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Brand: Brand in einem Mehrfamilienhaus in Ried-Brig

Written By Unknown on Selasa, 01 Januari 2013 | 17.03

BRIG - VS - In Ried-Brig VS ist am Montagabend in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Alle Hausbewohner wurden aus Sicherheitsgründen evakuiert. Zwei Bewohner wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Das Feuer brach kurz nach 20 Uhr im 3. Stock des Hauses aus, wie die Kantonspolizei Wallis am Dienstag mitteilte. Der Brand breitete sich rasch auf den 4. Stock und das Dach aus.

Die Feuerwehren aus Brigerberg und Brig konnten das Feuer nach gut einer Stunde unter Kontrolle bringen. Durch den Brand entstand ein beträchtlicher Sachschaden, wie die Polizei weiter mitteilte. Um die genaue Brandursache abzuklären wurde ein Untersuchung eingeleitet. (SDA)


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Griechenland: Griechische U-Bahn-Fahrer streiken

Athen – Das neue Jahr hat in Griechenland mit Streiks begonnen: Aus Protest gegen soeben eingetretene neue Einkommenskürzungen legten die Stadt- und U-Bahn-Fahrer in Athen am Dienstag für 24 Stunden die Arbeit nieder.

Im Rahmen des Sparprogramms wurden die Gehälter aller Beschäftigten in staatlichen und öffentlich-rechtlichen Unternehmen zum 1. Januar mit den Einkommen der Staatsbediensteten gleichgestellt. Das habe Einkommensverluste von bis zu 25 Prozent zur Folge, sagen die Gewerkschaften.

Auch Renten und Pensionen wurden abermals gekürzt. Die Sparmassnahmen sind Voraussetzung für weitere Hilfen für das pleitebedrohte Land. (SDA)


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Korea: Kim Jong Un will sich mit Südkorea aussöhnen

Seoul – Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat sich für einen «radikalen» Wechsel in der Politik seines seit Jahrzehnten abgeschotteten Landes ausgesprochen. «Es ist wichtig, die Konfrontation zwischen dem Norden und dem Süden zu beenden», sagte Kim in seiner am Dienstag im Staatsfernsehen gesendeten Neujahrsbotschaft.

So könne «die Teilung des Landes beendet und seine Wiedervereinigung erreicht werden». Die Vergangenheit zeige, dass Konfrontation zwischen Landsleuten zu «nichts als Krieg» führe.

Neue Vorschläge nannte er nicht. Vielmehr bekräftigte er die Forderung Pjöngjangs, die Abkommen von den bisher einzigen beiden gesamtkoreanischen Gipfeltreffen 2000 und 2007 umzusetzen. Kim nannte die Abkommen «grosse Wiedervereingungsprogramme».

Nordkorea hatte den Kontakt zur Regierung des scheidenden südkoreanischen Präsidenten Lee Myung Bak abgebrochen. Lee hatte sich von der «Sonnenscheinpolitik» seiner beiden Vorgänger distanziert.

Im Februar übernimmt Lees konservative Parteifreundin Park Geun Hye das Präsidentenamt. Sie wiederum distanzierte sich von der harten Linie ihres Vorgängers gegenüber Pjöngjang und sprach sich für die Notwendigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit mit Nordkorea aus. Die Beziehungen zwischen den beiden Staaten sind seit dem Koreakrieg in den 1950er Jahren gespannt.

Es war die erste Neujahrsansprache eines Herrschers des Kommunistischen Landes seit 19 Jahren. Kim knüpfte damit an die Gepflogenheit seines Grossvaters Kim Il Sung an, zum neuen Jahr eine Ansprache zu halten. Der als Staatsgründer verehrte Diktator starb 1994.

Sein Sohn und Nachfolger Kim Jong Il hatte so gut wie nie öffentliche Reden gehalten. Unter seiner Herrschaft waren die Ziele für das neue Jahr in einem Leitartikel der offiziellen Zeitungen umrissen worden. Nach seinem Tod vor einem Jahr war sein Sohn zum neuen Machthaber ausgerufen worden.

Kim Jong Un forderte in seiner Rede einen radikalen Umschwung, der das Land zu einem «wirtschaftlichen Riesen» machen und den Lebensstandard der Menschen anheben solle. Die Landwirtschaft und Leichtindustrie stünden dabei im Zentrum.

Kim bekräftigte, sein Land könne sich «nur unter der Bedingung entwickeln, dass es seine militärische Macht in allen Bereichen ausbaut». Der erfolgreiche Start einer Weltraumrakete in Nordkorea im Dezember solle als Ansporn für die Anstrengungen der Menschen dienen.

