Die Schweizer Verkehrsverbände leben zum Teil gut von Bundesgeldern. Besonders erfolgreich im Buhlen um Kampagnen und sonstige Projekte ist der Touring Club Schweiz (TCS). Der grosse Automobilistenverband erhielt 2013 gemäss einer BLICK-Umfrage bei Umweltdepartement (Uvek), Verteidigungsdepartement (VBS) und dem Fonds für Verkehrssicherheit (FVS) mindestens 3,3 Millionen Franken an öffentlichen Geldern.
Andere Verkehrsverbände erhalten deutlich weniger. Auf Platz zwei liegt Pro Velo mit 820 000 Franken (siehe Tabelle). Danach folgen Fussverkehr Schweiz und VCS.
Allein 2,7 Millionen bekommt der TCS vom FVS für Verkehrssicherheits-Kampagnen. Gespeist wird der Fonds aus Zwangsabgaben auf der Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung. Rund eine Million Franken entfällt auf die Kampagne zum Schulweg. Der Betrag fliesst aber laut FVS-Geschäftsführer Dieter Lüthi fast vollständig in Produkte oder an Partnerorganisationen.
Für die Deckung eigener Kosten könnten die Verbände 7,5 Prozent des Gesamtbetrags verwenden. Selbstlos ist der Einsatz aber nicht. Laut TCS-Sprecher Rudolf Zumbühl könne der TCS mit solchen Projekten sein «professionelles Wissen in Präventionsarbeit ausbauen». Zudem dürfte der TCS auch von der Werbung profitieren, welche bei den Plakaten und Aktionen dank den Verbands-Logos mit abfällt.
Der TCS sahnt auch bei Bundesämtern Geld ab für Projekte. So erhielt der Club für sein Forum Elektromobilität vom Strassenamt Astra in den letzten drei Jahren als Anschubfinanzierung 787 000 Franken. Vom Bundesamt für Energie erhielt der TCS letztes Jahr 90 000 Franken für die Vollzugskontrolle der Energie-Etikette bei Autos. Laut einer Sprecherin sieht das Amt keinen Interessenkonflikt, obwohl somit ein Pro-Auto-Verband Kontrolleur der Garagisten ist. Zudem habe sich neben dem TCS niemand auf die WTO-Ausschreibung gemeldet.
Laut TCS machen all diese öffentlichen Gelder weniger als ein Prozent seines Budgets aus.
Anders ist dies bei Pro Velo. Dort speisen Projektsubventionen 27 Prozent des Budgets. Ein Grossteil der 830 000 Franken Bundesgeld geht laut Pro-Velo-Präsident Jean-François Steiert in Velofahrkurse. Dazu kommen etwa ein Leitfaden für Velostationen oder ein Projekt zur Sicherheit bei Randsteinabschlüssen.
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