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Piloten-Streik bei Lufthansa: 36 Flüge ab Zürich gestrichen

Written By Unknown on Rabu, 02 April 2014 | 14.44

Wie ein Flughafen-Sprecher gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF sagte, fallen am zweiten Streiktag, am Donnerstag, voraussichtlich 22 Flüge aus und am Freitag, dem letzten Streiktag, noch deren 20. Trotz Streik erwartet der Flughafen aber kein Chaos.

Die Piloten der Lufthansa-Tochter Swiss machen beim Streik nicht mit, da sie andere Verträge haben als ihre Deutschen Kollegen. Die Swiss wird ab heute aber vereinzelt grössere Maschinen einsetzen. Aufgrund der höheren Kapazität können Passagiere aufgenommen werden, die sonst gestrandet wären. (SDA)


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Briten schicken Hilfe: Jetzt sucht auch ein U-Boot nach MH370

Grossbritannien hat mit der «HMS Echo» ausserdem ein Vermessungsschiff in das Suchgebiet geschickt, um U-Boote und Schiffe bei der Suche nach dem Flugschreiber und Wrackteilen von MH370 zu unterstützen, wie das Verteidigungsministerium am Dienstag in London mitteilte. Die Boeing 777 der Malaysia Airlines war am 8. März mit 239 Menschen an Bord verschwunden.

An der Suche sind auf Schiffen mehr als 1000 Menschen und in Flugzeugen rund 100 Menschen beteiligt. Die beiden britischen Schiffe verfügen über Elektronik, die Signale des Flugschreibers aufspüren kann. Am Freitag soll zudem ein australisches Schiff diese Aktion verstärken.

Neues Suchgebiet

Die internationale Suchaktion wurde derweil 500 Kilometer nach Osten verlegt. Wie die koordinierende australische Seesicherheitsbehörde (Amsa) am Mittwoch mitteilte, liegt das Suchgebiet nun 1500 Kilometer nordwestlich der australischen Stadt Perth.

Unterdessen veröffentlichten die malaysischen Behörden eine Abschrift der Kommunikation zwischen dem Kontrollturm in Kuala Lumpur und der Crew des Unglücksjets vor dem mysteriösen Verschwinden der Maschine. In den Aufzeichnungen der letzten 54 Minuten sei nichts Auffälliges, zu hören, hiess es. Es seien routinemässige Funksprüche zwischen dem Tower und dem Cockpit des Langstreckenjets.

Suche kann sich «noch lange hinziehen»

Am Mittwoch wollte sich der malaysische Premierminister Najib Razak vor Ort in Perth persönlich bei den Suchmannschaften für ihren Einsatz bedanken, der sich nun schon seit fast zwei Wochen andauert.

Der Koordinator der internationalen Suchaktion, der pensionierte australische Luftwaffenchef Angus Houston, meinte am Dienstag, die Suche könne sich «noch lange hinziehen». Es sei die herausforderndste, die ihm je begegnet sei. (SDA)


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Mysteriöser Fund nach Schusswechsel: Schoss Südkorea Kims Drohne ab?

Die südkoreanischen Streitkräfte gehen davon aus, dass die abgestürzte Drohne aus Nordkorea stammt. Das mit einer Kamera ausgerüstete Gerät stürzte auf die Insel Baengnyong. Von dort aus hatte Südkoreas Militär am Montag mehr als 300 Artilleriegeschosse in Richtung nordkoreanische Gewässer abgefeuert.

Im März hatte das US-Verteidigungsministerium berichtet, Nordkorea habe Drohnen zu militärischen Zwecken «positioniert». Beim Design scheine Nordkorea das amerikanische Modell Raytheon MQM-107 Streaker abgekupfert zu haben, hiess es. In den nordkoreanischen Staatsmedien sei das Gerät als Waffe beschrieben worden, die Präzisionsschläge ausführen könne.

Für eine Rakete aus Nordkorea schiess Südkorea drei zurück

Durch den jüngsten Schusswechsel an der Seegrenze im Gelben Meer hatten sich die Spannungen zwischen Süd- und Nordkorea verschärft. Auslöser war eine mehrstündige Schiessübung der nordkoreanischen Küstenartillerie. Südkoreas Militär reagierte nach eigenen Angaben auf den Einschlag von über 100 Geschossen in südkoreanischen Gewässern. Gemäss neuer Einsatzregeln seien dann dreimal mehr Granaten auf die nordkoreanische Seite der Seegrenze verschossen worden.

