«Schöne Kaliber erwischt»: 300 Polizisten auf Einbrecher-Jagd

Written By Unknown on Jumat, 10 Oktober 2014 | 17.03

Über 300 Einsatzkräfte aus sieben Kantonen sowie die Grenzwache, die SBB-Transportpolizei, die Militärpolizei, Spezialisten des Fedpol und sogar Polizisten der Landes- und Bundespolizei aus dem benachbarten Baden-Württemberg bliesen heute Nacht zur grossangelegten Einbrecher-Jagd.

Von gestern Nachmittag bis heute am frühen Morgen wurden in den Kantonen Aargau, Zürich, Zug, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Luzern, Solothurn und in Deutschland 2900 Autos angehalten und 2000 Personen kontrolliert. Die Kontrollen fanden auf Autobahnen, Hauptverkehrsachsen, in Industriegebieten und an Bahnhöfen sowie in Zügen statt.

So gross das Aufgebot, so klein scheint allerdings die Ausbeute. Gerade einmal 16 Personen wurden festgenommen, geht aus Communiqués der beteiligten Kantonspolizeien hervor. Und nur sieben davon wegen Einbruchdiebstählen.

Für die Polizei ist diese Zahl ein Erfolg. «Wenn man weiss, was es braucht, um einen Einbrecher zu erwischen, ist das ein sehr gutes Resultat», sagt Bernhard Graser von der Aargauer Kantonspolizei. «Und wir haben schöne Kaliber erwischt.» Zudem wisse man nicht, wie viele Einbrüche durch den Grosseinsatz verhindert wurden.

«Einbrecher gehen sehr vorsichtig vor»

Es sei sehr schwer, Einbrechern – viele von ihnen Profis – das Handwerk zu legen, gibt Graser zu bedenken. Eine Schwierigkeit stelle insbesondere dar, dass Verdächtigen die Einbrüche oftmals nicht nachgewiesen werden können. Erfolg hatten die Beamten heute in Turgi: Sie hielten um 2 Uhr nachts ein Auto mit zwei in Frankreich lebenden Mongolen an. Im Kofferraum fanden sie Einbruchswerkzeug und «weitere verdächtige Gegenstände».

Ausserdem gingen Einbrecher sehr vorsichtig vor, erklärt Graser. «Sie sind vielfach mit mehreren Autos unterwegs und warnen einander, sobald Gefahr droht. Der Fluchtwillen dieser Personen ist enorm gross.»

28 Verkehrssünder geschnappt

Nebst den sieben Einbrechern gingen den Polizisten zahlreiche Verkehrssünder ins Netz. 28 Personen seien wegen Verkehrsdelikten angezeigt worden, teilen die Zuger Behörden mit.

Sie konnten gestern einen kleinen Erfolg verbuchen. Die Beamten schnappten im Rahmen der Mega-Aktion einen 35-jährigen Kroaten. Der Mann war fünf Mal im Fahndundssystem durch andere Kantone ausgeschrieben. Er ist mit einer Einreisesperre belegt, hat keinen gültigen Fahrausweis und verstiess gegen das Waffengesetz. (lha)


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