Die USA, Südkorea und andere Staaten sehen in dem Start am 12. Dezember einen verdeckten Test für die Entwicklung von Interkontinentalraketen, die mit Atomsprengköpfen bestückt werden können. Nordkorea spricht von einem Satellitenstart zu friedlichen Zwecken.

Gegen Nordkorea wurden wegen seiner Atomwaffenversuche und Raketentests mehrfach UNO-Sanktionen beschlossen. Die Bevölkerung Nordkoreas leidet unter extremer Armut, während die Streitkräfte des Landes zahlenmässig stark und hochgerüstet sind. (SDA)


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Silvesternacht-Bilanz aus dem Inselspital: Über 100 Kinder in der Notaufnahme

In den Notfall des Berner Inselspitals sind in der Silvesternacht etliche Patienten eingeliefert worden. Insgesamt betreuten die Ärzte und Pflegende 102 Kinder und 45 Erwachsene.

13-Jähriger mit Alkoholvergiftung

Im Vergleich zum Vorjahr verdoppelte sich die Anzahl Kinder auf dem Notfall, wie das Berner Inselspital am Neujahrsmorgen mitteilte. Bereits vor Mitternacht sei ein 13-Jähriger wegen Alkoholvergiftung eingeliefert worden.

Viele Opfer von gewalttätigen Auseinandersetzungen

Bei den Erwachsenen stieg die Anzahl Patienten im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls. Ein Viertel der Personen kam wegen Verletzungen nach gewalttätigen Auseinandersetzungen, bei denen auch Alkohol im Spiel war.

Bereits über Weihnachten hatte das Inselspital überdurchschnittlich viele Patienten behandelt. Insgesamt wurden 108 Erwachsene und 70 Kinder betreut. (SDA)


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Luftfahrt: Fluglinie Kingfisher verliert Lizenz

Mumbai – Die hochverschuldete indische Fluglinie Kingfisher Airlines hat ihre Fluglizenz eingebüsst. Die Lizenz sei verfallen, sagte der Leiter der zivilen Luftfahrtbehörde, Arun Mishra, am Dienstag. Die Fluggesellschaft habe die angeforderten Einzelheiten zu ihrer künftigen Finanzierung nicht geliefert.

Die Flugzeuge von Kingfisher sind bereits seit Oktober nicht mehr ihm Einsatz. Damals begannen die Beschäftigten einen Streik wegen nicht gezahlter Löhne.

Kingfisher erklärte am Dienstag jedoch, es gebe keinen Grund zur Sorge. Eine Lizenz könne auch zwei Jahre nach ihrem Auslaufen noch erneuert werden. Die Gesellschaft sei zuversichtlich, die Zustimmung für die Wiederaufnahme ihres Betriebs zu erhalten.

Das Unternehmen ist bei Banken, Flughäfen, Spritlieferanten und dem Personal hoch verschuldet. Es sucht derzeit nach ausländischen Investoren, um neues Kapital zuzuschiessen.

Kingfisher war bis vor einem Jahr Indiens zweitgrösste Fluglinie, schrumpfte vor der vollständigen Einstellung ihres Betriebs aber auf nur 3,5 Prozent Marktanteil. Die indischen Fluglinien liefern sich einen harten Preiskampf, zudem setzen ihnen steigende Kosten für Flugbenzin zu. (SDA)


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Venezuela: Chavez soll in stabilem Zustand sein

Caracas – Der schwer erkrankte venezolanische Präsident Hugo Chavez ist nach Aussage seines Schwiegersohns in einem stabilen Zustand. Die Regierung sagte die traditionelle Neujahrsfeier am Montag in Caracas ab und rief die Bürger auf, für Chavez zu beten.

Im Zentrum der Hauptstadt bauten Arbeiter eine Musikbühne ab, auf der eigentlich das traditionelle Konzert zum Jahreswechsel stattfinden sollte. Am Mittag hatten mehrere Minister an einer besonderen Messe im Präsidentenpalast Miraflores teilgenommen, um für die Gesundheit des Staatschefs zu beten.

Wissenschaftsminister Jorge Arreaza, Ehemann von Chavez' Tochter Rosa Virginia, rief die Bevölkerung des Landes am Montag in einer Twitter-Botschaft auf, böswilligen Gerüchten keinen Glauben zu schenken. Chavez habe den Tag «mit seinen Töchtern verbracht».

Am Sonntag hatte die Regierung erklärt, Chavez habe nach seiner jüngsten Krebsoperation auf Kuba - die vierte seit Juni 2011 - neue Komplikationen erlitten. Sein Gesundheitszustand sei heikel.

