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Bangladesch: Tod von Fabrikbesitzern in Dhaka gefordert

Written By Unknown on Rabu, 01 Mei 2013 | 17.03

Dhaka – Die Wut über den Einsturz eines Fabrikgebäudes hat sich in Bangladesch zum Tag der Arbeit Bahn gebrochen: Mehrere tausend Arbeiter strömten am Mittwoch auf die Strassen der Hauptstadt Dhaka und forderten die Hinrichtung der Fabrikbesitzer.

«Hängt die Mörder, hängt die Fabrikbesitzer», rief die Menge, die mit roten Bannern und Fahnen durch Dhaka zog. Die Arbeiter seien wütend über den «Mord» an ihren Kollegen, sagte Kamrul Anam, ein Anführer einer Textilarbeitergewerkschaft. «Wir wollen die härtest mögliche Bestrafung für die Verantwortlichen dieser Tragödie.»

Seit dem Einsturz des achtstöckigen Gebäudes nahe Dhaka vor einer Woche wurden nach neuesten Angaben der Armee mehr als 400 Leichen geborgen. Zudem würden noch immer 149 Menschen vermisst, sagte Armeegeneral Chowdhury Hassan.

Arbeiter hatten nach dem Unglück berichtet, das Gebäude sei nach der Entdeckung von Rissen am Vortag evakuiert worden, doch hätten die Manager sie zur Rückkehr gezwungen. Bisher wurden sieben Menschen, darunter der Besitzer des Gebäudes und mehrere Ingenieure, wegen fahrlässiger Tötung festgenommen. Bei Protesten gab es wiederholt gewaltsame Zusammenstösse mit der Polizei.

Viele der rund 4500 Textilfabriken des Landes sind seit vergangenem Mittwoch aus Protest gegen die oft mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen und schlechten Arbeitsbedingungen geschlossen. Für die Textilindustrie, die der wichtigste Wirtschaftszweig des Landes ist, ist dies ein harter Schlag.

Ministerpräsidentin Sheikh Hasina kritisierte am Dienstagabend Angriffe auf Fabriken und rief die Angestellten auf, zur Arbeit zurückzukehren. Die Arbeiter sollten einen «kühlen Kopf» bewahren und die Fabriken am Laufen halten, sonst riskierten sie, ihren Job zu verlieren, sagte Hasina vor dem Parlament. (SDA)


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Regierung VS: Freysinger übernimmt Bildungsdepartement

Der neu in die Walliser Regierung gewählte Oskar Freysinger (SVP) übernimmt das Bildungsdepartement. Dies hat der Walliser Staatsrat an der Sitzung vom Mittwoch entschieden. Er wird zudem Vorgesetzter seines Wahlkampfgegners, des Polizeikommandanten Christian Varone (FDP).

Freysinger übernimmt von Esther Waeber-Kalbermatten (SP) das Sicherheitsdepartement, gibt jedoch im Gegenzug die Kultur ab. Waeber-Kalbermatten behält das Sozialwesen und führt neu auch Kultur und Gesundheit, wie die Walliser Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte.

Das Gesundheitswesen übernahm sie von Maurice Tornay (CVP), der nach wie vor das Departement für Finanzen und Institutionen führt. Alle Mitglieder der Regierung seien zufrieden mit der Verteilung, sagte Tornay am Mittwoch vor den Medien in Sitten.

Maurice Tornay wurde zudem zum Präsidenten der Walliser Regierung bis Ende April 2014 gewählt. Vizepräsident wurde sein CVP-Parteikollege Jean-Michel Cina. Dieser bleibt Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft, Energie und Raumentwicklung. Der dritte CVP-Staatsrat, Jacques Melly, führt auch in der nächsten Legislatur das Departement für Verkehr, Bau und Umwelt. (SDA)


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Amerikanische Bergsteigerin Melissa Arnot: Hat sie Ueli Steck das Leben gerettet?

