Türkische Behörden bestätigen: Terror-Witwe ist nach Syrien ausgereist

Written By Unknown on Senin, 12 Januari 2015 | 17.03

10:06

Die türkische Regierung teilte heute mit, dass Hayat Boumeddiene, die Lebensgefährtin und mutmassliche Komplizin von Amedy Coulibaly (†32), einem der Attentäter von Paris, am 8. Januar aus der Türkei nach Syrien ausgereist sei. Der türkische Aussenminister Mevlut Cavusoglu sagte, Boumeddiene sei am 2. Januar via Madrid in die Türkei geflogen und habe in einem Hotel in Istanbul logiert, bevor sie am Donnerstag die Grenze zu Syrien überquert habe. Der französische  Premierminister Manuel Valls bestätigte heute zudem, dass einer der Attentäter «wahrscheinlich» einen Komplizen hatte. Die Jagd, so Valls, gehe weiter.

09:37

Tausende Polizisten schützen ab sofort die jüdischen Schulen in Frankreich. Innenminister Bernard Cazeneuve verkündete die Abordnung von 4700 Polizisten und Gendarmen für die 717 jüdischen Schulen des Landes.

Damit reagiert die französische Regierung auf das Attentat vom vergangenen Freitag auf einen koscheren Supermarkt am östlichen Stadtrand von Paris. Die vier jüdischen Opfer des Anschlags werden am Dienstag in Jerusalem beigesetzt. (SDA)

08:10

Frankreichs Präsident François Hollande hat für heute Morgen den für die innere Sicherheit des Landes zuständigen Teil der Regierung zu einer Sitzung in den Elyséepalast zusammengerufen.

Einen Tag nach dem Solidaritätsmarsch in Frankreich gegen den Terrorismus will die Regierung über mögliche Konsequenzen aus den Anschlägen etwa auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» beraten.

Zum Sicherheitskabinett gehören neben Premierminister Manuel Valls auch Innenminister Bernard Cazeneuve und Justizministerin Christiane Taubira. Valls hatte nach den Anschlägen bereits von neuen Massnahmen gesprochen, mit denen auf die terroristische Bedrohung reagiert werden solle. (SDA)

03:40

Die Hollywood-Grössen an der «Golden Globes»-Verleihung den Opfern von Paris gedenkt. Eine «Standing Ovation» gab es für die Rede von Theo Kingma, Chef des Verbands der Auslandspresse in Hollywood. «Gemeinsam werden wir zusammenstehen gegen jeden, der das Recht auf freie Meinungsäusserung unterdrückt», sagte er. Das gelte für jeden Ort der Welt, «von Nordkorea bis Paris».

Damit spielte er nicht nur auf die Terror-Anschläge in Frankreich an, sondern auch auf den Hackerangriff auf den Filmkonzern Sony, der vermutlich im Zusammenhang mit der Nordkorea-Satire «The Interview» stand.

Siehe auch Golden-Globe-Ticker auf Blick.ch.

01:29

Auch auf dem roten Teppich der «Golden Globe»-Verleihung heute Nacht in Los Angeles wird den Opfern des Attentats gedacht. Die britische Schauspielerin Hellen Mirror hat sich einen Stift an ihr Kleid gesteckt, andere Stars wie Diane Kruger posieren mit «Je suis Charlie»-Postern.

00:21

Auch Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban marschierte am gestrigen Gedenkmarsch in Paris mit. Gleichzeitig sorgte er allerdings mit migrationskritischen Aussagen für Empörung: «Die Wirtschaftsmigration ist eine schlechte Sache für Europa», sagte er am Rande der Veranstaltung zu Ungarns Staatsfernsehen. «Man darf nicht so tun, als würde sie irgendeinen Nutzen haben, denn sie bringt nur Probleme und Gefahren für den europäischen Menschen.» Deshalb müsse die Einwanderung gestoppt werden.

Zudem stellte er sich vehement gegen eine multikulturelle Gesellschaft: «Wir wollen keine zahlenmässig bedeutsamen Minderheiten bei uns sehen, die sich in ihren kulturellen Eigenschaften und Hintergrund von uns unterscheiden», sagte er. «Wir möchten uns Ungarn als Ungarn bewahren.»

Bereits bevor Orban diese Aussagen machte, war seine Anwesenheit am Solidaritätsmarsch kritisiert worden. Dies, weil in Ungarn nur bedingt Pressefreiheit herrscht (mehr dazu hier).

