Diberdayakan oleh Blogger.

Popular Posts Today

Wahlen Stadt Zürich: Stadt Zürich wählt neuen Stadtrat

Written By Unknown on Minggu, 21 April 2013 | 14.44

Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich wählen den Nachfolger des zurücktretenden Stadtrats Martin Vollenwyder (FDP). Die Ausgangslage ist spannend: Zwei Kandidaten haben praktisch die gleichen Erfolgschancen, der Dritte ist chancenlos.

Die FDP will ihren Sitz mit Marco Camin verteidigen. Sein Konkurrent ist der Kandidat der AL, Richard Wolff. Als dritter kandidiert der parteilose Toni Stadelmann. Nicht mehr im Rennen ist im heutigen zweiten Wahlgang der Kandidat der Grünliberalen, Daniel Hodel.

Nach dem ersten Wahlgang vom 3. März lagen Camin und Wolff beinahe gleichauf. Camin verfehlte mit 24'184 Stimmen das absolute Mehr um gut 6500 Stimmen. Ihm dicht auf den Fersen war Richard Wolff mit 22'050 Stimmen. Hodel von der GLP kam auf 12'185 Stimmen. Gerade mal 538 Personen schrieben den Namen von Toni Stadelmann auf den Wahlzettel.

Ob die Stimmbeteiligung an die 34,6 Prozent im ersten Wahlgang heranreicht, ist fraglich. Die briefliche Abstimmung erbrachte bis Freitag erst 25 Prozent. Unsicher ist auch, ob wiederum so viele Stimmberechtigte sich nicht auf einen Kandidaten festlegen können und leer einlegen. Im ersten Wahlgang waren von insgesamt 76'353 eingegangenen Stimmzetteln 13'675 leer - fast 18 Prozent.

Die Ersatzwahl ist notwendig, weil Martin Vollenwyder nach elf Amtsjahren im Mai zurücktritt - ein Jahr vor Ablauf der Legislatur. Heute setzt sich der Zürcher Stadtrat (einschliesslich Vollenwyder) zusammen aus vier Vertretern der SP, je zwei von FDP und Grünen sowie einem der CVP. (SDA)


14.44 | 0 komentar | Read More

Erdbeben: Bis jetzt 179 Tote nach Erdbeben in China

Peking – Nach dem verheerenden Erdbeben in der südwestchinesischen Provinz Sichuan ist die Zahl der Todesopfer auf 179 gestiegen. Rund 7000 Menschen seien verletzt worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Das Beben ereignete sich am Samstagmorgen um kurz nach 8 Uhr (2 Uhr MESZ) chinesischer Zeit in der Nähe der Stadt Ya'an. Chinas Erdbebenwarte bezifferte die Stärke mit 7,0. Die US-amerikanische Erdbebenwarte (USGS) setzte die Stärke bei 6,6 an.

In den ersten 24 Stunden nach dem Beben registrierte Chinas Erdbeben-Netzwerkzentrum 1165 Nachbeben, von denen allerdings nur drei eine Stärke von 5,0 oder mehr erreichten. Zerstörte Strassen und ein beschädigtes Handynetz erschwerten die Rettungsarbeiten.

Am Morgen erreichte ein Rettungstrupp die bislang abgeschnittene Gemeinde Baoxing, wie Xinhua berichtete. Ursprünglich waren 870 Einsatzkräfte zu dem Ort geschickt worden, aber bislang erreichten noch nicht alle die Gemeinde. Sie mussten teilweise klettern.

Aufgrund der schlechten Handyverbindung konnten die Retter noch nicht durchgeben, wie schlimm das Beben den Ort erwischt hat. Luftaufnahmen von anderen Gemeinden in der Region zeigen eine verheerende Zerstörung.

Ministerpräsident Li Keqiang war am Samstag wenige Stunden nach dem Beben nach Sichuan gereist. Das Staatsfernsehen zeigte ihn vor einem Zelt-Dorf in der Nähe des Epizentrums nahe der Gemeinde Lushan.

«Unter der starken Führung der Partei und Regierung und so lange wir zusammenstehen und unsere Rettungsarbeiten gewissenhaft durchführen, können wir die Zahl der Opfer minimieren und das Desaster überwinden», sagte er. Auch Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping versprach laut Xinhua den betroffenen Menschen jede erdenkliche Hilfe, um die Zahl der Opfer so gering wie möglich zu halten.

