Horror in Hurghada: «Er trug die Schuhe des Toten»

Written By Unknown on Selasa, 07 Januari 2014 | 14.44

Ein schlichter Blumenstrauss hängt am verschlossenen Eisentor. Es ist der Eingang zur Villa des ermordeten Schweizer Ehepaars im Norden des ägyptischen Ferienparadieses Hurghada. An Neujahr wurden hinter der Zufahrt die Leichen von Fahrudin M.* († 64) und seiner Ehefrau Sejida († 58) aus Wangen bei Olten SO entdeckt – verscharrt im Garten (BLICK berichtete).

Der Verwesungsgeruch liegt noch immer in der Luft, die Grube wurde nicht zugeschüttet. Handschuhe und Masken zeugen von der Arbeit der Ermittler.

Nachbar Wael al-Attar (42) kann die Tat noch immer nicht fassen: «Es ist ein Drama. Fahrudin war so hilfs­bereit. Vor sieben Jahren hat er das Grundstück gekauft, nur wenige Monate später stand das Haus.»

Der Ägypter kennt auch die Mörder des Ehepaars – er war es, der die Polizei auf die Spur von Haupttäter Imam A.* (25) brachte. Der Hotelmanager erinnert sich: «Nachts brannte Licht im Haus. Ich wunderte mich, weil Fahrudin immer darauf achtete, dass alle Lampen aus sind. Plötzlich sah ich Imam auf der Veranda, er trug die Schuhe von Fahrudin und hatte einen dicken Schlüsselbund in der Hand.» Der Nachbar verwickelt den Aushilfsgärtner in ein Gespräch. «Da merkte ich, dass etwas nicht stimmt. Imam sagte, der Hausherr sei in die Schweiz gereist. Er hüte das Haus. Doch Fahrudin hätte so etwas niemals erlaubt.»

Tage später klingelt bei al-Attar das Telefon. Am Apparat: der Polizeichef von Hurghada. «Er sagte mir, Fahrudins Tochter habe ihre Eltern als vermisst gemeldet. Da wurde mir einiges klar und ich erzählte von meiner unheimlichen Begegnung.»

Kurz darauf wird Imam A. festgenommen – er gesteht die Bluttat. «Die Beamten riefen mich am Neujahrsabend in den Garten, sie suchten nach frisch aufgeworfener Erde», so der Nachbar. Schliesslich die scheussliche Entdeckung: Neben dem Pool liegt das Schweizer Ehepaar begraben – mit durchgeschnittenen Kehlen.

«Anscheinend haben die Täter erst die Frau erstochen und dann Fahrudin», sagt Wael al-Attar. Erschreckend: Der Täter lebte über Tage im Haus der Toten und hörte im Garten neben den vergrabenen Leichen Radio. Sein Komplize Ahmed P.* (36), der mittlerweile auch in Haft sitzt, hatte sich schon den Haushalt der Toten unter den Nagel gerissen. Der Nachbar ist schockiert: «Das muss man sich mal vorstellen. Sogar die Katze des Ehepaars haben sie vom Grundstück gejagt. Was haben sie sich bei der ganzen Aktion nur gedacht?»

* Namen der Redaktion bekannt


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