Einsiedeln SZ will ihn nach 39 Jahren nicht einbürgern: Jetzt spricht der ETH-Professor

Written By Unknown on Rabu, 15 Oktober 2014 | 17.03

«Die ganze Geschichte ist lächerlich und ungerecht», sagt Irving John Dunn, ein ehemaliger Privatdozent an der ETH. Seit 39 Jahren lebt er im Kanton Schwyz, ist im Tennis und im Segelclub. Und trotzdem: Sein Einbürgerungsgesuch wurde am Montag abgelehnt (Blick.ch berichtete).

«Ich habe mir nie etwas zuschulden kommen lassen. Wir haben drei Kinder, die in der Schweiz geboren und aufgewachsen sind. Die älteste Tochter war gar Primarschullehrerin. Wenn das nicht integriert sein soll, dann verstehe ich die Welt nicht mehr.»

Im September vergangenen Jahres hörte die Einbürgerungskommission Dunn bereits an – und empfahl ihn im Dezember zur Ablehnung. Die Vorwürfe: Er habe die sechs Ortschaften des Bezirks nur teilweise benennen können, aktuelle politische Themen im Ort seien ihm nicht bekannt gewesen. Zudem habe er weder Freunde noch Bekannte im Ort nennen können.

«Natürlich habe ich Freunde!»

«Alles Quatsch», sagt Dunn. «Ich habe damals die Frage zu den Freunden im Ort falsch verstanden.» Er habe gedacht, es gehe um enge Freunde, denn Segel- und Tennisfreunde habe er natürlich, dazu noch Freunde ausserhalb von Gross.

Die Gemeinde unterstellt Dunn, er wolle durch die Einbürgerung nur persönlich profitieren, sich dadurch dem amerikanischen Fiskus entziehen. «Ein Frechheit», findet Dunn. «Ich würde auch nach meiner Einbürgerung weiter in den USA Steuern zahlen müssen, denn meinen US-Pass würde ich behalten. Weil ich damit meine Familie in den USA einfacher besuchen kann.» Der rote Pass ist für Dunn wie ein letzter Schritt zur Integration.

«Die SVP mag halt keine Ausländer»

Gegen den Entscheid der Bezirksversammlung will Irving John Dunn beim Ver­waltungsgericht Schwyz eine Beschwerde einreichen. Doch sollte man nicht auf seine Beschwerde eingehen, will er es nicht noch einmal versuchen. «Die zwei Prüfungen tue ich mir nicht nochmals an.»

Erklären kann sich Dunn seine Ablehnung nicht wirklich, hat aber dennoch einen Verdacht. «Wer weiss schon, wie das ablief. Alle kennen sich hier. Haben auf irgend eine Weise miteinander zu tun. Zudem ist die SVP stark in der Gegend und die mögen ja keine Ausländer.»


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