Schon 2008 hatte es unweit des Epizentrums bei Ya'an ein starkes Beben gegeben. Damals kamen nach offiziellen Angaben 87'000 Menschen um oder gelten als vermisst. Chinesische Erdbebenexperten stuften das Beben von Samstag bei Lushan als geringer ein und gingen von einer geringeren Zerstörung aus. (SDA)


14.44 | 0 komentar | Read More

IWF-Frühjahrstagung: IWF fordert Reform des Finanzsystems

Washington – Die Erholung der globalen Wirtschaft ist nach Einschätzung von Finanzministern aus aller Welt längst nicht vollendet. Das Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen seien noch immer zu schwach, erklärte der IWF-Lenkungsausschuss zum Abschluss seiner Frühjahrstagung in Washington.

Es müsse entschlossen gehandelt werden, um die Widerstandskraft der Weltökonomie wiederherzustellen. Konkrete Aufgabe sei etwa die weitere Reparatur und Reform des Finanzsystems.

Singapurs Minister Tharman Shanmugaratnam, der Vorsitzende des Lenkungsausschusses des Internationalen Währungsfonds (IWF), betonte, dass dafür eine Mischung verschiedener Massnahmen notwendig sei. Es gebe nicht eine einzige Waffe.

Vordringlich sehe das Komittee den Schwerpunkt bei Strukturreformen, um die Jobschaffung zu erleichtern und die Produktivität zu erhöhen. Wie auch die Gruppe der Top-Wirtschaftsmächte G20 ruft der IWF-Lenkungsausschuss nach deutlichen Fortschritten bei der Bankenunion in der Eurozone.

Unentbehrlich sei auch eine mittelfristige, glaubwürdige Sparpolitik, sagte Shanmugaratnam. Nicht hilfreich sei ein starker Defizitabbau in kurzer Zeit.

Auch ein «übermässiges Vertrauen auf Geldpolitik» sei zu vermeiden. Ein Ende der Niedrigzinsen, wenn es soweit sei, müsse aber «vorsichtig durchgeführt und klar kommuniziert werden», heisst es in dem Abschlusspapier. Die Schwellenländer sollten zudem ihre derzeit gute Konjunkturlage nutzen, um jetzt Puffer gegen mögliche künftige Probleme aufzubauen.

Auch der Kampf gegen die internationale Steuerflucht sei wichtig für die Gesundheit der Staatsbudgets. Die 188 IWF-Mitgliedsländer seien entschlossen, die Steuertransparenz und den Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung voranzutreiben. (SDA)


14.44 | 0 komentar | Read More

Lawinen-Drama: Fünf Tote durch Lawine in Colorado

Washington – Eine Lawine hat westlich von Denver im US-Bundesstaat Colorado fünf Snowboarder getötet. Mindestens ein Mensch überlebte das Unglück am Samstag.

Die Schneemassen seien ausserhalb der Grenzen des Loveland-Skigebiets heruntergekommen, berichtete die Zeitung «Denver Post» online unter Berufung auf den örtlichen Sheriff. Es sei das schlimmste Lawinenunglück in Colorado seit 1962 gewesen. Damals starben sieben Menschen. (SDA)


14.44 | 0 komentar | Read More

Infrarot-Kamera: Hier spürt die Polizei den Bosten-Bomber auf

Ein Schiff, das auf trockenem Grund liegt, schwimmt nicht. Es taugt nicht zur Flucht. Dschochar Zarnajew (19) wusste das wohl, als er sich am Freitagabend in ein aufgebahrtes Motorboot verkroch – und so sein jämmerliches Ende besiegelte.

Blutüberströmt lag er unter der Schiffsplache, als die Polizei ihn aufgriff. Mit einer Infrarot-Kamera hatten sie ihn im Boot aufgespürt. Der Hinweis kam vom Besitzer des Schiffs.

Der 19-Jährige liegt m Spital. Nach Angaben von Gouverneur Deval Patrick ist sein Zustand «ernst, aber stabil». Er sei jedoch noch nicht in der Lage zu sprechen. Patrick fügte hinzu, er hoffe, der 19-Jährige werde überleben: «Wir haben Millionen von Fragen, und diese Fragen müssen beantwortet werden».

