LA CHAUX-DE-FONDS - NE - Der Fall einer seit Anfang Jahr vermissten Frau aus La Chaux-de-Fonds ist geklärt. Bei einer im französischen Grenzgebiet gefundenen Toten handelt es sich höchstwahrscheinlich um die gesuchte 24-jährige Französin, wie die Neuenburger Justiz bekanntgab.
Der Ehemann hat das Tötungsdelikt gestanden. Der Mann gab zu, die Frau nach einer Auseinandersetzung vom 6. Januar getötet zu haben, wie der Neuenburger Staatsanwalt Daniel Hirsch vor den Medien in La Chaux-de-Fonds sagte. Er habe ebenfalls gestanden, die Leiche im französischen Grenzgebiet versteckt zu haben. Dort sei sie am vergangenen Wochenende entdeckt worden.
Zu den Motiven und den Hintergründen der Bluttat machte der Staatsanwalt keine Angaben. Es handle sich höchstwahrscheinlich um die Leiche der vermissten Frau, sagte Alain Devaud von der Neuenburger Kriminalpolizei. Die DNA-Probe stehe aber noch aus.
Das französische Ehepaar wohnte seit Oktober 2014 in La Chaux-de-Fonds. Im Dezember kam es zur Trennung, worauf die Frau ein Frauenhaus aufsuchte. Seit dem 6. Januar wurde sie nicht mehr gesehen. Die Eltern der Frau meldeten sie zwei Tage später als vermisst. (SDA)
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