Die Nr. 2 am Flughafen Zürich steckt in Schwierigkeiten. Das Eigenkapital von Billigflieger Air Berlin wird nach zahlreichen Verlusten immer dünner.
Die Fluggesellschaft Air Berlin steckt weiter in den roten Zahlen. Im zweiten Quartal resultiert ein Verlust unter dem Strich von 47 Millionen Franken, wie die angeschlagene Konkurrentin der Lufthansa und Swiss mitteilte.
Ein Jahr zuvor hatte hier noch ein Minus von fast 124 Millionen Franken gestanden. Das Eigenkapital der Gesellschaft war schon nach dem verlustreichen Start ins laufende Jahr aufgezehrt. Zur Jahresmitte ging es weiter auf minus 144 Millionen Franken in den Keller. Die Sorgen um die zweitgrösste Airline am Flughafen Zürich werden damit nicht kleiner. Air Berlin hat mit Ausnahme von 2012 seit 2008 immer Verluste geschrieben. Im Herbst 2011 verliess deshalb Gründer und damalige Chef Joachim Hunold das Unternehmen.
Sparprogramm über 245 Millionen Franken
Blick.ch wollte von Air Berlin wissen, wie mit der dünnen Kapitaldecke der Flugbetrieb weiterhin sichergestellt ist. «Das für den 30. Juni 2013 ausgewiesene negative Eigenkapital stellt eine Stichtagbewertung nach IFRS und damit eine Momentaufnahme dar, die keine Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Betrieb der Gesellschaft hat.» Und weiter: «Unser Ziel bleibt weiterhin, mittelfristig eine Eigenkapitalquote von 15 bis 20 Prozent zu erreichen. Zum Jahresende wird Air Berlin über ein positives Eigenkapital verfügen», so ein Unternehmenssprecher.
Vorstandschef Wolfgang Prock-Schauer zufolge wird die Sanierung von Deutschlands zweitgrösster Fluggesellschaft nicht einfacher. Die Erreichung der Ziele sei etwa wegen der schwächelnden Konjunktur «zunehmend anspruchsvoller» geworden.
Air Berlin halte an dem Ziel fest, mit dem Sparprogramm Turbine in diesem Jahr 245 Millionen Franken einzusparen, so Prock-Schauer. «Wegen der gesamtwirtschaftlichen Eintrübung und des Marktumfeldes ist die Zielerreichung allerdings zunehmend anspruchsvoller geworden», sagte er.
Trotz der miesen Zahlen sagte Prock-Schauer noch Anfang August zur «Schweiz am Sonntag»: «Per heute haben wir bereits mehr als zwei Drittel unseres Sparziels für 2013 erreicht.»
900 Stellen weg
Nach einer übereilten Expansion und hohen Verlusten hat sich der Lufthansa-Konkurrent eine Rosskur verordnet, dem jede Zehnte der 9000 Stellen zum Opfer fällt. Der Personalabbau werde wie geplant vorangetrieben, zum Monatsende Juli habe die Fluggesellschaft 300 Vollzeitstellen abgebaut.
80 Prozent der für 2013 eingeplanten Ergebnisbeiträge des Sparprogramms Turbine seien bereits abgesichert, sagte Prock-Schauer. Die Zahl der geflogenen Strecken dampfte Air Berlin im zweiten Quartal auf 440 ein. 2012 hatte die Fluggesellschaft noch 520 Verbindungen. (sda/tun)
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