Bei Masterarbeit gepfuscht: Fiala ist ihren Titel los - vorerst

Written By Unknown on Jumat, 12 Juli 2013 | 14.49

Die ETHZ gab ein Gutachten in Auftrag. Nun ist das Ergebnis bekannt. Vorsätzliches Handeln wurde ausgeschlossen. Hingegen wird Fiala fahrlässiges Handeln vorgeworfen.

Unsorgfältiger Umgang mit geistigem Eigentum

«Wer eine wissenschaftliche Arbeit verfasst, muss immer sorgfältig und korrekt mit dem geistigen Eigentum anderer umgehen», sagt ETH-Rektor Lino Guzzella.

Nach der Prüfung durch die ETH wird Fialas Verhalten als fahrlässig eingestuft. «Und sie hat die Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens klar verletzt», schreibt die ETH.

«Es liegen also kein Betrug oder sonstige Schummeleien vor. Gleichwohl möchte ich einräumen, dass ich infolge mangelhafter Sorgfalt bei den Referenzierungen von Fachliteratur und Zitaten in fahrlässiger Weise Fehler beging, die vermeidbar gewesen wären», erklärt die FDP-Nationalrätin in Ihrer Stellungnahme. 

Gring abe und neue Arbeit schreiben

Fiala bedauert diesen Vorfall und lässt diesen Plagiatsvorwurf nicht auf sich sitzen. «Nach einem Gespräch mit den Verantwortlichen der ETHZ und nach Absprache mit der ETHZ habe ich mich entschlossen, eine neue MAS-Thesis zu einem völlig neuen Thema zu schreiben.»

Doch warum tut sie sich diesen Stress nochmal an? Sie wolle «den fehlerhaften Zustand» möglichst rasch beheben.

«Ich bin der Ansicht, dies nicht nur mir selbst, sondern auch jenen Menschen schuldig zu sein, die aufgrund des erheblichen Engagements während der vergangenen Weiterbildungsjahre nicht selten auf mich verzichten mussten. Nun quasi auf halber Strecke aufzugeben, empfände ich als unbefriedigend», sagt die FDP-Politikerin.

Sie wage den Schritt nach vorn, weil sie seinerzeit als erste Frau diesen MAS-Titel in Bezug auf «Sicherheitspolitik und Krisenmanagement» erworben hatte.

Bei dem von Fiala absolvierten Kurs handelt es sich um einen «sehr praxisorientierten MAS-Weiterbildungsgang» - MAS bedeutet Master of Advanced Studies. Die Teilnehmenden sind laut ETH «gestandene Berufsleute» aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung.

Doris Fiala schloss ihr ETH-Nachdiplomstudium mit einer Arbeit über Migrationspolitik ab. Zahlreiche Sätze stammten laut NZZ aus Wikipedia und anderen Quellen – oft ohne korrekt zitiert zu sein.

Urheber ist ein Mitarbeiter des Psychologischen Instituts

Aufgefallen war die Schludrigkeit einem IT-Mitarbeiter des Psychologischen Instituts der Universität Zürich. Er hatte Fialas Arbeit mit einer Software zur Erkennung von Plagiaten überprüft.

Er hatte behauptet, rein zufällig auf Fialas Arbeit aufmerksam geworden zu sein und die Software «aus Spass» damit gefüttert zu haben.

Die Überprüfungs-Software spuckte 270 Sätze aus, die wörtlich von anderen Quellen stammen sollen.


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