Bern/Johannesburg – Bundespräsident Ueli Maurer hat in Namen des Schweizer Volks und des Bundesrats der Bevölkerung und der Regierung Südafrikas sein Beileid zum Tod von Nelson Mandela ausgesprochen. Auch den Familienangehörigen Mandelas drückte er sein tief empfundenes Mitgefühl aus.
Maurer habe «mit grosser Trauer» vom Tod Mandelas Kenntnis genommen, heisst es in einer Mitteilung des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) und des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) vom Freitag. Er teile den grossen Schmerz des südafrikanischen Volks.
Südafrika, der afrikanische Kontinent und die ganze Welt verliere eine «herausragende Persönlichkeit und einen der wichtigsten Menschen unserer Zeit». Mandela habe mit seinem Engagement für die Versöhnung seines Landes die Geschichte des 20. Jahrhunderts geprägt.
Auch die britische Königin Elizabeth II. zeigte sich «tief traurig» über den Tod des südafrikanischen Anti-Apartheid-Kämpfers. Der am Donnerstag verstorbene frühere Präsident Südafrikas habe «unermüdlich für das Wohl seines Landes gearbeitet, und sein Vermächtnis ist das friedliche Südafrika, das wir heute erleben», erklärte die Queen. Kronprinz Charles würdigte Mandela als «grossen Mann», der die «Verkörperung von Mut und Versöhnung» gewesen sei.
Der Dalai Lama würdigte Mandela in einem Kondolenzbrief an die Familie des südafrikanischen Nationalhelden als «grossen Führer». Dessen unerschütterliche und unnachgiebige Entschlossenheit habe eine Schlüsselrolle bei der Sicherung des Friedens und der Versöhnung während des Übergangs Südafrikas nach der Apartheid-Herrschaft gespielt.
Er persönlich vermisse einen guten Freund, den er verehrt und respektiert und noch einmal wiederzusehen gehofft habe, hiess es auf der Webseite des geistlichen Oberhaupts der Tibeter, auf der aus dem Brief zitiert wurde. «Er war ein Mann des Mutes, der Prinzipien und von unzweifelhafter Integrität, ein grossartiger Mensch, von dem wir wirklich sagen können: 'Er lebte ein sinnerfülltes Leben'», hiess es weiter.
Der frühere südafrikanische Präsident Frederik de Klerk, der zusammen mit Mandela den Friedensnobelpreis erhielt, würdigte den Verstorbenen. «Es war eine Ehre, mit dem ehemaligen Präsidenten Nelson Mandela zusammenzuarbeiten, um die Demokratie nach Südafrika zu bringen», erklärte de Klerk. Mandelas Beispiel werde fortbestehen und die Südafrikaner weiter «inspirieren», seine Vision von Rassengleichheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde umzusetzen.
Desmond Tutu, früherer Erzbischof und Anti-Apartheid-Aktivist, sagte: «Wie der wertvollste Diamant tief unter der Erde war der Madiba, der im Januar 1990 aus dem Gefängnis kam, nahezu makellos. Anstatt Forderungen zu stellen, setzte er sich für Vergebung und Versöhnung ein und inspirierte damit andere.
Die chinesische Regierung würdigte Mandela als »alten Freund des chinesischen Volkes«. Er habe die »Achtung und die Liebe von Menschen überall auf der Welt gewonnen", hiess es in einer Erklärung des chinesischen Aussenministeriums.
Die EU-Kommission in Brüssel teilte mit, die 28 Europaflaggen vor dem Hauptgebäude der EU-Kommission würden bis Montag auf halbmast gesetzt. Die Flaggen vor dem Hochhaus im Europaviertel repräsentieren die Mitgliedstaaten der Union. Trauerbeflaggung vor EU-Institutionen ist ausgesprochen selten. (SDA)
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