Wegen Chavez' Erkrankung gibt es Zweifel, ob der 58-Jährige weiter an der Spitze des Landes stehen kann. Der Linkspopulist ist seit 1999 Präsident des ölreichen lateinamerikanischen Landes, im Oktober wurde er für eine dritte Amtszeit wiedergewählt. Am 10. Januar soll er vereidigt werden, doch könnte der Termin wegen seines schlechten Gesundheitszustands verschoben werden. (SDA)


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Jahreswechsel: Napolitano stimmt Volk auf Zukunft ein

Rom – Italiens Staatspräsident Giorgio Napolitano hat seine Landsleute in seiner traditionellen Neujahrsansprache am Montag auf ein schwieriges Jahr eingestimmt. In der Ansprache verteidigte Napolitano die Sparpolitik der Regierung, forderte aber auch, die Last der Opfer besser zu verteilen.

«Ein Jahr voller Schwierigkeiten ist dabei zu beginnen. Wir verschliessen nicht die Augen vor den Schwierigkeiten der kommenden Herausforderungen», sagte Napolitano. Der Präsident, dessen siebenjährige Amtszeit im Mai zu Ende geht, ist über die politischen Lager hinweg respektiert.

«Gewisse Entscheidungen der Regierung, die von der Notwendigkeit diktiert sind, unsere bedeutenden Staatsschulden zu reduzieren, zwingen die Bürger zu Opfern, von denen manche schwer sind, und die unvermeidbar zur Rezession beitragen», sagte er. Niemand könne jedoch die Notwendigkeit dieser Opfer leugnen.

«Um die schwersten sozialen Probleme anzugehen, muss man umgehend die Last der notwendigen Reformen besser verteilen», forderte Napolitano. Der überzeugte Europäer betonte, dass ein Ausweg aus der Krise nur «gemeinsam mit Europa» möglich sei.

Mit Blick auf die eingeleiteten Reformen des scheidenden Ministerpräsidenten Mario Monti sagte Napolitano, die Situation hätte «ohne die jüngsten Bemühungen» noch schlimmer sein können.

Zu der Entscheidung Montis, als Anführer eines Zentrumsbündnisses zur Wahl am 24. und 25. Februar anzutreten, äusserte sich der Staatspräsident nicht. Der frühere EU-Kommissar Monti hatte im November 2011 die Regierung vom langjährigen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi übernommen, da dieser von einer Reihe Finanz- und Sexaffären geschwächt war.

Monti wird im Ausland dafür gewürdigt, das Vertrauen in die Regierung wiederhergestellt zu haben. In Italien ist er wegen seiner strengen Sparpolitik aber nicht unumstritten. (SDA)


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China: US-Journalist muss China verlassen

Peking/New York – Chinas Führer sind verärgert über die Aufdeckung der grossen Vermögen ihrer Familien durch westliche Medien. Der Korrespondent der «New York Times», Chris Buckley, musste jetzt das Land verlassen. Die Zeitung vermutet einen Racheakt.

Buckley wurde am Montag des Landes verwiesen. Sein Visum sei nicht verlängert worden, teilte die Zeitung mit. Die «New York Times» habe die örtlichen Behörden mehrmals vergeblich um eine Verlängerung von Buckleys Akkreditierung gebeten, sagte Chefredaktorin Jill Abramson.

Es sei bedauerlich, dass er dennoch dazu gezwungen wurde, sich aus China abzusetzen. Das chinesische Aussenministerium habe jeden Kommentar zu dem Fall abgelehnt, teilte die Zeitung weiter mit. Beobachter vermuten allerdings einen Zusammenhang mit deren Enthüllungen über den grossen Reichtum der Familie von Ministerpräsident Wen Jiabao.

Buckley arbeitete seit zwölf Jahren als akkreditierter Journalist in China - erst für die «New York Times», dann seit 2005 für die Nachrichtenagentur Reuters, bevor er im September wieder zu der US-Zeitung zurückkehrte.

Nach seiner Ausweisung flog der 45-jährige Australier mit seiner Frau und seiner zwölfjährigen Tochter zunächst nach Hongkong. Nach seiner Ankunft äusserte er am Dienstag die Hoffnung, bald wieder nach China zurückkehren und seine Berichterstattung fortsetzen zu können.

Buckley wollte sich nicht dazu äussern, ob seine Ausweisung mit den Enthüllungen der Zeitung über die riesigen Reichtümer der Familie von Wen Jiabao zusammenhängt. Er selbst war an den Enthüllungsgeschichten nicht einmal beteiligt.

Ein Kommentar der «International Herald Tribune», der weltweiten Ausgabe der «New York Times», fragte allerdings: «Übt China Vergeltung an westlichen Journalisten?» Das Blatt sprach von einem «Kalten Krieg gegen Nachrichtenorganisationen», die mit ihren Berichten die chinesischen Führer verärgert hätten.

