Drei junge Frauen sprechen ihren Dank an die Gesellschaft und ihre Familie und Freunde aus. Es sind Frauen, die jahrelang durch die Hölle gingen. Von Peiniger Ariel Castro (52) im Keller festgehalten.
Amanda Berry (27) sagt: «Ich bin so glücklich wieder zu Hause bei meiner Familie und Freunden zu sein. Das ist unglaublich. Ich will allen danken, die uns unterstützt haben. Ich werde jeden Tag stärker. Dass ich meine Privatsphäre bewahren konnte, half mir sehr.»
Gina DeJesus (23) spricht nur kurz: «Ich will allen für die Unterstützung danken.» Sie redet nicht viel – dafür ihr Vater. Felix DeJesus dankt jenen, die für Gina gespendet haben.
Trost bei Gott gefunden
Michelle Knight (32), die durch die Schläge von Castro ihr Gehör verlor, liest von einem Blatt ab. Auch sie dankt zuerst den Unterstützern, die es ihr ermöglicht hätten, ein neues Leben aufzubauen. «Ich will, dass alle wissen, dass es mir gut geht. Ich bin vielleicht durch die Hölle gegangen – aber ich bin stark genug, mit einem Lächeln durch die Hölle zu gehen.»
Offenbar findet sie Trost im Glauben. Es sei alles in Gottes Händen, sagt sie in der Videobotschaft. Gott habe einen Plan für alles. «Ich freue mich auf mein neues Leben.»
«Mit niemandem darüber sprechen»
Kathy Joseph, die Anwältin von Michelle Knight, sagt gemäss «ABC News», es sei die Entscheidung der Frauen gewesen, ein Video zu veröffentlichen. Das bedeute aber nicht, dass sie nun zu öffentlichen Personen würden, die Interviews und TV-Auftritte absolvieren würden.
Der Anwalt von Amanda Berry und Gina DeJesus sagte, die Privatsphäre der Frauen sei immens wichtig. «Sie wollen nicht mit den Medien oder irgendjemandem über das sprechen, was sie erlebt haben.»
Ihr Erlebnisse müssen sie in unzähligen Therapie-Stunden aufarbeiten. Ariel Castro (52) kidnappte die Frauen zwischen 2002 und 2004, sperrte sie bei sich ein, hielt sie wie Tiere. Immer wieder misshandelte und vergewaltigte er seine Opfer. Die Staatsanwaltschaft beschreibt den Hauskeller als «Folterkammer und Privatgefängnis» in dem sich «unbegreifliche» Verbrechen abgespielt hätten.
Schwanger in Gefangenschaft
Während ihrer Gefangenschaft war Michelle Knight mindestens fünf Mal schwanger. Doch auch während dieser Zeit musste sie hungern. Mit Schlägen und Tritten provozierte Castro jeweils eine Fehlgeburt.
Anfang Mai werden sie nach jahrelanger Gefangenschaft gerettet, als es Berry schafft, einen Nachbarn zu alarmieren. Nachdem ihr der zur Flucht verhilft, ruft sie den Notruf an. «Helft mir. Ich bin Amanda Berry. Ich wurde gekidnappt und gelte seit zehn Jahren als vermisst. Ich bin hier. Ich bin frei.» (num)
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