Südkorea wirft dem Regime des kommunistischen Nachbarlands eine vorsätzliche Provokation vor. (SDA/snx)


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Luftverkehr: 36 annullierte Flüge am Flughafen Zürich

Frankfurt/Main – Die Piloten bei der Lufthansa haben ihre Arbeit niedergelegt. Der Streik hat auch Auswirkungen auf den Flughafen Zürich: Für den heutigen Mittwoch mussten 36 Flüge annulliert werden. Betroffen sind Verbindungen nach Düsseldorf, München, Frankfurt, Hamburg und Köln.

Wie ein Flughafen-Sprecher gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF sagte, fallen am zweiten Streiktag, am Donnerstag, voraussichtlich 22 Flüge aus und am Freitag, dem letzten Streiktag, noch deren 20. Trotz Streik erwartet der Flughafen aber kein Chaos.

Die Piloten der Lufthansa-Tochter Swiss machen beim Streik nicht mit, da sie andere Verträge haben als ihre Deutschen Kollegen. Die Swiss wird ab heute aber vereinzelt grössere Maschinen einsetzen. Aufgrund der höheren Kapazität können Passagiere aufgenommen werden, die sonst gestrandet wären.

Der angekündigte Streik begann um Mitternacht, wie ein Sprecher der Pilotengewerkschaft «Vereinigung Cockpit» mitteilte. Drei Tage lang soll der Flugbetrieb bestreikt werden. Die Gewerkschaft hatte dazu aufgerufen.

Anlass des Streiks sind die von Lufthansa einseitig gekündigten Übergangsrenten, die den Piloten bislang ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Beruf ermöglichten. Lufthansa hat auf die umfassende Streikdrohung der rund 5400 Kapitäne und Co-Piloten reagiert und den grössten Teil ihres Flugprogramms bis inklusive Freitag abgesagt.

Der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt rief derweil die Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Cockpit zu einer schnellen Einigung auf. «Jeder Tag mit Streik schränkt die Mobilität hunderttausender Menschen ein. Das heisst, eine schnelle Lösung des Konflikts ist geboten und ist auch im Interesse der Tarifparteien,» sagte der Minister der «Bild»-Zeitung.

Dobrindt appellierte an das Verantwortungsbewusstsein beider Seiten: «Tarifautonomie und Streikrecht sind ein hohes Gut. Das bedingt auch ein hohes Verantwortungsbewusstsein eines jeden Tarifpartners.» (SDA)


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Korea: Kim Jong Un wettert gegen US-Politik

Seoul – Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat die Lage auf der Koreanischen Halbinsel angesichts jüngster Spannungen als «sehr ernst» bezeichnet. Die USA und andere «feindliche Kräfte» ignorierten Friedensangebote aus dem Norden und verstärkten stattdessen ihre Militärmanöver.

Die amtliche Nachrichtenagentur KCNA zitierte die Rede Kims am Mittwoch. Der Machthaber äusserte sich am Dienstag bei einem Treffen mit Militärführern und nahm augenscheinlich Bezug auf gemeinsame Manöver des Südens mit den USA. Ziel der Militärübungen sei es, Nordkorea «politisch auszumerzen, wirtschaftlich zu isolieren und militärisch zu zerschlagen», sagte Kim.

Das nordkoreanische Militär sowie die Bevölkerung würden diese «feindliche US-Politik» nicht tolerieren und «vollständig vernichten».

Noch vor einem Monat hatte sich eine Entspannung der Beziehungen zwischen Seoul und Pjöngjang abgezeichnet - die Staaten befinden sich formell noch immer im Kriegszustand. So hatten im Februar Gespräche zwischen ranghohen Vertretern beider Länder und anschliessend die ersten Familientreffen seit Jahren stattgefunden.

Bald nach dem Beginn der US-südkoreanischen Militärübungen Ende Februar verschlechterte sich die Stimmung jedoch. In den vergangenen Wochen testete der Norden, offenbar aus Protest gegen die Manöver, unzählige Kurzstrecken- und zuletzt auch zwei Mittelstreckenraketen.

Schliesslich drohte der Norden vor wenigen Tagen mit einem vierten Atomtest. Am Montag lieferten sich Nordkorea und Südkorea an ihrer umstrittenen Seegrenze einen stundenlangen Schusswechsel mit schwerer Artillerie. (SDA)


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200 Stellen weg – Bonus da: 1,8 Millionen für Alpiq-Staiblin

Written By Unknown on Selasa, 01 April 2014 | 17.04

Dem Unternehmen geht es schlecht, in der Alpiq-Chefetage merkt man aber wenig davon.

