Moskau/Tiflis – Mit Glockengeläut und Kerzen haben die Menschen im Südkaukasus der Opfer des blutigen Krieges zwischen Georgien und Russland vor fünf Jahren gedacht. In der von Tiflis abtrünnigen Region Südossetien liessen Einwohner in der Nacht zu Donnerstag Hunderte Ballons aufsteigen. Auch in Moskau und Tiflis waren Gedenkfeiern und Gottesdienste angesetzt.
Georgische Truppen hatten in der Nacht zum 8. August 2008 Südossetien angegriffen. Daraufhin marschierte die russische Armee ins Nachbarland ein.
Im Krieg mit Hunderten Toten verlor Tiflis die Kontrolle über Südossetien sowie die ebenfalls abtrünnige Provinz Abchasien. Moskau erkannte die Regionen gegen internationalen Protest als unabhängig an und hat dort Tausende Soldaten stationiert.
Der abchasische Präsident Alexander Ankwab rief Georgien zu guten Beziehungen auf. «Wir können normale Nachbarn sein. Wir glauben, dass es für uns kein anderes Schicksal geben kann», sagte Ankwab. Georgiens Staatschef Michail Saakaschwili warnte indes in einem Fernsehinterview vor Zugeständnissen an Russland.
Seit der Regierungsübernahme von Saakaschwilis Widersacher Bidsina Iwanischwili in Tiflis nähern sich die damaligen Gegner langsam wieder an. Das Verhältnis ist aber weiter gespannt. (SDA)
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