Es sind zwei Buchstaben und zwei Zahlen, die derzeit für Angst und Schrecken sorgen: H7N9. Die Kombination steht für ein bislang kaum bekannte Variante der Vogelgrippe.
Zwei Männer aus Shanghai, einen 27-Jährigen und einen 87-Jährigen, hat das neuartige Virus bereits dahingerafft.
5 Personen angesteckt
Bei fünf weiteren Personen – vier Frauen und einem Mann im Alter zwischen 32 und 83 Jahren – ist die Krankheit ebenfalls ausgebrochen. Sie befinden sich in einem «kritischen Zustand», wie es heisst.
Alle Patienten beklagten sich zunächst über Fieber und Husten, dann folgte eine schwere Lungenentzündung mit Atemnot.
Behörden sind ratlos
Noch haben die Behörden keine Ahnung, wie ansteckend das Virus ist. Unklar ist auch, wie sich die Betroffenen infiziert haben.
«Weil der Erreger neu für uns ist, haben wir noch keine Daten über sein Verhalten und seine Wirkungsweise», sagt Tang Fenyang vom Zentrum zur Prävention und Kontrolle von Krankheiten der Provinz Jiansu.
Tote Schweine, tote Menschen
Das Magazin «Foreign Policy» spekuliert jedoch, dass ein Zusammenhang mit den tausenden von Schweine- und Enten-Kadavern bestehen könnte, die in den vergangenen Wochen in chinesischen Flüssen angeschwemmt wurden.
Das chinesische Gesundheitsministerium appelliert nun an die Bevölkerung, sich von toten Tieren fernzuhalten und sich immer wieder gründlich die Hände zu waschen.
Übertragung von Mensch zu Mensch?
Hinweise darauf, dass die Krankheit auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann, gibt es laut offiziellen Angaben bislang keine.
Allerdings mussten die Behörden inzwischen einräumen, dass die beiden Söhne des verstorbenen 87-Jährigen ebenfalls ins Spital eingeliefert wurden - mit Symptomen einer Lungenentzündung.
WHO hat sich eingeschaltet
Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat sich inzwischen in die Untersuchung eingeschaltet und verfolgt die Ereignisse in China genau.
Zwar sei die Krankheitsursache der beiden Söhne noch nicht bekannt, und es könnte sich um «drei isolierte Fälle handeln, sagte Michael O'Leary, der China-Repräsentant der WHO. «Aber wenn drei Personen aus einer Familie innerhalb kürzester Zeit eine schwere Lungenentzündung entwickeln, ist das ein Grund zur Sorge.
«Die Uhr tickt»
«Foreign Policy», eigentlich nicht für Alarmismus bekannt, fragt sich bereits, ob wir vor der «Geburt einer neuen Pandemie» stehen: «Die Uhr tickt. Und die Welt will antworten».
Dass der bekannte Vogelgrippe-Erreger H5N1 durch Mutation gefährlicher wird und gar von Mensch zu Mensch übertragbar werden kann, befüchten Experten schon lange.
Das Virus H5N1 hat laut der WHO seit 2003 mehr als 600 Menschen infiziert. Fast 400 von ihnen starben. (bau)
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