Die Situation war brandgefährlich. Am Samstag vor einer Woche gerät Ueli Steck (36) mit seinen Kollegen Simone Moro (45) und Jonathan Griffith (29) am Mount Evererst in einen Streit mit einer Gruppe von Sherpas. Im Camp 2 auf 7200 Metern über Meer stehen sich die drei Bergsteiger und Hundert Sherpas gegenüber.

Die Sherpas werfen Steine, schlagen und treten die drei Bergsteiger. Ueli Steck wird an der Lippe verletzt. «Ich hatte Glück, dass ich nur einen Stein abbekam und einen Faustschlag. Ich hatte Angst um mein Leben und das meiner Kollegen», sagt Steck zu Blick.ch.

Rekordhalterin am Mount Everest

Dass die Situation nicht vollends ausartet ist unter anderem das Verdienst der Amerikanerin Melissa Arnot (29). Sie arbeitet seit sechs Jahren am Mount Everest, keine andere Frau war so oft auf dem Gipfel wie sie. Sie kennt viele der wütenden Sherpas persönlich.

Mutig stellt sich Arnot zwischen die Bergsteiger und die Sherpas.

«Ich dachte, dass sie auf mich keine Steine werfen werden, schon nur weil ich eine Frau bin», sagt Arnot zu ABC News. Um die Situation zu beruhigen habe sie die Hand eines Sherpas gehalten. «Statt mit Worten, wollten sie das Problem mit Gewalt lösen.»

Doch Arnot entspannt die Situation. «Ich wollte nicht die Heldin spielen, aber ich glaube meine Anwesenheit hat einen Teil der Gewalt verhindert», sagt sie ganz bescheiden.

Ueli Steck weiss, wie wertvoll ihr Einschreiten war: «Ich hatte grosses Glück, dass sich Melissa Arnot zwischen uns und die aufgebrachten Sherpas stellte und so den ersten Angriff abwehrte», sagt er in einem Interview mit dem Migros-Magazin.

Steck: «Sie wollten mich als Ersten umbringen»

Darin erzählt Steck auch, wie er sich in seinem Zelt zu verstecken versuchte. Doch die Sherpas umzingelten das Zelt und sagten, er soll herausgeholt werden. «Sie wollten mich als Ersten umbringen.»

Dann riefen die Sherpas nach seinem Kollegen Simone Moro. «Er musste sich auf den Knien für die lauten Worte am Berg entschuldigen und erhielt Fusstritte ins Gesicht», sagt Steck. Nach seiner Entschuldigung habe sich die Situation etwas beruhigt und sie konnten den Berg verlassen. (sas)


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Raser: Mit fast 200 km/h unterwegs

STEINEBRUNN TG - Die Polizei hat gestern Abend bei Steinebrunn in Kanton Thurgau einen Raser gestoppt, der mit seinem Auto mit 182 km/h ausserorts unterwegs war. Erlaubt wäre dort Tempo 80. Der Wagen des 28-jährigen Schweizers wurde von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.

Zudem musste er seinen Führerschein abgeben, wie es im Polizeicommuniqué heisst. Bei der Geschwindigkeitskontrolle erwischte die Polizei insgesamt elf Schnellfahrer. (SDA)


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1. Mai: Rechsteiner plädiert für Mindestlöhne

Gewerkschaftsbundpräsident Paul Rechsteiner hat in Basel für Mindestlöhne und eine starke AHV plädiert: «Wenn wir die AHV verteidigen und stärken wollten, kämpften wir auch darum, in welche Richtung sich die Schweiz bewegt», sagte der SP-Ständerat (SG) gemäss Redetext.

Laut dem SGB-Präsidenten ist es wichtig, dass möglichst viele wieder verstehen, wie genial und einfach die AHV funktioniert. Denn zu viele hätten das nach den ständigen Angstkampagnen der letzten 20 Jahre nicht mehr präsent. Das System sei jedoch so leistungsfähig, dass es die ganze Zunahme der Lebenserwartung finanziert habe.