Jasmin Staiblin (43) bringt eine männliche Qualität in die Chefetage mit: Die Unbescheidenheit. Die deutsche Chefin des Schweizer Energiekonzerns Alpiq kassierte letztes Jahr 1,8 Millionen Franken, wie dem heute veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Der Betrag setzt sich aus dem Fixlohn von 700 000 und einem Bonus von 900 000 Franken zusammen, dazu kommen Auto, Übriges sowie die berufliche Vorsorge. Die Summe ist darum bemerkenswert, weil Alpiq ein «krisengeschütteltes Jahr» hinter sich hat, wie die «Handelszeitung» notiert. Dazu gehört auch der Abbau von 200 Stellen. Staiblin – die 2013 noch 14 Wochen wegen der Geburt ihres zweiten Kindes Babyurlaub hatte – verdient mehr als der damalie Ex-Axpo-Chef Heinz Karrer und Swisscom-CEOUrs Schaeppi. (bö)


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Strichplatz Zürich lohnt sich: Ausser für die Prostituierten

Im letzten August wurde der Strassenstrich am Sihlquai in Zürich geschlossen. Jetzt nach sieben Monaten zieht die Stadt eine erste Bilanz. Fazit: «Am Sihlquai zeigen sich keinerlei Nachwehen», schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Es gäbe keine Verlagerungstendenzen in andere legale Strassenstrichzonen oder Gebiete ausserhalb des Strichplans.

Der Strichplatz am Depotweg wirkt sich auch nicht negativ auf die Umgebung aus. Die Neuregelung der Strassenprostitution brachte somit für die Bevölkerung eine massive Entlastung von negativen Begleiterscheinungen.

Ist die neue Prostitutionspolitik also ein voller Erfolg? Nicht wenn man den Umsatz der Prostituierten betrachtet. Die Sexarbeiterinnen beklagen Einkommensverluste gegenüber dem Sihlquai. Sie seien die Kehrseite des Erfolgs, schreibt die Stadt. Denn die Strassenprostitution vermische sich nun nicht mehr mit der Ausgangsszene.

Dafür fühlen sich die Prostituierten jetzt sicherer als früher. Auch die neue Infrastruktur bewerten sie als Pluspunkt. Der Ausbau der sozialmedizinischen Angebote auf dem Strichplatz und die obligatorischen Beratungsgespräche bei der Frauenberatung Flora Dora haben die Situation der Frauen verbessert.

Insgesamt gibt es weniger Betrieb als vorher. Das zeigt sich auch an der Anzahl verkaufter Tagesbewilligungen. Pro Abend arbeiten im Durchschnitt 15 Frauen auf dem Strichplatz. Am Sihlquai waren es doppelt so viele. (kab)


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Sternschnuppe über der Schweiz: Ist der Meteor irgendwo eingeschlagen?

Was könnte das gewesen sein?
Ingo Leya:
Das war vermutlich ein Meteor – umgangssprachlich eine Sternschnuppe. In der Regel sind das kleine Staubkrümel, die in der Atmosphäre verglühen.

Einige Beobachter haben ein grünes Licht gesehen. Woher kommt das?
Die meisten Sternschnuppen sind grün. Das was leuchtet, ist nicht der Staubkrümel, sondern die Luft. Sauerstoff und Stickstoff leuchten grünlich - wie bei den Polarlichtern im Norden.

Gleich mehrere Sekunden war die Sternschnuppe am Himmel sichtbar. Ist das aussergewöhnlich?
Nicht wirklich. Abhängig von der Höhe, in der er zu leuchten anfängt, und vom Einfallswinkel, ist ein Meteor bis zu zehn Sekunden sichtbar.

Einige Leute wollen einen Schweif gesehen haben. Ist der Meteor mit dem Stern von Bethlehem zu vergleichen?
Nein. Der Stern von Bethlehem war vermutlich ein Komet. Der leuchtet auch ausserhalb der Erdatmosphäre. Eine Sternschnuppe leuchtet erst bei Eintritt in die Erdatmosphäre.

Ist der Meteor irgendwo eingeschlagen?
Das wird sich in den nächsten Tagen oder Wochen zeigen. Es gibt viele Hobby-Astronomen, die nächtelang den Himmel absuchen und abfotografieren. Ihre Fotos werden in der nächsten Zeit zeigen, wo er langgeflogen ist und ob eventuell Teile auf der Erdoberfläche angekommen sind.

