Diese 440 Millionen gehen ans Herz: Eigener Spitaltrakt für Thierry Carrel

Written By Unknown on Rabu, 06 Maret 2013 | 14.44

Es ist eine Herzensangelegenheit, der geplante Neubau. Und ein riesiges Politikum. Denn 2013 entscheidet sich, in welcher Stadt künftig Herzen transplantiert werden. Und Bern will in diesem Zweikampf mit dem Unispital Zürich in der Poleposition ins Rennen steigen.

Dabei kommen der Insel die Pläne für ihr neues «Schweizer Herz- und Gefässzentrum» sehr gelegen. Doch der ärztliche Direktor Andreas Tobler stellte gleich zu Beginn klar: Es komme, unabhängig vom Transplantationsentscheid. «Denn wir sind schon heute das grösste Herzzentrum der Schweiz», sagt Tobler. So werden in Bern pro Jahr 1300 Operationen am offenen Herzen durchgeführt.

Götti-Prinzip für Patienten

Doch Herzoperation sind immer noch ein riskanter Eingriff und deshalb soll künftig alles unter einem Dach sein. Das neue Zentrum wird beim heutigen Bettenhochhaus gebaut, das bis 2025 abgerissen werden muss.

Direkt daneben entsteht ganz bewusst das neue Notfallzentrum, um die Wege zu verkürzen. «Für den Patienten bringt das mehr Sicherheit und klare Strukturen», erklärt Tobler. «Und wir wollen das Götti-Prinzip einführen, also eine Ansprechperson pro Patient.»

Der Neubau bringt zudem 20 Prozent mehr Effizienz. Doch erst kostet er mal 440 Millionen, inklusive Kosten für den Abriss des Hochhauses. «Um es klipp und klar zu sagen: Wir bezahlen das aus unserem Sack», kontert Andreas Tobler die Kritik aus Zürich. Als im Januar durchgesickert war, dass Bern ein Herzzentrum plant, vermutete man einen Griff in die Kassen des kantonalen Finanzausgleichs.

Thierry Carrel will die Besten

Thierry Carrel, Direktor der Uniklinik, will denn auch «die besten Fachkräfte der Schweiz nach Bern holen». Für ihn sei so ein Zentrum dringend nötig. Schliesslich wird die Schweiz immer älter. Und das geht ans Herz. Im Bereich der Herzklappen stieg die Zahl der Eingriffe um 65 Prozent innert sechs Jahren.

Das Berner Inselspital alleine verzeichnet heute insgesamt 30'000 Herzpatienten pro Jahr, drei Mal so viel, wie noch vor einigen Jahren. Immer häufiger stammen die auch von anderen Kantonen: Bereits 41 Prozent der Gefässpatienten werden von ausserhalb an die Insel überwiesen.


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