Rechsteiner setzte sich auch für die Mindestlohninitiative ein. Denn die grossen wirtschaftlichen Fortschritte in den letzten rund 10, 15 Jahren seien einseitig durch jene in den oberen und obersten Einkommenskategorien abkassiert worden. Derweil verdienten 440'000 Menschen in der reichen Schweiz zu wenig, um davon leben zu können.

Die flankierenden Massnahmen sind gemäss Rechsteiner ein Erfolgsmodell, doch er sieht ein grosses Problem: Bei 10 Prozent der Kontrollen in den Branchen ohne Gesamtarbeitsvertrag (GAV) würden Lohnunterbietungen festgestellt, aber kein Deutschschweizer Kanton habe bisher Mindestlöhne festgelegt. Das sei eine Sabotage der flankierenden Massnahmen.

Bei den Mindestlöhnen und beim Ausbau der GAV steht die Schweiz laut Rechsteiner vor historischen Entscheiden: Ob sie in diesen Fragen vorwärts komme, sei für das soziale Klima im Land entscheidend. Hier entscheide sich auch die Zukunft der bilateralen Verträge mit der EU.

In Zürich begann derweil mit dem traditionellen Demonstrationszug durch die Innenstadt die 1.-Mai-Feier. Nach Angaben der Organisatoren nehmen über 10'000 Personen daran teil. Angeführt wurde der Zug vom 1.-Mai-Komitee, dem Zürcher Stadtrat André Odermatt sowie der Tessiner SP-Nationalrätin Marina Carobbio.

Auf zahlreichen Transparenten forderten die Gewerkschaften «faire Löhne und bessere Renten». «Keine Privatisierung», «Abzocker stoppen» oder «Arbeitszeitverkürzung für Lehrkräfte tut Not» lauteten weitere Parolen. Auffallend stark vertreten waren im Zug Familien mit Kindern sowie Kulturgruppen aus verschiedenen Ländern.

Unter den Zug gemischt hatte sich auch eine grössere Gruppe in George-Clooney-Masken. Angeführt wurde sie von der Linksaktivistin Andrea Stauffacher. Lautstark skandierte die Gruppe immer wieder: «JUSO, wenn ihr einen unangenehmen 1. Mai wollt, macht weiter so.»

Die Schlusskundgebung mit verschiedenen Rednerinnen und Rednern findet auf dem Bürkliplatz statt. Für die Gewerkschaften spricht Nationalrätin Marina Carobbio, Präsidentin des Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverbands. (SDA)


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Kongo-Kinshasa: UNO von Lage in Kongo-Kinshasa schockiert

Goma – Die UNO-Sondergesandte für die Grossen Seen, Mary Robinson, hat sich schockiert über die Lage im Osten der Demokratischen Republik Kongo gezeigt. Sie habe Tausende Vertriebene, darunter vergewaltigte Frauen gesehen, sagte die frühere irische Präsidentin in Goma.

Sie forderte eine politische und diplomatische Lösung des Konflikts und einen besseren Schutz der Zivilisten in dem zentralafrikanischen Land. Robinson reiste noch am Dienstag von Goma nach Ruanda weiter.

Der UNO-Sicherheitsrat hatte im März den Einsatz einer offensiv ausgerichteten Eingreiftruppe in der Region beschlossen. Diese solle die Rebellen im Osten Kongo-Kinshasas «ausschalten» und «entwaffnen».

Der Sicherheitsrat verurteilte scharf «die fortgesetzte Präsenz der (Rebellenbewegung) M23 in der unmittelbaren Umgebung von Goma». Er forderte alle Gruppen auf, ihre Waffen niederzulegen.

Geplant ist die Entsendung von mehr als 2500 Soldaten aus Südafrika, Tansania und Malawi. Sie werden der UNO-Mission für den Kongo (MONUSCO) unterstellt und sollen in Goma stationiert werden.