Wie gefährlich ist es, wenn eine Sternschnuppe auf die Erdoberfläche trifft?
Sternschnuppen sind selten gefährlich. Allerdings können faustgrosse Meteoriten bereits ein Loch in ein Hausdach reissen. Von einem solchen will natürlich niemand getroffen werden. Aber diese Wahrscheinlichkeit ist sehr gering. Fälle wie jener des Meteoriten von Tscheljabinsk über Russland, bei dem im letzten Jahr Tausende Gebäude beschädigt und Hunderte Menschen verletzt wurden, sind äusserst selten.

Manchmal bringt so eine Sternschnuppe ja auch Glück. Gingen gestern viele Wünsche in Erfüllung?
Ich habe noch nie ausprobiert, ob Wünsche eher in Erfüllung gehen, wenn der Meteor länger sichtbar bleibt. Was klar ist: Es bleibt definitiv mehr Zeit, um Wünsche auszusprechen.


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Aprilscherze: Tierische und andere Aprilscherze

BERN - BE - Ein elektronischer Wolfsschreck im Wallis, eine Katzensteuer im Kanton Zürich, Heizdecken aus der Krim, das Aus für den herkömmlichen Gartengrill und der falsche Moderator: Die Schweizer Medien und Verbände haben zum 1. April wieder in die Scherzkiste gegriffen.

Den Vogel respektive Wolf abgeschossen hat der «Walliser Bote». Die Oberwalliser stellen mit dem «Sheep-Wolfs-Watcher» das revolutionäre Gerätchen für den elektronischen Herdenschutz vor.

Solargespeist funktioniert dieses Ei des Kolumbus wie die bekannten Geräte zum Fernhalten von Katzen oder Jugendlichen, also mit Hochfrequenztönen, welche für Menschen respektive Erwachsene unhörbar sind.

Und billig ist die Sache noch dazu: 19 Franken pro handygrossem Apparat im Fachhandel in Domodossola (I). Aber es gibt einen Pferdefuss: Das Bundesamt für Umwelt hat scheint's aus Tierschutzgründen Einsprache gegen die Einfuhr in die Schweiz erhoben. Die Wölfe nämlich kriegen Kopfweh ...

Weiter mit Tierischem: Um die Artenvielfalt bei den Singvögeln zu schützen, soll laut dem «Tages-Anzeiger» in Zürich eine Katzensteuer eingeführt werden. 50 Franken pro Jahr und Tier werde diese betragen.

Die Katzen könnten via die Zeitung bereits online beim Kantonalen Veterinäramt vorregistriert werden - es genügt, zwei Fotos «von der Seite und stehend» und «sitzend von vorne» an die Redaktion zu schicken.

Zum wiederholten Male schaffte es auch der Zoo Zürich in die Aprilscherz-Sparte: Die «Neue Zürcher Zeitung» schreibt, was «wie ein Aprilscherz klingt, ist in Wirklichkeit seriös aufgegleist»: Im neuen Elefantenhaus soll eine Sportarena entstehen.

Dass Tiere sich bestens für Aprilscherze eignen, beweist auch das «Bieler Tagblatt». Auf dem dortigen Strandboden sollen abgerichtete Krähen Hunde verscheuchen, die leinenlos herumstreunen, wo dies nicht erlaubt ist.

Und in Münsingen zog ein Fischer gemäss WWF einen Piranha aus der Aare. Konsequenz davon: Bitte Hunde nicht baden lassen.

Auch die Politik bietet immer wieder Stoff für Scherze: Laut der «Basler Zeitung» will die Schweiz als erster Staat nach Russland die Krim als eigenständigen Staat anerkennen. Damit würde die Eidgenossenschaft sich längerfristig den Zugang zu Eisenerz und hochwertigen Heizdecken sichern.

Glaubt man dem «Willisauer Bote», so steht das Luzerner Kantonsparlament in seiner heutigen Form kurz vor der Abschaffung. Die Kantonsräte sollen sich künftig nicht mehr im Ratssaal treffen, sondern von zu Hause oder vom Büro aus über Skype debattieren.

Freiluft-Pyro-Kulinariker schickt die «bz Basel» mit einem Bericht in den April, wonach die Basler Regierung Grills ab 2015 juristisch als offene Kleinfeuerungen taxieren und wegen der Luftreinhaltenormen Holzkohle sowie Propan- oder Butan-Gasflaschen verbieten wolle.