Menschenjagd

«Tatverdächtiger verhaftet», twitterte Bostons Polizei. «Wir haben ihn», lautete der Tweet von Bostons Bürgermeister in der Nacht auf gestern.

Vorbei ist eine der spektakulärsten Suchaktionen der US-Geschichte. Bis zu 10000 schwer bewaffnete Polizisten fahndeten seit Montag nach Dschochar und seinem Bruder Tamerlan Zarnajew (26). Sie stehen im dringenden Verdacht, mit zwei Bomben am Boston Marathon drei Menschen getötet und 183 teilweise schwer verletzt zu haben.

Am Donnerstag veröffentlichte die US-Bundespolizei FBI erste Bilder der mutmasslichen Täter. Sie hielten sich noch in Boston auf, waren mit Pistolen und Bomben bewaffnet. Die Fahndungsfotos verleiteten sie zur Flucht. Um dafür nötiges Geld zu beschaffen, raubten sie ein Geschäft aus. Sie töteten einen Polizisten, der sie erkannte.

Und sie entführten den Fahrer eines Mercedes-Geländewagens. Ihm gestanden sie, die Bomben am Marathon gelegt zu haben. An einer Tankstelle liessen sie ihn gehen. Sie wechselten das Auto und fuhren nach Watertown, ausserhalb von Boston. Dort lieferten sie sich mit der Polizei ein längeres Feuergefecht. Tamerlan starb im Kugelhagel. Auf der Flucht überfuhr ihn sein Bruder. 24 Stunden später lag der wimmernd im Boot.

Das fehlende Motiv

Amerika atmete auf. Spontan entlud sich auf den Strassen Bostons der Jubel. US-Präsident Barack ­Obama telefonierte gestern mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Sie vereinbarten, bei der Terrorbekämpfung zu kooperieren. Denn die beiden Tatverdächtigen lebten seit Jahren in den USA, haben ihre Wurzeln aber in Tschetschenien – einem Feind Russlands. 

Was bleibt, sind Fragen. Was trieb die beiden jungen Männer zur unbegreiflichen Tat? Wollten sie auf sich aufmerksam machen? Wer ist Tamerlan, der Boxer? Wer der kleine Bruder mit den herzigen Locken, der Rap hörte, sein Rollbrett nicht aus der Hand gab, als cool galt? Vielleicht die wichtigste Frage: Waren es Einzeltäter oder handelten die beiden Brüder im Auftrag einer tschetschenischen Terrororganisation? Zur letzten Frage äusserte sich der Polizeichef von Watertown, Edward Deveau, voreilig: «Nach dem, was wir wissen, waren sie allein.»

Die Biografie der Brüder erzählt ein klassisches amerikanisches Einwanderer-Epos. Beide kommen im zentralasiatischen Kirgistan zur Welt. Dort gehören sie zur tschetschenischen Minderheit. Stalin hatte ihre Familie 1944 vertrieben, weil er glaubte, sie spannten mit Hitler zusammen.

Willkommen sind Tschetschenen in Kirgistan nicht. 2001 flieht die Familie Zarnajew – Eltern, zwei Söhne, zwei Töchter – in die russische Republik Dagestan. Anfang 2002 reisen Vater und Mutter in die USA, kurz darauf folgen die Kinder. Tamerlan ist 15, Dschochar 8.

Vater Ansor Zarnajew flickt Autos. Mutter Subeidat arbeitet als Kosmetikerin. Doch der Vater erkrankt, er geht zurück nach Russland. Die Mutter folgt 2012, um ­einem Strafprozess auszuweichen. Sie war erwischt worden, als sie teure Kleider klaute. Ihre Kinder lernen die Sprache, passen sich der neuen Kultur an, werden Teil des amerikanischen Schmelztiegels.

Der sanfte Ringer

Wobei es dem jüngeren Bruder leichter fällt. Dschochar ist beliebt und dank guter Noten angesehen. Er besucht in Cambridge bei Boston dieselbe Mittelschule, auf der einst die beiden Hollywood-Stars Matt Damon und Ben Affleck büffelten.

Am Schlussball trägt er einen schwarzen Smoking, bindet sich eine rote Fliege um, typisch für amerikanische Gymnasiasten. Er nimmt eine Freundin mit auf den Tanz, scheint dabei «sehr glücklich» zu sein, so ein Mitschüler.

