalten:

  • längere Aufschubdauer

  • mehrjährige Leistungskriterien auf aktienbasierter aufgeschobener Vergütung

  • eine Reduktion der maximalen Barkomponente, die einem Mitarbeitenden als Teil der leistungsabhängigen Vergütung sofort zugeteilt werden kann

Insgesamt hat die UBS die Kosten seit Mitte 2011 um netto 1,4 Mrd. Fr. gedrückt. Die Zahl der Vollzeitstellen sank innert Jahresfrist von 64'820 auf 62'628. Demgegenüber sollen die Aktionäre der Bank von einer um 50 Prozent erhöhten Dividende von 15 Rappen pro Aktie profitieren. (sda/tun)


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