Der Bub (5) lehnt sich an seine kleine Schwester (3), beide lächeln in die Kamera. Ein Bild aus glücklichen Tagen. Nun liegen beide Kinder im Spital. Beim Horror-Crash in Suhr AG entkamen die Geschwister und Vater Rolf I.* (45) nur knapp dem Tod. Sie hatten riesiges Glück.
Samstagmorgen, kurz vor neun Uhr. Nunzio I.* († 22) aus Gränichen AG fährt mit seinem Audi S3 auf dem Obertelweg in Richtung Oberentfelden AG. In einer Linkskurve kommt er ins Schleudern, gerät auf die Gegenfahrbahn – und prallt frontal in einen korrekt fahrenden Kia. Darin sitzt das Geschwisterpaar mit seinem Vater.
Sie wollten aufs Schloss. Dann knallte es!
Der 22-jährige Fahrer des Audis stirbt auf der Unfallstelle. «Ich habe den Wagen nicht kommen sehen», sagt Rolf I. «Als ich ihn wahrnahm, knallte es auch schon.» Der Berufschauffeur wohnt mit seiner Familie in der Region. Er wollte mit den Kindern einen Ausflug zum Schloss Liebegg machen.
Es gelingt Rolf I., sich selber aus dem Wrack zu befreien. «Mein einziger Gedanke war, die Kinder so schnell wie möglich rauszuholen. Das Auto hätte jeden Moment Feuer fangen können.» Ein Zeuge hilft, das Dach aufzureissen. «Dann konnte ich die Kinder aus ihren Sitzen befreien und herausziehen. Ich dachte zuerst, meine Tochter sei tot.»
Die Dreijährige ist schwer verletzt. Sie wird mit dem Helikopter ins Kinderspital Zürich geflogen. Dort liegt sie nun, von Kopf bis Fuss eingegipst. «Ein Halswirbel ist gebrochen», sagt der Vater, «und sie hat eine Hirnerschütterung. Zum Glück ist sie ausser Lebensgefahr.» Die Ärzte haben sie in einen künstlichen Schlaf versetzt.
«Es ist unheimlich»
Der Sohn liegt mit Prellungen im Kantonsspital Aarau. Vater Rolf hat einen gebrochenen Arm und durfte das Spital bereits wieder verlassen.
Der Unfall beschwört schlimme Erinnerungen herauf. 1971 starb an exakt der gleichen Stelle die Mutter von Rolf I. Er sass damals auch im Auto – und war drei Jahre alt, genau wie seine Tochter heute. «Es ist unheimlich», sagt er. «Doch wer weiss, vielleicht schliesst sich jetzt endlich ein Kreis.» Dennoch ist für ihn klar: Um diese Strasse macht er in Zukunft einen Bogen.
Die Kantonspolizei untersucht den Unfall. Klar ist bisher nur: Die Hinterreifen des Audis von Nunzio I. waren bis aufs Profil abgefahren – und zum Zeitpunkt des Unfalls regnete es stark. Dennoch will sich Rolf I. noch kein Urteil erlauben: «Es ist tragisch genug für die Familie, dass er sterben musste.» *Namen der Redaktion bekannt
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Horror-Crash in Suhr AG: «An dieser Stelle starb schon meine Mutter»
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