SBB lobbyiert gegen Konkurrenz: Auch Fernbusse sollen rollstuhlgängig sein

Written By Unknown on Jumat, 17 Oktober 2014 | 17.03

Die SBB blasen zum Kampf gegen Fernbusse. Gestern sprach Jeannine Pilloud (50), Leiterin Personenverkehr, bei der Verkehrskommission des Ständerats vor. In einem Dokument, das BLICK vorliegt, macht sie deutlich: «Die SBB beobachtet die Entwicklung und Dynamik im Fernbus­bereich mit Sorge.»

Die SBB wollen ihr Monopol im Fernverkehr behalten. Sie dulden keine Konkurrenz von Fernbussen. Solche sind in Deutschland seit bald zwei Jahren erlaubt. Schweizer Busunternehmen fordern nun ebenfalls freie Fahrt.

Sollte die Politik eine Liberalisierung wollen, so Pilloud, dann nur mit «verbindlichen Regeln für einen fairen Wettbewerb». Die SBB verlangen gleich lange Spiesse. Zum Beispiel Mindestanforderungen für den Transport von Menschen mit Behinderung. Sprecher Stephan Wehrle: «Personen im Rollstuhl müssen selbständig in den Bus gelangen können.» So fordert es das Behindertengleichstellungsgesetz auch bei neuen Zügen. Damit trifft die Staatsbahn ihre Konkurrenz am schwächsten Punkt – bei den Kosten. Denn solche Massnahmen sind teuer.

Heute sind Fernbusse für Rollstuhlfahrer kaum zugänglich. «Der Rollstuhl muss leider im Gepäckraum verstaut werden», teilt der Anbieter Flixbus mit. Nur der ADAC-Postbus bietet bei seinen Doppelstöckern einen Rollstuhlplatz.

Pro-Infirmis-Sprecher Mark Zumbühl stimmt den SBB zu: «Würden die Busverbindungen auch in der Schweiz erlaubt, müssten sich die Betreiber dem Gleichstellungsgesetz anpassen.»

Mit einer Grafik (siehe unten) zeigte Pilloud den Politikern auf, wie viel höher die Kosten der Bahn sind. Dort steht: «Die Infrastrukturkosten der SBB sind etwa doppelt so hoch wie die Gesamtkosten der ausländischen Fernbusse.»

Dass aber auch die SBB mit tiefen Preisen in den Kampf ziehen können, zeigte Pilloud am Beispiel neuer Sparbillette. So können Kunden neuerdings für 24 Franken von Zürich nach Stuttgart (D) und für 28 Franken nach Mailand (I) fahren. Und sogar auf der Strecke Basel–Paris, wo dank TGV die Fernbuskonkurrenz chancenlos bleibt, gibts neuerdings Sparbillette für 31 Franken.


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