Auch Einweggrills würden verboten. Legal sei Biogas; dazu würden neue Biogasflaschen eingeführt, die allerdings subventioniert werden müssten. Zudem könnte die Kontrolle der Grill-Vorschriften rund ein Dutzend neue Stellen in der Verwaltung erfordern.

Ein weiters Müsterchen zum Wiehern des Amtshengsts bietet das «Thuner Tagblatt». In Thun nämlich soll die Stadt Pläne für Kinderwagenparkplätze wälzen. Grund: Die Kinderwagen stehen den Passanten und den Restaurants auf dem zentralen Mühleplatz im Weg.

Wer noch nie vom Eigenesswert (EEW) gehört hat, dem hilft die «Aargauer Zeitung» auf die Sprünge. Demnach müssen im ganzen Kanton ab dem 1. April im eigenen Garten geerntete Lebensmittel versteuert werden. «Der Einheitssatz pro Quadratmeter Garten beträgt Fr. 1.12.»

Am Bodensee sorgte bisher das «Swinger-Schiff» mit eher frivoler Ausrichtung für Aufsehen. Nun soll es dort aber eidgenössisch-bodenständig mit einem Schwinger-Schiff weitergehen. Gemäss «Thurgauer Zeitung» sollen in einem Sägemehlring auf einem Schiff rund 60 «Böse» zusammengreifen.

Rapperswil-Jona, das den Kremlkritiker Michail Chodorkowski beherbergt, profitiert auch vom prominenten Einwohner. Die «Zürichsee-Zeitung» berichtet, Chodorkowski habe den Chiemsee-Kessel gekauft und stelle das antike Artefakt der Stadt zur Verfügung.

Überhaupt die Archäologie: Das «St. Galler Tagblatt» weiss vom Sensationsfund eines Wollhaarnashorns.

Musikalisch geht es im Welschland in den 1. April: «La Liberté» präsentiert eine neue CD der drei Westschweizer Bischöfe - inklusive Videoclip.

«Le Matin» kündigt an, dass Schweden aufgrund sinkender Kriminalitätsraten der Schweiz leerstehende Gefängniszellen angeboten habe. Der Handel sei allerdings an den Gripen-Kauf geknüpft. (SDA)


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André Schlatter (52): Der entführte «Millionär» ist Stadtrat von Amriswil

Gekidnappt im eigenen Auto, über die Grenze gefahren und Hunderte Kilometer entfernt im Nirgendwo ausgesetzt. Die Entführung eines angeblichen Schweizer Millionärs nach Bayern bleibt auch nach drei Tagen noch mysteriös.

Das Opfer ist der Thurgauer Rechtsanwalt André Schlatter (52) - laut Eigenaussage gar kein Millionär. Er amtet seit 2005 für die CVP als Stadtrat von Amriswil, war bis 2012 Mitglied des Kantonsparlaments. Schlatter sitzt bei mehreren nationalen und internationalen KMU im Verwaltungsrat und praktiziert in einer Kanzlei in St. Gallen.

Die St. Galler Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es keine geplante Entführung und Schlatter wohl ein Zufallsopfer war. Hatten es die Gangster etwa nur auf seinen BMW 530 abgesehen? Es waren die schlimmsten Stunden im Leben des ehemaligen Obersten: Samstag, zehn Uhr, schlagen die Entführer zu. In einer Hotel-Tiefgarage in St. Gallen. BLICK weiss: Schlatter sitzt schon im Auto, da halten ihn die zwei Männer an. Wie lange haben sie auf das richtige Opfer gewartet? Überwachungsvideos zeigen: Das Duo lungert eine Stunde in der Garage herum.

Brutal: Die Gangster drohen mit einer Pistole! Einer der Täter setzt sich ans Steuer. Die Fahrt geht Richtung Deutschland, über die Grenze. Die Männer drohen, Schlatters Familie etwas anzutun. Was wollen sie vom Anwalt? Nach Stunden und fast 500 Kilometern Fahrt hält der Lenker. Auf einem Feldweg bei Kautendorf, nahe der tschechischen Grenze. Einer sagt: «Steig aus, jetzt wirst du erschossen.» Schlatter steigt aus, doch der Wagen braust davon. Mittlerweile ist das Opfer zurück in der Schweiz und wohlauf.

Die beiden Gangster wurden inzwischen geschnappt, einer in Deutschland, der andere in Tschechien. Mindestens einer von ihnen soll Tscheche sein. Auch das Auto wurde gefunden.


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