ZÜRICH - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) zieht einen Schlussstrich unter die UBS-Rettung. Sie kassiert 3,76 Milliarden Dollar von der Grossbank.
Die UBS kauft wie erwartet den Stabilisierungsfonds von der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Dies bringt der SNB einen Gewinn von 3,762 Milliarden Dollar in die Kasse. Damit zieht die SNB einen Schlussstrich unter die milliardenschwere Rettung der UBS in der Finanzkrise.
2008 hatte die Nationalbank die Schrottpapiere der in Schwierigkeiten geratenen UBS im Umfang von 38,7 Milliarden Dollar übernommen. Gleichzeitig stärkte der Bund das Eigenkapital der Grossbank mit 6 Miliarden Franken.
Letzten Positionen sind veräussert
Im Laufe der Zeit wurden die Aktiven des Stabilisierungsfonds abgebaut. Das Darlehen der SNB an den Stabilisierungsfonds ist getilgt. Die letzten Positionen wurden über die Sommermonate veräussert, wie die SNB am Freitag in einem Communiqué mitteilte. Seither hielt der Fonds praktisch nur noch liquide Mittel.
Ende September hatte der Rettungsfonds ein Eigenkapital von 6,523 Milliarden Dollar. Daraus fliessen der SNB jetzt die 3,762 Milliarden Dollar an Gewinn zu.
Dazu gesellen sich noch Zinseinnahmen von 1,6 Milliarden Dollar über die Laufzeit des Darlehens.
Damit hat sich die Rettung der UBS für die SNB in finanzieller Hinsicht ausgezahlt. (sda/uro)
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SNB zieht Schlussstrich: Rettung der UBS zahlt sich für die Nationalbank aus
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