Cameron zittert: Heute stimmen Schotten über Unabhängigkeit ab

Written By Unknown on Kamis, 18 September 2014 | 14.44

Der Entscheid wird wohl hauchdünn ausfallen. Wie letzte Umfragen vor dem heutigen Abstimmungstag zeigt, haben die Gegner des Schottland-Referendums mit 52 Prozent nur eine knappe Mehrheit hinter sich. Die Zahlen stammen vom Meinungsforschungsinstitut «YouGov», das die Umfrage im Auftrag von «The Sun» und der «Times» durchgeführt hatte. Zum gleichen Ergebnis kam ausserdem eine Umfrage von «Panelbase», dem Konkurrenzunternehmen.

Angesichts des ungewissen Ausgangs zittert einer ganz besonders: David Cameron, Premier Grossbritanniens. Er wäre «untröstlich», sollte sich Schottland vom Rest des Landes abspalten, sagte er vor einigen Wochen. Einige Experten glauben ausserdem, dass ihm eine Niederlage gar das Amt kosten könnte. Cameron gab deshalb alles, um die Schotten von einem Ja abzuhalten: Er flehte, drohte, lockte mit Versprechungen und warnte eindringlich.

Rekord-Beteiligung erwartet

Die Entscheidung über das Schicksal Schottlands liegt in den Händen der 4.3 Millionen Schotten, die sich für die Abstimmung registriert haben. Die Demoskopen rechnen mit einer Beteiligung in Rekordhöhe von mehr als 90 Prozent.

Um 7 Uhr Ortszeit öffnen die Wahllokale, erste Trends werden in der Nacht auf morgen erwartet. Das Ergebnis soll schliesslich im Verlauf des morgigen Morgens feststehen.

Obama plädiert für Einheit

International wird mit grosser Spannung verfolgt, ob sich die Schotten nach mehr als 300 Jahren aus der Union mit England lösen und so das Vereinigte Königreich Geschichte werden lassen.

Am Vorabend des Referendums über die Unabhängigkeit Schottlands plädierte US-Präsident Barack Obama für die Einheit Grossbritanniens. Das Vereinigte Königreich sei ein «aussergewöhnlicher Partner» der USA und eine zuverlässige Kraft in einer instabilen Welt, schrieb Obama am Mittwoch im offiziellen Profil des Weissen Hauses im Internetdienst Twitter. «Ich hoffe, es bleibt stark, robust und vereint.»

Angst vor weniger Einfluss

Unterzeichnet war der Eintrag mit der Abkürzung «bo», die immer dann verwendet wird, wenn die Äusserung vom US-Präsidenten selbst und nicht von seinem Presseteam stammt. Die US-Regierung hatte bereits in den vergangenen Tagen ihre Unterstützung für einen Verbleib Schottlands in Grossbritannien erkennen lassen. Gleichzeitig betonte sie aber, die Schotten hätten das Recht, darüber abzustimmen.

Die USA pflegen mit Grossbritannien eine Sonderbeziehung («special relationship»), die bei einer schottischen Unabhängigkeit erschüttert würde. Washington befürchtet, dass einer seiner wichtigsten Verbündeten militärisch und wirtschaftlich an Einfluss verlieren könnte. (SDA/lha)


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