Sein Übername ist «sanfter Engel». Dabei ringt er, drückt auf der Matte jeden zu Boden. Als «schlauen Burschen» beschreibt ihn sein Ringer-Coach. Zur Matur gewinnt er 2011 eines der seltenen, mit 2500 Dollar dotierten Stipendien der Stadt Cambridge.

Aus ihm soll etwas werden. Er gibt Zahnarzt als Berufswunsch an, ist aber noch ein Kind. Auf der Strasse ist er oft auf dem Rollbrett anzutreffen. Die Baseballmütze trägt er nach hinten gedreht. Für die Jungs auf der Strasse ist er der «coole Jahar». Noch am Abend vor dem Attentat zeigt er sein Können auf dem Skateboard. Der Wechsel von der Mittel- zur Hochschule misslingt. Er schreibt miserable Noten, Einsen in Politik und Chemie. Nur gerade bei den Aufsätzen brilliert er.

Der schrille Schläger

Dschochar wird 2012 US-Bürger. Seinem Bruder gelingt das nicht. Der schlägt seine Freundin, sitzt 2009 kurze Zeit in Haft – ein Grund, ihn nicht einzubürgern.

Ohnehin bekundet Tamerlan weit mehr Mühe, sich in den USA einzugliedern. Er ist rebellischer, fällt äusserlich auf. Zu Schuhen aus Alligatoren-Leder trägt er kitschige Rüschenhemden. Er boxt, und zwar gut. «Er war gross, grösser als die meisten, und zäh», beschreibt ihn der

Vizepräsident der New England Boxing Association. 2003 registriert er sich beim amerikanischen Boxverband. Später gibt er an, er wolle für die USA bei den Olympischen Spielen in den Ring steigen. Sein grösster Erfolg ist 2009 ein Auftritt in Salt Lake City bei den «Golden Gloves», dem wichtigsten Turnier für Amateure. Er verliert seinen einzigen Kampf.

Nach drei Semestern bricht er sein Studium ab. Dafür hat er Glück in der Liebe. Er lernt in Boston ­Katherine Russell kennen. Die beiden heiraten, haben eine kleine Tochter. Russell, heute 24, konvertiert zum Islam. Fortan trägt sie einen Hidschab, eine islamische Bedeckung für Kopf und Hals.

Fassungslos reagiert Russells Familie auf den Terror. Ihre Eltern verteilen am Freitag eine Stellungnahme, verfasst per Schreibmaschine. Den Namen des toten Schwiegersohns buchstabieren sie falsch. «Es ist uns bewusst, dass wir Tamerlane Zarnajew nie richtig kannten.»

Bekannte erzählen aber, die Eltern hätten Katherine «sehr unterstützt» beim Übertritt zum Islam. Eine Nachbarin schildert, wie sich Katherine verändert habe. Sie trage lange Gewänder, sei oft drinnen.

Radikaler Islam

Waren die Zarnajew-Brüder radikale Muslime? Trieb ihr Glaube sie an, Nägel und Schwarzpulver in Kochtöpfe zu stecken und so Menschen zu töten und zu verstümmeln? Menschen, die sie vorher nie trafen. Islamische Websites liefern Anleitungen, Bomben so zu basteln, aber auch rechtsextreme.

Als «strenggläubige Muslime» beschreiben die Eltern ihre Söhne. Der ältere nimmt den jüngeren oft mit zum Freitagsgebet. Online preisen beide den Islam. An der Highschool verfasst Dschochar einen Aufsatz über Tschetschenien und die russische Unterdrückung der Muslime. Tamerlan publiziert Videos von islamischen Geistlichen. Ihr ältester Sohn sei «seit fünf Jahren in religiöse Politik» involviert, sagt die Mutter am russischen Fernsehen. «Am Dschihad nahm er aber nicht teil.» Vor einem Jahr besucht Tamerlan mit seinen Vater Dagestan, gemeinsam gehen sie nach Tschetschenien. Ob sie radikale Gruppen treffen, ist nicht klar.