23:42

«Wir bleiben MOPO!», titelt die Hamburger Morgenpost morgen. Die Zeitung wurde in der Nacht auf gestern Opfer eines Brandanschlags – nachdem sie als Antwort auf die Anschläge in Paris Mohammed-Karikaturen des Magazins «Charlie Hebdo» abgedruckt hatte. Man sei schockiert, schreibt die Redaktion auf der Titelseite. «Doch an der Grundhaltung unserer Zeitung wird das nichts ändern.»

  22:03

«Pegida, verschwinde!» – Mit einem Flugblatt und Karikaturen haben sich französische und frankophone Karikaturisten gegen die islamfeindliche Bewegung Pegida in Deutschland gestellt. Sie seien empört über den in Dresden für Montag geplanten «Trauermarsch», hiess es in einem Aufruf. «Wir lehnen es ab, dass Pegida das Gedenken an unsere Kollegen vereinnahmen will», sagte ein Mitorganisator und Sprecher der Aktion. Wegen des Anschlags auf die französische Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» mit zwölf Toten haben die Pegida-Organisatoren ihre Anhänger aufgefordert, bei der Kundgebung an diesem Montag in Dresden Trauerflor zu tragen. Pegida (Abkürzung für «Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes») stehe für all das, was die Kollegen von «Charlie Hebdo» durch ihr Werk bekämpft hätten, hiess es.  «Wir, die französischen und frankophonen Zeichner, sind entsetzt über die Ermordung unserer Freunde. Und wir sind angewidert, dass rechte Kräfte versuchen, diese für ihre Zwecke zu instrumentalisieren», heisst es in dem Flugblatt. Eine der Karikaturen zeigt etwa eine Hyäne und einen Aasgeier, die aus dem Terroranschlag Kapital schlagen wollen.

20:45

Auch abseits des zentralen Gedenkmarschs in Paris gingen in zahlreichen französischen Städten Hunderttausende auf die Strasse. Landesweit wurden insgesamt mindestens 3,7 Millionen Demonstranten gezählt, wie das französische Innenministerium mitteilte. Die mit Abstand grösste Kundgebung gab es mit bis zu 300'000 Teilnehmern in Lyon, gefolgt von Bordeaux, Marseille und Rennes. In Dammartin-en-Goële nordöstlich von Paris zogen etwa 10'000 Menschen durch die Strassen. Im 8000-Einwohner-Ort hatten sich sich die beiden Attentäter nach dem Anschlag auf «Charlie Hebdo» in einer Druckerei verschanzt, wo sie am Freitag von der Polizei erschossen wurden. 

20:35

Bei der grossen Demonstration zum Gedenken an die Anschlagsopfer in Paris fühlte sich Marine Le Pen nicht willkommen. Sie Chefin der rechtsextremen Partei Front National (FN) hat deswegen in Südfrankreich an einer Versammlung teilgenommen. «Danke, dass ihr hier seid, um an die Werte der Freiheit zu erinnern», rief Le Pen am Sonntag vom Balkon des Rathauses im südfranzösischen Beaucaire rund tausend Anhängern zu. «Wir sind hier bei uns», riefen die Anhänger zurück. Die zwischen Nîmes, Arles und Avignon gelegene 16'000-Einwohner-Stadt Beaucaire wird seit März von einem FN-Politiker regiert. Am Balkon des Rathauses hing ein Banner mit der Aufschrift: «Ich bin Charlie - Würdigung der Opfer des islamistischen Terrorismus.»

Weil die FN nicht formell zur Teilnahme am «Republikanische Marsch» eingeladen wurde, fühlte sich Le Pen ausgeschlossen - und rief ihre Anhänger auf, nicht in Paris, sondern in anderen Städten auf die Strassen zu gehen.

19:06

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat sich sehr beeindruckt gezeigt vom Solidaritätsmarsch in Paris. Es sei «sehr eindrücklich» gewesen und sie sei «persönlich berührt», sagte sie der Nachrichtenagentur SDA . Zusammen mit zahlreichen Staats- und Regierungschefs nahm Sommaruga am Marsch in Paris statt. Die Spitzenpolitiker versammelten sich unweit der Place de la République. Einander untergehakt setzten die Politikerinnen und Politiker sich schliesslich in Bewegung. Alle diese Spitzenpolitiker seien «persönlich hingestanden, um unsere gemeinsamen Werte zu verteidigen, die uns wichtig sind», sagte Sommaruga. «Das war sehr eindrücklich.»

18:43

Als Konsequenz aus den Anschlägen wollen die EU-Staaten den Austausch über die Reisebewegungen von Dschihadisten verbessern. Im Schengener Informationssystem soll etwa künftig eingetragen werden, wenn ein mutmasslicher Kämpfer aus Europa die Aussengrenzen überschreitet und etwa aus Syrien und den Irak zurückkehrt, wie aus einer Erklärung der Innenminister in Paris hervorgeht. Auch soll die Zusammenarbeit mit Ziel- und Transitländern verbessert werden. Viele «forein fighters» nutzen etwa die Türkei, um von Europa in den Krieg zu ziehen.

