Therapeutin Adeline Morel (34) begleitet Vergewaltiger Fabrice Anthamatten (39) alleine zur Therapie, seither werden beide vermisst. Warum hatte die Frau keinen Polizeischutz? Josef Sachs, Chefarzt Forensik der Klinik Königsfelden, erklärt.
Blick.ch: Ist es normal, dass ein Vergewaltiger, der zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde, alleine mit seiner Therapeutin unterwegs ist?
Josef Sachs: So kann man das nicht sagen. Es gibt Fälle, in denen das verantwortbar ist. Etwa bei Personen, die als nicht gefährlich eingestuft werden. Es gibt aber eine extreme Spannbreite, deshalb muss man immer den Einzelfall betrachten.
Aber einen Vergewaltiger mit einer Frau alleine zu lassen, klingt doch unglaublich.
Nicht jeder Vergewaltiger ist zu jedem Zeitpunkt gleich gefährlich. Deshalb ist es unerlässlich, eine individuelle Risikoeinschätzung zu machen.
Offensichtlich wurde Anthamatten als nicht gefährlich eingeschätzt und ist mit seiner Therapeutin alleine unterwegs gewesen.
Gerade bei Vergewaltigern wird das Risiko oft auch von Fachleuten unterschätzt. Es kann sein, dass sich eine Person jahrelang unauffällig verhalten hat und dann plötzlich rückfällig wird.
Je nach Umfeld, in dem sich diese Menschen aufhalten, kann das Risiko steigen oder sinken. Äusserlich korrektes Auftreten allein sagt noch nichts über die innere Wandlung eines Menschen aus.
Ist dann bei weiblichen Begleitpersonen nicht besondere Vorsicht geboten?
Doch. Gerade Vergewaltiger werden von Frauen oft falsch eingeschätzt. Auch weil die Männer sehr charmant sein können.
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Psychiater zum Fall von Genf: «Frauen schätzen Vergewaltiger oft falsch ein»
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