In der Schweiz gibt es rund 32'000 Sportanlagen. In den vom Forschungsprojekt «Sportanlagenstatistik 2012» aufgeführten Anlagen sind vom Fussballplatz über Leichtathletik- oder Eishockeystadien bis zur Hornussen-, Boccia- oder Minigolfanlage alle Sport-Orte zu finden.
Einen grossen Anteil in der Statistik haben denn auch Spielwiesen und Spielplätze. Die Statistik zählt zusammen 3904 solcher Anlagen, wie das Bundesamt für Sport BASPO am Montag vor den Medien bekannt gab.
Mit 3899 fast gleich gross ist der Anteil grosser und kleiner Natur- und Kunstrasen, auf denen draussen offiziell Fussball gespielt wird - die vielen Privatrasen, auf denen ebenfalls «getschuttet» wird, wurden von den Statistikern naturgemäss nicht erfasst.
Tennis Volkssport Nummer 1?
Betrachtet man die «Sportanlagenstatistik 2012» könnte man meinen, dass der Volkssport Fussball dank Roger Federer und Stanislas Wawrinka vom Tennis vom Thron gestossen wurde, denn die Statistik weist insgesamt 5503 Tennisplätze im Freien und in der Halle aus. Sie befinden sich zusammen mit den Squash- und Badmintonplätzen unter der Rubrik «Rückschlagspielanlagen».
Insgesamt sind in der Statistik 37 Prozent als Freianlagen ausgewiesen. Weitere 21 Prozent sind Turn- und Sporthallen. Gemäss BASPO gehören sieben von 100 Anlageteilen zu Bädern.
Boccia gleich beliebt wie Eishockey?
Gemessen am Anteil Sportanlagen müssten Eishockey, Eiskunstlauf, Curling oder einfaches Schlittschuhlaufen in der Schweiz höchstens Randsportarten sein: Die Statistik weisst nämlich nur 1,3 Prozent der Anlagen als für den Eissport zur Verfügung gestellt aus.
Gemessen am Prozentsatz Anlagen an der Gesamtstatistik wäre damit mit einem Anteil von 1,1 Prozent Boccia/Pétanque etwa gleich beliebt.
Überhaupt nimmt in der Statistik der Wintersport einen nur kleinen Platz ein: Nur gerade 221 Anlagen sind für Skifahren und Snowboarden reserviert, weitere 259 werden als «weitere Wintersportanlagen» ausgewiesen.
Für die Statistik wurden die Anlagen nur gezählt. Wie gross eine solche ist oder wie viele Menschen diese zugleich nutzen können, darüber sagt diese Statistik nichts aus.
Kein Hornussen in der Romandie
Die Forscher begnügten sich aber nicht mit dem Zählen. Sie schauten auch, wo was zu finden ist und fanden Erstaunliches heraus: So fanden sie weder in der Romandie noch im Tessin eine Anlage für das urschweizerische Hornussen, dafür aber fünf Mal so viele Boccia- und Pétanqueanlagen wie in der Deutschschweiz.
Auch fanden sich in der lateinischen Schweiz im Verhältnis zur Bevölkerung weit mehr Fussballplätze als in der Deutschschweiz. Dort bemerkten die Forscher dagegen eine höhere Dichte an Turn- und Sporthallen.
Den höchsten Anteil an Hallenbädern, Eissportanlagen oder Tennisanlagen fanden die Statistiker nicht etwa in den bevölkerungsreichsten Regionen der Schweiz, sondern in den touristischen Zentren der Alpenregion, wie es im Kurzbericht zur Sportanlagenstatistik heisst. (SDA)
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