Wetterschmöcker
Methode: Ob der Oberschenkelumfang der Ameisen oder der Geschmack des Sägemehls: Alles scheint bei den Prognosen der sechs Wetterpropheten aus dem Muotathal eine Rolle zu spielen.
Genauigkeit: Geht es nach der Maturaarbeit der Luzernerin Josiana Steiger treffen weniger als die Hälfte der Prognosen der Wetterschmöcker zu. Die Schülerin hat Prognosen des Winters 2011/12 mit Messwerten von Meteoschweiz verglichen.
Prognose: Laut Peter Suter, der im vergangenen Jahr die höchste Trefferquote der Wetterschmöcker vorweisen konnte, wird es ein guter Sommer. Mitte Juni gebe es «Heu- und Badewetter», der Juli bleibe bis auf ein paar Gewitter mehrheitlich trocken und der August werde «sehr schön».
Böögg
Methode: Seit 1902 wird der 3,40 Meter hohe Schneemann auf dem 13 Meter hohen Scheiterhaufen in Brand gesetzt. Je länger es dauert vom Entzünden bis zum grossen Knall, desto schlechter der Sommer. So will es zumindest die Volksweisheit.
Genauigkeit: Die Erfahrung zeigt, dass sich der Böögg oft irrt. 2013 dauerte es 35 Minuten und 11 Sekunden bis der Kopf explodierte. Der Sommer wurde dennoch sonnig und warm. Umgekehrt 2012: Damals knallte es nach 12 Minuten und 7 Sekunden. Ein passabler Sommer war angesagt, der dann aber weitgehend verregnet war.
Prognose: Dieses Jahr sagte der Böögg einen hervorragenden Sommer voraus: Bereits nach sieben Minuten war der Kopf weg.
Langzeitprognosen
Methode: Kaum ist der Winter vorbei, wagen die ersten Meteorologen bereits die ersten Prognosen für den Sommer. Sie stützen sich dabei auf verschiedene globale Zusammenhänge wie das Verhalten von Strömungsmustern, Wassertemperaturen oder die Dicke der Eisschicht in der Antarktis.
Genauigkeit: Die Methode ist umstritten. Laut Experten lassen sich dadurch zwar experimentelle Einschätzungen ableiten, genaue Prognosen seien aber nicht möglich. Jörg Kachelmann hat des Thema vor kurzem in seinem Videoblog angesprochen: «Im Winter eine Vorhersage für den Sommer zu machen, geht einfach nicht. Wenn es jemand könnte, wäre er der reichste Mensch der Welt.»
Prognose: Britische und österreichische Meteorologen sprechen bereits jetzt von einem «tropischen Rekord-Sommer».
Bauernregeln
Methode: Die Bauern beobachten das Wetter schon seit mehreren Hundert Jahren, um die Erkenntnisse für ihre Arbeit nutzen zu können. Dadurch sind zahlreiche Bauernregeln entstanden. Ob «Viel Nebel im Frühjahr, viel Gewitter im Sommer» oder «Ist der Winter hart und weiss, wird der Sommer schön und heiss»: Auch heute sind sie noch immer weit verbreitet.
Genauigkeit: «Wir haben noch nie eine Bauernregel statistisch überprüft», sagt Klimatologe Stephan Bader von Meteo-Schweiz. Er glaubt, dass es sich in den meisten Fällen nur um Zufälle handelt. Lediglich zu den Eisheiligen liegen Untersuchungen vor. Das sind jene fünf Tage im Mai, bei denen angeblich Bodenfrost droht. Laut Stephan Bader konnte aber keine spezielle Häufung des Phänomens nachgewiesen werden.
Prognose: Da der Winter alles andere als hart und weiss war, müsste es eigentlich den ganzen Sommer lang regnen.
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Das sagen Böögg, Wetter-Schmöcker & Meteorologen: Wie wird denn nun der Sommer?
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