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Am 1. Februar 2012 war Lorenzo V.* zusammen mit einem Niederländer Ewold H.* (52) auf den Philippinen entführt worden - heute ist es dem Schweizer nun gelungen, aus den Fängen der Terrorgruppe Abu Sayyaf zu entkommen. Sein Leidensgenosse hatte weniger Glück.
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigt: «Das EDA hat die Neuigkeit von der Befreiung des Schweizers mit grosser Erleichterung zur Kenntnis genommen.» In der Mitteilung hiess es, man bedauere, dass sich die niederländische Geisel weiterhin in Geiselhaft befindet.
Hat Lorenzo V. seinen Bewacher getötet?
Der Schweizer sei während eines Schusswechsels zwischen den Rebellen und Regierungstruppen entkommen, sagte eine philippinische Militärsprecherin. Fünf Rebellen seien dabei getötet worden. Die Rebellen hätten auf den Schweizer geschossen, betonte sie.
Laut Berichten in philippinischen Medien soll Lorenzo V. während seiner Flucht einen seiner Bewacher getötet haben. Maria Rowena Muyuela, Sprecherin der Militärverwaltung von Westmindanao, sagte zum «Mindanao Examiner», V. habe einem Rebellen die Machete entrissen und ihm diese ins Genick geschlagen.
Dann sei er entkommen und habe sich versteckt, bis er von Soldaten gefunden wurde.
Nach Angaben des Schweizer Botschafters Ivo Sieber in Manila wurde Lorenzo V. bei dem Feuergefecht verletzt und wird in einem Militärspital behandelt. Nähere Angaben über die Schwere der Verletzung machte er nicht.
Der St. Galler Lorenzo V., ein Vogelkundler, war im Februar 2012 zusammen mit dem Niederländer Ewold H. in die abgelegene Provinz Tawi-Tawi gereist, um einen seltenen Nashornvogel zu fotografieren.
Entführung auf dem Boot
Bewaffneten kapertern das Boot der beiden und übergaben sie später der radikalislamischen Gruppe Abu Sayyaf. Die Geiseln wurden auf der Insel Jolo in der Unruheregion rund 1000 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila festgehalten.
Unmittelbar nach Bekanntwerden der Entführung war in der Schweiz eine interdepartementale Task Force gebildet worden. Neben dem EDA waren auch die Bundespolizei Fedpol, der Nachrichtendienst NDB, die Bundesanwaltschaft und die Kantonspolizei St. Gallen darin vertreten.
Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bedankte sich bei den philippinischen Behörden. Es spreche «speziell den philippinischen Streitkräften seinen Dank für ihr Engagement in diesem Fall aus», heisst es in einer Mitteilung. (SDA/bih)
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