Sicher ist: Das FBI kennt Tamerlan Zarnajew. Bundespolizisten befragen ihn Anfang 2011. Eine ausländische Regierung – vermutlich die russische – bittet die USA darum. Er soll «Anhänger des radikalen ­Islams» sein und sich ausserhalb der USA einer Terrorgruppe anschliessen wollen. Wochenlang durchkämmt das FBI seine E-Mails, schaut, was er online tut, befragt die Familie und Freunde. Der Befund: Es gibt keine terroristischen Verbindungen.

Die Eltern kennen die Bedenken des FBI. Der Vater sagte diese Woche, beide Söhne seien im Visier gewesen – «seit drei bis fünf Jahren». Er will einen FBI-Agenten gehört haben, wie er seinen Buben sagte: «Wir wissen, was ihr lest, was ihr trinkt, was ihr esst, wohin ihr geht.»

Das vielleicht beste Bild von Tamerlan Zarnajew hat der junge US-Fotograf Johannes Hirn. Er begleitet ihn beim Boxtraining und publiziert 2010 ein Foto-Essay im Magazin der Boston University. «Boxen für den Pass» so der Titel. Um US-Bürger zu werden, wolle er an den Olympischen Spielen für die USA kämpfen.

Tamerlan gibt sich als gläubigen Muslim aus, der weder trinkt noch raucht. «Gott sagte Nein zu Alkohol.» Und er klagt: «Ich habe keine amerikanischen Freunde, ich verstehe sie nicht.» Letztlich war er ein Versager.  


14.44 | 0 komentar | Read More

Frankreich: Franzosen nach Geiselhaft zurück in Paris

Written By Unknown on Sabtu, 20 April 2013 | 17.03

Paris – Einen Tag nach ihrer Befreiung aus der Hand extremistischer Geiselnehmer in Kamerun ist eine siebenköpfige französische Familie am Samstag in ihre Heimat zurückgekehrt. Präsident François Hollande empfing die drei Erwachsenen und vier Kinder morgens am Pariser Flughafen Orly.

Die Familie wurde am Flughafen auch von mehreren Angehörigen und dutzenden Journalisten erwartet.

Die Geiseln waren in der Nacht zum Freitag im Grenzgebiet zwischen Kamerun und Nigeria freigekommen. Aussenminister Laurent Fabius reiste daraufhin in Kameruns Hauptstadt Jaunde und holte sie mit einer Regierungsmaschine ab. «Heute hat das Leben gewonnen», sagte Hollande am Samstag am Flughafen. Am Freitag hatte er erklärt, es sei kein Lösegeld gezahlt worden.

Die Eltern mit ihren vier Kindern im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren und ein Onkel waren am 19. Februar im Norden Kameruns bei einer Ferienreise von der nigerianischen Islamistengruppe Boko Haram entführt und über die Grenze nach Nigeria verschleppt worden. Boko Haram forderte unter anderem die Freilassung von inhaftierten Gesinnungsgenossen in Nigeria und Kamerun.

Boko Haram kämpft im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias seit Jahren gewaltsam für einen islamischen Staat. Die Extremisten werden für hunderte Tote im Norden und im Zentrum des Landes verantwortlich gemacht. (SDA)


17.03 | 0 komentar | Read More

Winter-Wahnsinn im April: Bis zu 90 Zentimeter Neuschnee!

Das Wetter spielt verrückt: In der Schweiz ist in der Nacht auf heute der Winter zurückgekehrt!

In den Bergen im Süden und in Graubünden fiel zwischen 30 und 90 Zentimeter Neuschnee. Aber auch das Flachland war am Morgen teilweise mit Schnee bedeckt.

2 bis 5 Zentimeter Schnee im Flachland

So habe es in den Niederungen in der Ost- und der Zentralschweiz zwischen drei und fünf Zentimeter Neuschnee gegeben, sagte Roger Perret von MeteoNews.

Dass es zu dieser Jahreszeit noch schneie sei zwar nichts Aussergewöhnliches. Die Menge an Neuschnee jedoch schon, so der Experte.

Strassen gesperrt

Leserreporter aus den Kantonen Uri und Graubünden haben Blick.ch gemeldet, dass teilweise Strassen gesperrt werden mussten - wegen Lawinengefahr!

Die Kantonspolizei Graubünden bestätigt, dass die Rückkehr des Winters «zu schwierigen Verhältnissen» geführt habe. Zahlreiche Bäume seien auf die Fahrbahnen gestürzt. Das Tiefbauamt und die Kantonspolizei Graubünden stünden im Dauereinsatz.

