Istanbul – Die Zahl der Toten bei dem verheerenden Grubenunglück in der Türkei ist nach Angaben der Regierung auf 282 gestiegen. In den vergangenen zwölf Stunden seien aus dem Kohlebergwerk Soma keine Kumpel mehr lebend geborgen worden, sagte Energieminister Taner Yildiz.
Es wird befürchtet, dass noch zahlreiche Bergarbeiter unter Tage in der tödlichen Falle stecken. Zum Zeitpunkt des Unglücks am Dienstag, als nach einer Explosion in der Kohlegrube im westtürkischen Soma ein Feuer ausbrach, waren nach Angaben von Yildiz 787 Kumpel in der Grube.
Das Grubenunglück ist das schwerste in der Geschichte der Türkei. Am Mittwochabend war es in Ankara und Istanbul zu Protesten gegen die Regierung gekommen. Die Polizei ging mit Wasserwerfern und Tränengas gegen Demonstranten vor.
Aus Protest gegen die Privatisierungspolitik der Regierung hat die grösste Gewerkschaft der Türkei nach dem Grubenunglück zum Streik aufgerufen. Für Donnerstag wurden alle 240'000 Mitglieder der Gewerkschaft KESK für die Arbeiter und Angestellten im Öffentlichen Dienst aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen, wie die Gewerkschaft auf ihrer Homepage mitteilte.
«Diejenigen, die Privatisierungen vorantreiben und zur Kostenreduzierung die Leben von Arbeitern aufs Spiel setzen, sind die Schuldigen des Massakers von Soma und müssen zur Rechenschaft gezogen werden», erklärte die KESK. (SDA)
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