Amnesty International klagt an: Russen und Ukrainer begehen Kriegsverbrechen

Written By Unknown on Minggu, 07 September 2014 | 17.03

Tag zwei nach der vereinbarten Waffenruhe im Ukraine-Konflikt. Die Lage ist relativ ruhig, bleibt aber dennoch angespannt. Beide Konfliktparteien werfen sich gegenseitig vor, die Feuerpause nicht einzuhalten und bewusst zu provozieren. Separatistenführer Alexander Sachartschenko meinte, es sei «zu früh, um von einer völligen Waffenruhe zu sprechen».

Ein positiveres Bild zeichneten die Staatschefs Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Petro Poroschenko. Die erste beidseitige Feuerpause werde weitgehend eingehalten, hiess es gestern nach einem Telefongespräch.

Russland heize den Konflikt an

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft währenddessen beiden Seiten Kriegsverbrechen vor! Die Organisation habe Beweise dafür, dass Russland den Konflikt anheize, und zwar sowohl durch Unterstützung der Separatisten in der Ostukraine als auch durch direktes Eingreifen. Dies teilte AI-Generalsekretär Salil Shetty am Sonntag mit.

Satellitenbilder bewiesen, dass Russland unmittelbar in den Konflikt eingreife, hiess es weiter. Sie zeigten unter anderem die Aufstellung neuer, nach Westen gerichteter Geschütze innerhalb der ukrainischen Grenze zwischen dem 13. und dem 29. August. Diese Satellitenbilder in Verbindung mit Berichten über russische Truppen auf ukrainischem Boden liessen keinen Zweifel daran zu, dass dies nun ein internationaler bewaffneter Konflikt sei, sagte Shetty.

Der Kreml hat mehrfach bestritten, an den Kämpfen in der Ukraine beteiligt zu sein. Amnesty-Helfer hätten in der Ostukraine Beweise für willkürlichen Beschuss, Entführungen, Folter und Morde gesammelt. Sie hätten mit Augenzeugen gesprochen, die vor Kämpfen bei Donezk, Kramatorsk, Lugansk und anderen Orten geflohen waren.

Entführt, gefoltert und umgebracht

Die Zivilisten berichteten laut Amnesty, dass die ukrainische Armee ihre Wohnorte heftig unter Beschuss genommen hätten.Diese Angriffe seien offenbar wahllos gewesen und könnten Kriegsverbrechen sein, teilte Amnesty mit.

Zeugen berichteten ausserdem, separatistische Kämpfer hätten ihre Nachbarn entführt, gefoltert und umgebracht. Einwohner von Slawjansk erzählten etwa, dass Separatisten einen Pfarrer, zwei seiner Söhne und zwei Kirchgänger in ihre Gewalt gebracht und 50'000 Dollar Lösegeld gefordert hätten. Als die Gemeinde das Geld zusammenhatte, hätten die Entführer alle Geiseln bereits getötet gehabt.

Andere Berichte, die Amnesty als glaubhaft einstuft, beschuldigten freiwillige bewaffnete Gruppen aufseiten der ukrainischen Armee, Menschen zu verschleppen und zu schlagen. «Zivilisten in der Ukraine verdienen Schutz und Gerechtigkeit», sagte Shetty. «Ohne eine sorgfältige und unabhängige Untersuchung besteht das Risiko, dass die Ukrainer über Generationen unter den Narben dieses Kriegs leiden.» (lex/sda)


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