MÜNCHEN - D - Der Kunstfund in seiner Wohnung sorgt seit einer Woche für Schlagzeilen. Doch Cornelius Gurlitt (79) selbst blieb verschwunden. Jetzt wollen ihn Journalisten aufgespürt haben.
In seiner Münchner Wohnung fand die Zollfahndung 1406 Kunstwerke. Darunter sogar bisher unbekannte Bilder von Otto Dix oder Marc Chagall. Allles Raubkunst, die Nazi-Kunsthändler Hildebrand Gurlitt gehortet und dann offenbar seinem Sohn Cornelius (79) vermacht hatte.
Während die Experten mit Hochdruck daran arbeiten, die ursprünglichen Besitzer der Gemälde ausfindig zu machen, blieb der Mann, in dessen Wohnung sie gefunden wurden, bisher ein Phantom.
Von Seiten der Staatsanwaltschaft hiess es, man wisse nichts über den Verbleib von Gurlitt. Die Behörden wussten nicht einmal, ob der Österreicher noch lebte.
Jetzt wollen ihn Journalisten des französischen Magazins «Paris Match» in einem Münchner Einkaufszentrum ausgemacht haben. Und zwar ganz in der Nähe der Wohnung im Stadtteil Schwabung, wo Gurlitt die Raubkunst hortete.
Der Mann sei elegant gekleidet gewesen, schreibt das Blatt. Als ihn die Reporter ansprachen, habe er verärgert und ängstlich gewirkt. «Eine Zustimmung, die von der falschen Seite kommt, wäre das Schlimmste, was passieren könnte», habe Gurlitt mit zitternder Stimme gesagt.
Das Foto, das «Paris Match» publizierte, zeigt einen älteren Herrn: Graue Haare, karrierter Schal, schwarzer Mantel. (lac)
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