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Endlich ist Lorenzo V. (49) in der Schweiz gelandet. Heute Morgen konnte er seine Liebsten am Flughafen Zürich in die Arme schliessen.
Der Tierpräparator trat nach der Landung in Kloten kurz vor die Presse. Fragen an ihn konnten die Journalisten keine stellen.
Das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) bat die Medienvertreter, «das Ruhebedürfnis und die Privatsphäre der ehemaligen Geisel und ihrer Nächsten zu respektieren». Für das Opfer, seine Familie und sein Umfeld sei die Entführung ein traumatisches Ereignis, dessen Verarbeitung viel Zeit in Anspruch nehme.
Kampf Mann gegen Mann
Lorenzo V. erzählte nach der Landung von seiner Flucht. «An meinem Geburtstag im November habe ich mich entschieden: Ich muss hier raus.» Er habe keine dritte Weihnachten auf Jolo und ohne seine Familie verbringen wollen.
Eine günstige Gelegenheit ergab sich, als Abu-Sayyaf-Mitglieder eine Hochzeit gefeiert hätten. Die beiden Geiseln wurden weniger gut bewacht als sonst. Deshalb wollte er es versuchen.
Doch kaum geflüchtet, hat ihn ein Bewacher entdeckt. Mit einer Waffe wollte ihn dieser zur Rückkehr zwingen. Doch das Gegenüber von Lorenzo V. ist kleiner als er und gegen 60-jährig. Deshalb kämpft der Schweizer. Der Bewacher schiesst auf ihn, im Gegenzug verletzt Lorenzo V. ihn mit einer Machete. «Ich gehe aber nicht davon aus, dass ich ihn getötet habe».
Fragen an das Entführungsopfer durften die Pressevertreter keine stellen. Ralf Heckner, Leiter des Krisenmanagement-Zentrum des Bundes, sagt: «Es ist kein Lösegeld bezahlt worden. Es war eine authentische Flucht.»
Fast drei Jahre in Geiselhaft gewesen
Fast drei Jahre hatte Lorenzos Geiselhaft gedauert. Am 1. Februar 2012 wurde der Tierpräparator aus Grub SG auf der philippinischen Inselgruppe Tawi-Tawi von Extremisten der Rebellenorganisation Abu Sayyaf entführt und als Geisel gefangen genommen.
Am letzten Samstag, nach 1039 Tagen der Ungewissheit, dann die erlösende Nachricht: Lorenzo V. ist frei!
«Wir sind sehr froh, dass mein Mann endlich frei ist», sagte seine Frau Yvonne (43) vergangenes Wochenende zu SonntagsBlick. Auch für die zwei kleinen Kinder (7 und 8) sei die Zeit sehr schwierig gewesen. «Endlich haben sie ihren Papi zurück.» Nun brauche die Familie «vor allem Ruhe, um alles zu verarbeiten.»
Er tötete seinen Bewacher mit einer Machete
Der Schweizer war während eines Schusswechsels zwischen den Rebellen und Regierungstruppen im Hinterland des Ortes Talipao entkommen. Fünf Rebellen seien bei der Offensive getötet worden, gab das Militär bekannt.
Laut Berichten in philippinischen Medien hat Lorenzo V. während seiner Flucht einen seiner Bewacher getötet. Er habe einem Rebellen-Anführer die Machete entrissen und ihm diese ins Genick geschlagen.
Leidensgenosse immer noch gefangen
Der St. Galler Lorenzo V., ein Vogelkundler und Tierpräparator, war im Februar 2012 zusammen mit dem Holländer Ewold H. in die abgelegene Provinz Tawi-Tawi gereist, um einen seltenen Nashornvogel zu fotografieren.
Bewaffneten kaperten das Boot der beiden und übergaben sie später der radikalislamischen Gruppe Abu Sayyaf. Die Geiseln wurden auf der Insel Jolo in der Unruheregion rund 1000 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila festgehalten. Ewold H. ist immer noch in den Händen der Terroristen. (ct)
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