Das in New York ansässige Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) äusserte sich «besorgt». Asiendirektor Bob Dietz sagte: «Wir drängen die chinesischen Behörden, seine Akkreditierung so schnell wie möglich zu bewilligen.» Die chinesischen Behörden verschärften den Druck auf ausländische Journalisten, stellte das Komitee fest. (SDA)


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Nordirland: Festnahmen nach Bombenfund in Nordirland

Belfast – Nach dem Fund einer Bombe unter dem Auto eines nordirischen Polizisten sind am Montag zwei Verdächtige festgenommen worden. Die beiden 25 und 34 Jahre alten Männer seien in der Region von Belfast festgenommen worden, teilte eine Polizeisprecherin mit.

Der Polizist hatte am Sonntag in Belfast unter seinem Auto eine funktionsfähige Bombe gefunden, die nach Angaben der Polizei im Fall einer Explosion ihn und seine Familie hätte töten können.

Am Montag wurde zudem wurde in der Nähe einer Polizeiwache eine weitere Bombe entdeckt. Die Rohrbombe lag in der Nähe der Wache und eines Altenheims im Ort Tandragee und konnte von Experten entschärft werden, wie die Polizei mitteilte.

Zu dem versuchten Anschlag in Belfast bekannte sich eine Gruppe namens New IRA. Womöglich handelt es sich dabei um eine Abspaltung der Irish Republican Army (IRA).

Diese hatte drei Jahrzehnte lang gewaltsam für den Anschluss Nordirlands an die mehrheitlich katholische Republik Irland gekämpft, bevor sie 2005 offiziell die Abkehr von der Gewalt verkündete. Ihr politischer Arm Sinn Fein ist inzwischen an der Regierung in Nordirland beteiligt.

Seit dem Friedensabkommen von 1998 ist der Konflikt in Nordirland weitgehend beendet. Kleinere Gruppen akzeptieren die damals vereinbarte Machtteilung zwischen den protestantischen und katholischen Parteien jedoch nicht und verüben weiter sporadisch Bombenangriffe.

Anfang Dezember gab es zudem in Belfast gewaltsame Proteste, nachdem der Stadtrat beschlossen hatte, die britische Flagge nur noch an wenigen Tagen im Jahr zu hissen.

Der versuchte Anschlag von Sonntag wurde von zahlreichen Politikern verurteilt. «Das ist ein zynischer und betrüblicher Akt», erklärte der sozialdemokratische Parlamentarier Conall McDevitt. Die Täter widersetzten sich dem erklärten Willen des nordirischen Volkes, das sich längst von der Gewalt abgewandt habe.

Der britische Minister für Nordirland, Mike Penning, sagte, die Verantwortlichen des versuchten Angriffs hätten nichts als «Terror und Elend» zu bieten. (SDA)


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Korea: Kim Jong un will sich mit Südkorea aussöhnen

Seoul – Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un hat sich überraschend für eine Aussöhnung mit Südkorea ausgesprochen. Die Konfrontation zwischen dem Norden und dem Süden aus der Welt zu schaffen sei ein wichtiger Punkt, um die Teilung des Landes zu überwinden und die Wiedervereinigung zu erreichen, sagte Kim.

Er äusserte sich in einer offenbar aufgezeichneten und am Dienstag von staatlichen Medien übertragenen Neujahrsansprache. Bislang hat sich Kim vor allem über Leitartikel führender, staatlicher Zeitungen zu Wort gemeldet.

Er führt seit dem Tod seines Vaters Kim Jong Il im Jahr 2011 das kommunistische, abgeschottete Land. Es war die erste Neujahrsansprache eines nordkoreanischen Staatschefs seit 19 Jahren nach dem Tod von Kim Il Sung, Kim Jong Uns Grossvater.

Korea ist seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs geteilt. Mit dem Korea-Krieg Anfang der 50er Jahre wurden beide Staaten zu erbitterten Gegnern. Derzeit gibt es jedoch Hoffnungen auf eine Verbesserung der Beziehungen.

So hat die designierte konservative Präsidentin des Südens, Park Geun Hye, ihre Bereitschaft erklärt, sich mit Kim Jong Un zu treffen. Zur Voraussetzung macht sie jedoch einen Verzicht des Nordens auf sein Atomprogramm, was die Regierung in Pjöngjang ablehnt. Auffallend an der Neujahrsansprache war, dass genau dieses Atomprogramm keine Erwähnung fand.

Nordkorea hatte erst Mitte Dezember mit dem Start einer Rakete für Aufregung gesorgt. Nach Angaben des kommunistischen Landes brachte der Flugkörper einen Wettersatelliten ins Weltall. Die USA und die Vereinten Nationen verurteilten den Start scharf als «hochprovokativen Akt», der gegen UNO-Resolutionen verstosse. (SDA)


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