Alpiq macht 1 Milliarde Verlust! Tag der Wahrheit für Jasmin Staiblin

Written By Unknown on Selasa, 12 Maret 2013 | 14.44

Jasmin Staiblin (42) sorgte zuletzt wegen ihrer Schwangerschaft für Gesprächsstoff (BLICK berichtete). Heute wird die neue Chefin der krisengeschüttelten Alpiq in Zürich die Jahreszahlen präsentieren. Und die sind nicht schön: Alpiq schreibt 2012 einen Verlust von 1,086 Milliarden Franken!

Das Unternehmen hatte mit Verlust gerechnet und bereits im vergangenen November Massnahmen in Aussicht gestellt. Nun kündigt das Unternehmen ein nachrangiges Darlehen von bis 1 Mrd. Franken an um die Kapitalbasis zu stärken.

Vor Sondereinflüssen betrug der Reingewinn 220 Millionen - 14,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz sank um 9,1 Prozent auf 12,71 Milliarden Franken. Für das laufende Jahr gibt der Konzern keinen Ausblick bekannt.

Bereits im November 2011 begann Alpiq zu restrukturieren. Unter anderem wurden 450 Stellen gestrichen, 170 davon in der Schweiz. Die Zahl der Mitarbeiter sank per Ende 2012 von 11'208 auf 7926 - das sind fast 30 Prozent weniger.

Es wird also ein schwieriges Jahr für die schwangere Chefin. BLICK nennt Staiblins fünf grössten Baustellen.

Alpiq ist zu fett: Die Krise hat den europäischen Stromversorgern das Geschäft vermiest. «Alles ging zurück: Stromnachfrage, Preise und Margen», erklärt ZKB-Chefanalyst Sven Bucher. 2011 meldete Alpiq einen Verlust über 1,3 Milliarden Franken, 450 Stellen verschwanden. Der Konzern ist seither auf Diät: Zahlreiche Auslandgeschäfte und Kraftwerke müssen verkauft werden. Doch das Angebot übersteigt die Nachfrage. Bucher: «Weil auch andere europäische Versorger Kraftwerke verkaufen, gibts mehr Verkäufer als Käufer.» 

Es fehlt an Geld: Alpiq entstand vor vier Jahren aus der Fusion von EOS und Atel. Letztere musste 1,8 Milliarden Franken Cash einschiessen. Geld, dass der Alpiq heute fehlt. Eine Kapitalaufstockung scheint unumgänglich. Doch viele Aktionäre sperren sich dagegen. Allen voran der französische Stromriese EDF, der 25 Prozent an Alpiq hält. In Paris denkt man inzwischen laut über ­einen Verkauf der Anteile nach.

Die Chefin wird fehlen: Wenige Monate, nachdem Jasmin Staiblin ihr Amt als Konzern­chefin angetreten hat, fällt sie 14 Wochen aus. Sie bekommt voraussichtlich im Mai ihr zweites Kind. Ihre Abwesenheit wird kontrovers diskutiert, wie schon bei ihrer ersten Schwangerschaft vor vier Jahren, als sie noch ABB Schweiz vorstand. 

 AKW-Abfall wird teuer: Alpiq ist an den Atomkraftwerken Gösgen (40%) und Leibstadt (27%) beteiligt. Die Entsorgungskosten für die radioaktiven Abfälle steigen stetig an. Die Betreiber bezahlen jährlich Millionenbeträge in einen Fonds. Kritiker sagen, dass das Geld nicht reichen werde. Darum plant der Bund laut «SonntagsZeitung», die Betreiber stärker zur Kasse zu bitten.

Ökostrom lohnt sich nicht: Europa produziert immer mehr Strom aus Wind und Sonne. Je nach Wetter im Überfluss. Das lässt die Preise purzeln. Da­runter leiden vor allem die Betreiber von Speicherkraftwerken. Alpiq ist an über 20 Anlagen beteiligt. Eigene Ökostrom-Anlagen spielen nur eine Nebenrolle. «In der Schweiz scheint die Sonne zu wenig», sagte Alpiq-Präsident Hans

Schweickardt vor einem Jahr zu BLICK. «Und den Wind können wir auch nicht stärker blasen lassen.»


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