Zahlreiche Verkehrsunfälle

Besonders betroffen ist den Informationen zufolge die Julierstrasse, das Unterengadin, die Surselva und die Nationalstrasse A 13 über den San Bernardino.

In den vergangenen Stunden zählte die Polizei in Graubünden «mindestens» fünf Verkehrsunfälle. Einer der Gründe für die Crashs sind Autofahrer, die bereits mit Sommerreifen unterwegs sind.

Murgang droht

Oberhalb von Domat/Ems droht im Val Parghera Tobel ein Murgang. Wie die Gemeindebehörden mitteilten, bedrohen 100'000 Kubikmeter Geschiebematerial ein Industriegebiet. Ein Wohnhaus und ein Bauernbetrieb wurden vorsorglich evakuiert.

Gebäude wurden mit Sandsäcken gesichert. Das Geschiebeauffangbecken wird laufend geleert. Die Befürchtung ist jedoch, dass heftiger Regen die Lage verschärfen und den Murgang auslösen könnte.

Die Einsatzkräfte seien momentan dabei, Entlastungsarbeiten entlang des Bachlaufes auszuführen und das Auffangbecken laufend von ankommendem Schwemmholz zu befreien, heisst es.

Drei Personen leicht verletzt

Im St. Gallischen blicken die Feuerwehren ebenfalls auf  einen Grosseinsatz zurück. Auch sie mussten wegen umgeknickter Bäume ausrücken. Nach Polizeiangaben war die Lage besonders im Oberland prekär, es gab aber im ganzen Kantonsgebiet Strassensperrungen.

Zudem kam es zu zwei Unfällen wegen des Schneematsches auf den Strassen. Drei Personen wurden leicht verletzt.

Teilsperrung am Gotthardtunnel

Weil viele Automobilisten bereits die Sommerreifen montiert haben, wurde im Tessin der Gotthard-Tunnel in Richtung Norden gesperrt. Autofahrer seien bereits ab Airolo angehalten und auf Winterreifen kontrolliert worden, schreibt Viasuisse in einer Mitteilung.

In der Zentralschweiz war die A2 Richtung Süden ab Amsteg gesperrt, auch hier wurden Fahrzeuge kontrolliert: Verfügten sie nicht über die nötige Winterausrüstung, wurde die Weiterfahrt verweigert. Seit 9:30 Uhr ist die A2 zwar wieder offen, Winterausrüstung wird aber weiterhin dringend empfohlen.

Schienenverkehr beeinträchtigt

Auch der Schienenverkehr wurde beeinträchtigt. Wegen der Rückkehr des Winters mehrere Bahnstrecken für den Verkehr gesperrt worden. So war die Gotthardstrecke zwischen Lugano und Mailand Centrale unterbrochen.

Daneben gab es Unterbrüche in der Ostschweiz, im Urnerland und im Berner Oberland. Die Strecken wurden wegen Lawinengefahr und Schneefall geschlossen.

Ersatzbusse im Einsatz

Wie die Matterhorn Gotthard Bahn am Morgen bekannt gab, schloss sie die Linien Andermatt UR-Oberwald VS, Andermatt-Göschenen und Andermatt-Dieni GR. Zwischen Dieni und Disentis standen Ersatzbusse im Einsatz.

Der Autoverlad an der Furka zwischen Andermatt und Sedrun wurde ebenfalls eingestellt. Die Passagiere des Glacier Express zwischen Visp und Chur wurden über Bern und Zürich umgeleitet.

Verspätungen und Ausfälle

Zwischen Linthal und Ziegelbrücke und nach Chur sowie St. Gallen und Gossau waren die SBB-Strecken wegen des Schnees nur beschränkt befahrbar. Reisende mussten mit Verspätungen und Zugsausfällen rechnen

Im Berner Oberland stellten die Bahnen den Verkehr zwischen Wengen/Grindelwald und der Kleinen Scheidegg sowie aufs Jungfraujoch ein.

Stromausfall im Kanton Uri

Im Kanton Uri kam es wegen dem Schnee zu einem grossflächigen Stromausfall. Ein umgestürzter Baum in der Gemeinde Spiringen beschädigte die Versorgungsleitung ins Schächental.

