Die USA setzen den Schweizer Banken die Pistole auf die Brust: Entweder sie machen im Steuerstreit den Bückling, oder eine Anklage bricht ihnen das Genick. Das sind unzimperliche Methoden. Doch an der Liebe der Schweizer zu den USA haben sie nichts geändert!
Dank des tiefen Dollars ist diese zurzeit sogar besonders innig. Der Greenback ist so günstig wie seit zwei Jahren nicht mehr. Schweizer Konsumenten fahnden deshalb eifrig in US-Internetshops nach Schnäppchen. Oder fliegen gleich selber über den Grossen Teich.
«Für Kurztrips vor Weihnachten oder über Silvester ist New York ein gefragtes Ziel», sagt Peter Brun, Sprecher von Reiseanbieter Kuoni. Die Buchungen lägen über dem bereits guten Niveau des Vorjahrs.
Konkurrent Hotelplan profitiert ebenfalls von der Dollar-Schwäche: «Seit drei Wochen bewegen sich die Buchungen für New-York-Reisen im hohen zweistelligen Bereich über dem Vorjahr», sagt Sprecherin Prisca Huguenin-dit-Lenoir.
Und ob sie das Lebkuchendorf in Queens besuchen, auf der Kunsteisbahn vor dem Rockefeller Center Schlittschuh laufen oder einfach über die Fifth Avenue flanieren, die Schweizer lassen sich Zeit. «Heute buchen Gäste eher vier als nur drei Tage New York», sagt Tui-Schweiz-Sprecher Roland Schmid.
Schnäppchen für Kurzentschlossene gibt es auch jetzt noch: Ein New-York-Trip von 20. bis 24. Dezember inklusive vier Übernachtungen und Frühstück im Dreisternehotel kostet 1185 Franken.
Doch nicht nur für Schweizer Touristen sind die USA ein Magnet. Auch unsere Firmen lieben das Land. Allein im letzten Jahr schufen sie dort 17 333 neue Jobs. Insgesamt 387 378 Menschen arbeiten in den USA für Schweizer Unternehmen.
Auch Geld fliesst in Strömen über den Atlantik. Mit 11,1 Milliarden Franken kurbelten Schweizer Firmen 2012 die US-Konjunktur an, wie neuste Zahlen der Schweizerischen Nationalbank zeigen. Total haben sie in den USA 201 Milliarden Franken investiert – ein Drittel der jährlichen Wirtschaftsleistung der Schweiz.
Martin Naville, Chef der Handelskammer Schweiz-USA erstaunt das nicht: «Der amerikanische Markt ist grösser als der indische, japanische und chinesische Markt zusammengezählt.» Als Ausländer erhalte man in den USA gleich lange Spiesse: «Der Rechtsstaat funktioniert», sagt Naville.
Schweizer Banken dürften das anders sehen. Sie zittern davor, dass der US-Rechtsstaat so gut funktioniert, dass sie nicht überleben.
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Schweizer schaffen Jobs in den USA: Gern geschehen, liebe Amerikaner!
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