Der Schweizer Kardinal Kurt Koch spricht in einer Pressekonferenz über die Wahl von Jorge Mario Bergoglio zu Papst Franziskus.
«Er ist ein Papst aus dem Kontinent der Hoffnung. Mit seinem Namen Franziskus hat er ein Zeichen gesetzt», so Kurt Koch. Mit seinen italienischen Wurzeln stehe der neue Pontifex aber auch für das Element der Kontinuität.
«Die Parolen konservativ oder progressiv sagen mir nichts», so Koch über den neuen Papst. «Franziskus ist beides zugleich: konservativ als Garant der apostolischen Tradition und progressiv im Sinne der Ausrichtung auf die Zukunft der Katholischen Kirche.»
Details über die Wahl könne er keine er keine verraten, so Koch – und machte die Journalisten noch einmal darauf aufmerksam, dass ihm wie allen anderen Kardinälen auch die automatische Exkommunikation droht, wenn er Details nach aussen trägt. «Und Sie wollen doch sicher wie ich, dass ich katholisch bleibe», scherzt der bald 63-Jährige.
Die Konklave «fand in einer Atmosphäre des Gebets statt» verrät der Schweizer, der als einer von 115 Kardinälen den neuen Papst wählte. Auch Koch ist wohl von der Wahl überrascht: «Jorge Mario Bergoglio stand auf keiner Papabile Liste.»
«Die Wahl ging mir durch Mark und Bein», erzählt Koch, er sei froh, dass das Konklave nicht länger gedauert habe.
Vor seinem ersten öffentlichen Auftritt hat sich das frisch gewählte Oberhaupt der Katholischen Kirche «zum persönlichen und stillen Gebet zurückgezogen».
Koch macht deutlich, dass erste Papst aus Südamerika die Akzente in der Weltkirche deutlich anders setzen wird. Früher hätten europäische Missionare den Glauben in die neue Welt getragen, jetzt sei es umgekehrt: «Ein Papst aus Südamerika missioniert in Rom.»
Auf die Frage, dass sich viele Katholiken in der Schweiz einen fortschrittlichen Papst wünschten, der die Fragen des Zölibats und des Frauenpriestertums angehe meint Koch: «Das ist nicht der Papst der Schweiz.» Wie genau Franziskus zu diesen Fragen stehe, wisse er nicht, so Koch.
Über die Spekulation, dass er selbst Papst werden könnte meint der Schweizer Kardinal: «Ich habe nie daran gedacht, dass jemand auf die Idee kommen könnte, mich zu wählen.»
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Kardinal Koch zur Papstwahl: «Die Wahl ging mir durch Mark und Bein»
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