17:58

Nach Veranstalterangaben nahmen bis zu 1,5 Millionen Menschen am «Republikanischen Marsch» gegen den Terror in Paris teil – darunter Staats- und Regierungschefs aus 50 Ländern.  Das französische Fernsehen sprach von der grössten Kundgebung in Paris seit dem Ende Zweiten Weltkriegs. Der Gedenkmarsch im Stadtzentrum wurde von rund 2200 Einsatzkräften abgesichert. Viele Demonstranten schwenkten französische Fahnen und sangen die Nationalhymne. Immer wieder wurde in Sprechchören «Charlie, Charlie» gerufen, unzählige Demonstranten hielten Schilder mit der Aufschrift «Je suis Charlie» hoch. «Ich bin hier, um zu zeigen, dass die Terroristen nicht gewonnen haben» sagte die 34-jährige Franko-Marokkanerin Zakaria Moumni. «Im Gegenteil sie bringen die Menschen aller Religionen zusammen.» Auf einem handgeschriebenen Plakat war ein Zitat von Thomas Jefferson zu lesen: «Unsere Freiheit beginnt mit der Freiheit der Presse.»

17:51

Die französische Polizei hat nach einem Bericht von Radio RTL das Versteck von Attentäter Amedy Coulibaly aufgespürt. Es befindet sich demnach südlich von Paris in Gentilly – unweit des Ortes, wo Coulibaly mutmasslich eine Polizisten erschossen hat. In der Wohnung fanden die Ermittler unter anderem automatische Waffen und IS-Flaggen. Ob Coulbalys Freundin, Hayat Boumeddiene, sich auch in der Wohnung aufgehalten hat, soll nun abgeklärt werden.

17:15

Vor dem Koscher-Supermarkt Koschercity an der Zürcher Weststrasse haben sich heute rund 200 Personen zu einer Solidaritätskundgebung für die Opfer der Terroranschläge von Paris versammelt. Einige von ihnen hielten Schildern mit der Aufschrift «Je suis charlie» und «Je suis juif» (Ich bin Jude) in die Höhe.

16:54

Offizielles Info-Schild vor dem Pariser Rathaus.

16:31

Einer der islamistischen Attentäter in Frankreich hat womöglich noch einen weiteren Anschlag verübt: Die Staatsanwaltschaft stellte heute eine Verbindung zwischen Amedy Coulibaly und den Schüssen auf einen 32-jährigen Jogger am Mittwochabend im Grossraum Paris her. Es habe einen Abgleich der am Ort des Angriffs auf den Jogger gefundenen Patronenhülsen mit der Tokarew-Pistole gegeben, die nach der Geiselnahme am Freitag in einem jüdischen Supermarkt in Paris entdeckt worden war, erklärten die Ermittler.

Ein 32-Jähriger war am Mittwochabend beim Joggen in Fontenay-aux-Roses südlich von Paris durch Schüsse lebensgefährlich verletzt worden. Coulibaly «wohnte in derselben Gemeinde und der Angriff fand am Tag des Attentats auf 'Charlie Hebdo' statt», hatte es bereits am Samstag aus Ermittlerkreisen geheissen.

16:13

Die in Paris versammelten internationalen Staats- und Regierungschefs haben nach einer guten Viertelstunde ihre Teilnahme an dem grossen Pariser Solidaritätsmarsch beendet. Der französische Staatspräsident François Hollande blieb noch an Ort und Stelle und sprach mit den Angehörigen der Opfer.

Ob der Brandanschlag auf ein Gebäude der «Hamburg Morgenpost» in der Nacht auf heute im Zusammenhang mit den Nachdruck von Mohammed-Karikaturen durch die Zeitung steht, ist noch nicht sicher. Das Motiv sei unklar, hiess es. Die Redaktion der «Hamburger Morgenpost» zeigte sich aber «schockiert» über dier Attagcke. «Dass so etwas in einer weltoffenen und liberalen Stadt wie Hamburg passiert, erschüttert uns», schrieb Chefredaktor Frank Niggemeier in einer Stellungnahme.

15:47

François Hollande bedankt sich bei den anwesenden Staatschefs mit Umarmungen und Küssen für die Teilnahme am Trauermarsch. Ingesamt, so Beobachter, dürften wohl über eine Million Menschen an dem Anlass teilgenommen haben. Neben den Staatschefs liefen ganz vorne auch Familienangehörige der 17 Opfer der Terroranschläge mit.

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