Umstrittene Garanten

Die neuen UNO-Einheiten sollen im Rahmen des im Februar beschlossenen Friedensabkommens für Kongo-Kinshasa agieren. Dabei hatten elf afrikanische Staaten und UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon als Garant am Sitz der Afrikanischen Union in Addis Abeba ein Rahmenabkommen zur Befriedung des Ostens des Landes verabschiedet.

Auch Ruanda und Uganda zählen zu den Unterzeichnerstaaten. UNO-Experten werfen beiden Ländern jedoch vor, die M23 zu unterstützen. Die Rebellenbewegung hatte im vergangenen Jahr einen Aufstand gegen die Regierung in Kinshasa begonnen.

Während ihrer einwöchigen Reise besucht Robinson nebst dem Kongo und Ruanda auch Uganda, Burundi, Südafrika und Äthiopien. Die frühere UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte war am 18. März zur Sondergesandten ernannt worden. (SDA)


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Erstes TV-Interview mit Amanda Knox: «Sie nannten mich einen Teufel»

«Ich möchte, dass die Missverständnisse erkannt werden. Ich möchte, dass ich wieder als Mensch gesehen werde», sagte sie im US-Sender ABC. Der Kriminalfall hatte weltweites Aufsehen erregt - italienische Medien titulierten Knox als «Engel mit den Eisaugen».

2007 wurde Knox Freundin Meredith Kercher in der Universitätsstadt Perugia mit durchschnittener Kehle und halbnackt aufgefunden. Es war von Sexspielen die Rede, die ausser Kontrolle geraten seien. Jetzt soll ihr Fall in Italien erneut aufgerollt werden - Knox lebt aber unterdessen wieder in den USA.

Doch sie als anderer Mensch zurückgekommen. «Meine Familie erwartete die alte Amanda zurück. Doch ich bin nicht mehr munter und vergnügt wie früher.»

«Konnte nicht mehr atmen»

«Ich sass im Gerichtssaal und sie nannten mich einen Teufel. Für sie war ich eine Mörderin», sagte Knox in dem Interview weiter. Doch in Wahrheit sei sie in der Mordnacht bei ihrem Freund gewesen, sie hätten Marihuana geraucht und Sex gehabt.

Auf die Frage, ob sie an dem Mord beteiligt war, sagte Knox «Nein». Die Polizei habe sie aber zu missverständlichen Aussagen gedrängt. «Ich war nicht dort», fügte sie hinzu. Als das erste Urteil verkündet wurde, «konnte ich nicht mehr atmen», berichtete die junge Frau.

Zur bevorstehenden Neuauflage des Verfahrens meinte Knox, dies sei ein Gefühl, als müsste sie erneut «durch ein Feld von Stacheldraht» gehen. Zugleich sagte Knox, ein Arzt habe ihr in Haft gesagt, dass sie HIV-positiv getestet sei.

Das Grab von Meredith Kercher würde sie gerne besuchen, wenn es ihre Eltern zuliessen. «Irgendwann werde ich vielleicht die Erlaubnis haben, um ihr am Grab Respekt zu zollen und ich würde den Eltern gerne sagen, dass Meredith von ihnen erzählt hat. Dass sie auch Journalistin werden wolle wie ihr Vater.»

Wahrscheinlich ist dies allerdings nicht. Die Familie Kercher lehnte jede Versöhnung mit Knox ab und beklagte sich mehrmals, dass die Berichterstattung sich mehr auf «foxy Knoxy» konzentrierte, als auf das Opfer.

Autobiografie veröffentlicht

Zeitgleich mit dem Interview erschien die Autobiografie «Zeit, gehört zu werden» (engl. «Waiting to Be Heard»). Sie wolle «die Dinge richtigstellen», hält Knox in ihrem Buch fest. Sie schreibt über Selbstmordpläne hinter Gitter und wirft einem hochrangigen Gefängnisangestellten sexuelle Belästigung vor.

