Schon Verflixt Peinlich! Die Fettnäpfchen-Partei

Written By Unknown on Selasa, 10 Desember 2013 | 04.55

Ein Haus aus dem Ausland, nicht bezahlte AHV-Beiträge, Mandela-Spott. SVP-Politiker sind ausser Rand und Band.

Die SVP sorgt mal wieder für Schlagzeilen – allerdings nicht mit Wahlerfolgen oder neuen Vorstössen. Die Volkspartei, welche den Puls der Bevölkerung normalerweise gut spürt, lässt derzeit kein Fettnäpfchen aus. Hier einige Beispiele:

Das deutsche Haus

Der Aargauer SVP-Bildungsdirektor Alex Hürzeler (48) bestellt sein «Traumhaus in Holz» – wie er es nennt – in Deutschland. Ein Regierungsrat, der das heimische Gewerbe links liegen lässt? Da kochen die Emotionen im Aargau hoch. Hürzeler ist seit Tagen einem wahren Shitstorm ausgesetzt.

Selbst Hürzelers Parteifreunde zeigen kein Verständnis. «Es ist seltsam, dass ein SVPler im Ausland einkauft – das bekämpfen wir mit allen Mitteln», sagt  SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner (AG, 60). Er habe zahlreiche Telefonate von Gewerblern erhalten, die die Geschichte erst gar nicht glauben mochten, erzählt Giezendanner.

Hürzeler rechtfertigt sich derweil in einem Brief, dass keine Schweizer Firma sein Spezialhaus im schwedischen Stil anfertigen könne. Morgen muss er bei der Parteispitze zu einer Aussprache antraben.

Die serbische Putzfrau

SVP-Nationalrat Hans Fehr (ZH, 66) soll in den letzten zwei Jahren eine serbische Asylsuchende beschäftigt haben, berichtet die «NZZ am Sonntag». Laut Fehrs Frau Ursula, SVP-Gemeindepräsidentin von Eglisau, habe die Putzfrau «ein paar Hundert Franken im Jahr» verdient.

Nur: Die Fehrs haben der Frau keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlt. Und die sind bei Hausangestellten auch bei kleinen Beträgen obligatorisch, so will es das Schwarzarbeitsgesetz.

Der «überschätzte» Mandela

Auf «Teleblocher» meint SVP-Nationalrat Christoph Blocher (ZH, 73) über den  verstorbenen Freiheitskämpfer Nelson Mandela († 95): «Mandela wird vielerorts etwas überschätzt.» Und er rechtfertigt das frühere Apartheids-Regime Südafrikas.

FDP-Nationalrat Fulvio Pelli (TI, 62), Co-Präsident der parlamentarischen Gruppe Schweiz-Südafrika, reagiert im «Blick» empört: Was Blocher auf seinem Sender von sich gebe, sei «eine Geschmacklosigkeit» im Moment des Todes ­eines wichtigen Mannes. «Aber Blocher ist unfähig anzuerkennen, dass es in der Welt wichtige Figuren gibt, die nicht denken wie er.»

«Wasser trinken und Wein predigen»

Die ärgerlichen Geschichten sorgen denn auch für viel Häme bei den Usern. Das zeigt ein Blick auf die Online-Kommentare. Ein oft gehörter Vorwurf geht in die Richtung «Wasser predigen und Wein trinken!».

Alle «Fans» hat die Volkspartei indes dennoch nicht verloren. So finden einige Blick.ch-Leser, dass Blocher seine Meinung über Mandela kundtun dürfe. «Darf man denn über einen Menschen nur solange er lebt sagen was man denkt?», fragt etwa Eddie Müller rhetrosich. 


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