Knox wurde 2009 mit ihrem damaliger Freund Raffaele Sollecito in einem spektakulären Indizienprozess zu mehr als 25 Jahren Haft verurteilt. 2011 sprach das Gericht in Perugia die beiden in einem Berufungsprozess frei. Unlängst hob ein Gericht den Freispruch für Knox und ihren Ex-Freund auf. (SDA/sas)


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Auktion: Millionen für historische Banknote

Sydney – Die erste Banknote Australiens, ein vor hundert Jahren ausgegebener Zehn-Schilling-Schein, soll versteigert werden. Das Mindestgebot wurde auf 3,5 Millionen australische Dollar (3,4 Millionen Franken) festgesetzt, wie das Auktionshaus Coinworks mitteilte.

Die am 1. Mai 1913 ausgegebene Banknote hatte der damalige Premier Andrew Fisher der fünfjährigen Judith Denman überreicht, der Tochter des damaligen Generalgouverneurs von Australien.

Die Banknote war 1999, fast zwölf Jahre nach dem Tod von Judith Denman, in deren Nachlass entdeckt worden. Ein Privatsammler aus Sydney kaufte den Schein im Jahr 2000 für eine Million Dollar. Acht Jahre später verkaufte er ihn für 1,9 Millionen Dollar weiter.

Sie hoffe, dass die Banknote dauerhaft ausgestellt werde, sagte Coinworks-Vertreterin Belinda Downie: «Sie ist ein grossartiges Stück australischer Geschichte.»

Fisher wollte mit dem Druck der Banknoten ein nationales Symbol für das postkoloniale Australien schaffen. Er richtete zudem die erste öffentliche Bank der Insel ein, die Commonwealth Bank, und gründete die Hauptstadt Canberra. (SDA)


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Niederlande: Polizei an Thronwechsel-Party beschäftigt

Amsterdam – Bei der Riesenparty zum Thronwechsel in Amsterdam sind in der Nacht auf heute fast 100 Menschen festgenommen worden. Meist sei es dabei aber nur um kleinere Vergehen gegangen, teilte die Polizei mit.

Insgesamt seien die ausgelassenen Feiern zur Übergabe des Throns von Königin Beatrix an ihren Sohn König Willem-Alexander sehr friedlich verlaufen. Zudem sei die Zahl der Festnahmen im Vergleich zu ähnlichen Open-Air-Partys in der niederländischen Hauptstadt in den vergangenen Jahren deutlich geringer gewesen.

Als die schwersten Vorfälle nannte die Polizei zwei Messerstechereien. Dabei seien drei Menschen leicht verletzt worden.

Die Behörden hatten mit bis zu einer Million Besuchern gerechnet. Angaben zur tatsächlichen Zahl wurden am Mittwoch zunächst nicht gemacht. Zur Absicherung der Thronwechsel-Zeremonien, an denen Vertreter von Königshäusern aus aller Welt teilnahmen, sowie der Strassenfeste waren 12'500 Polizisten im Einsatz. (SDA)


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Griechenland: Wieder Streiks in Griechenland

Athen – Aus Protest gegen die harte Sparpolitik der Regierung wird in Griechenland gestreikt. Vor allem die Fähren in der Ägäis und der Bahnverkehr sind betroffen. Die Seeleute und Bahnfahrer wollen den ganzen Tag über die Arbeit niederlegen.

Im internationalen Fährverkehr zwischen Griechenland und Italien gibt es aber keine Einschränkungen, wie die Küstenwache mitteilte. Auch im öffentlichen Verkehr in Athen kommt es zu Arbeitsniederlegungen.

Ministerien und andere Behörden bleiben geschlossen. Ärzte in staatlichen Spitälern behandeln nur Notfälle. Um die Mittagszeit sind Demonstrationen in Athen und anderen Städten des Landes geplant.

Zu den Ausständen haben die beiden grössten Gewerkschaftsverbände des privaten und öffentlichen Sektors, GSEE und ADEDY, aufgerufen. Die Proteste richten sich gegen die geplante Entlassung von 15'000 Staatsdienern. (SDA)


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