Betroffen vom Unterbruch ist das gesamte Schächental ab Witterschwanden inklusive dem Urnerboden, wie das Elektrizitätswerk Altdorf am Samstag mitteilte.

Ebenfalls unterbrochen ist die Versorgungsleitung ins Grosstal hinter der Gemeinde Isenthal. Dort riss der schwere Nassschnee in der Nähe der Seilbahnstation Gitschenen einen Draht der Freileitung herunter. (bau/SDA)


17.03 | 0 komentar | Read More

Stärke 7 auf der Skala: 71 Tote nach Erdbeben in China

Das Epizentrum des Beben lag in der Nähe der Stadt Ya'an in der Provinz Sichuan, einem Ort mit 1,5 Millionen Einwohnern. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, ereignete sich das Beben der Stärke 6,6 gegen 08.00 Uhr Ortszeit in einer Tiefe von 13 Kilometern.

Ein Einwohner der 140 Kilometer von Ya'an entfernt liegenden Provinzhauptstadt Chengdu berichtete der Agentur, er habe im 13. Stockwerk eines Hauses das Beben erlebt. Das Gebäude habe rund 20 Sekunden lang gewackelt.

Zerstörte Häuser

Chinas Staatsfernsehen zeigte Bilder von zerstörten Häusern aus der Region. Von anderen Häusern seien Ziegel herabgefallen. Rettungskräfte versuchten Opfer aus den Trümmern zu bergen.

Ministerpräsident Li Keqiang kündigte laut Xinhua an, dass er umgehend nach Sichuan reisen werde. «Das wichtigste ist jetzt, die ersten 24 Stunden nach dem Beben zu nutzen. Es ist die entscheidende Zeit, um Leben zu retten», sagte er.

Auch Präsident Xi Jinping rief zu grossen Anstrengungen auf.

6000 Soldaten im Einsatz

Zur Unterstützung der örtlichen Rettungskräfte wurden 6000 Soldaten in die ländliche und gebirgige Region entsandt. Die Stadt Ya'an gilt als eine der Geburtsstätten der chinesischen Teekultur.

Sie beherbergt ausserdem eines der Zentren zum Schutz der Pandabären. «Die Pandas sind in Sicherheit», sagte ein Sprecher des Naturparks in Ya'an, in dem mehr als 100 der bedrohten Riesenbären leben.

Erinnerungen an 2008

Im Fernsehen wurde die Naturkatastrophe immer wieder mit dem schweren Erdbeben von 2008 mit einer Stärke von 7,9 verglichen.

Das Epizentrum lag nicht weit entfernt, auch in der Provinz Sichuan. Knapp 70'000 Menschen kamen damals ums Leben. (bau/SDA)


17.03 | 0 komentar | Read More

Vatikan: Weniger Lohn für Kardinäle von Vatikanbank

Vatikanstadt – Papst Franziskus setzt bei der Vatikanbank den Rotstift an. Die fünf Kardinäle, die als Mitglieder der Aufsichtskommission der Vatikanbank IOR das Geldhaus leiten, werden nicht mehr den jährlichen Zuschuss von 25'000 Euro erhalten, den sie zusätzlich zu ihrem Gehalt für ihr Amt kassieren.

Damit erspare sich der Vatikan 125'000 Euro pro Jahr, berichtete die römische Tageszeitung «Il Messaggero» am Samstag. Der Beschluss wurde anlässlich der Sitzung der Kommission zur Vorstellung der Bilanz 2012 gefasst. Das Monatsgehalt der Kardinäle, das rund 5000 Euro pro Monat beträgt, wird nicht gekürzt, hiess es.

Von den Einsparungen betroffen sind Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, Leiter der IOR-Aufsichtskommission, sowie der Franzose Jean-Louis Tauran, Präsident des Rats für interreligiösen Dialog, der Erzbischof von Sao Paulo, Odilo Scherer, der Italiener Domenico Calcagno und der Erzbischof von Ranchi in Indien, Telesphore Toppo.

Die Einsparungen betreffen auch die Vatikan-Angestellten, die zum jüngsten Pontifikatswechsel auf die erhoffte Sondergratifikation verzichten müssen.

Nach dem Tod von Johannes Paul II. im April 2005 hatten die Mitarbeiter der Kurie und des Vatikanstaats eine Sonderzuwendung von rund 1000 Euro erhalten; eine weitere, kleinere Vergütung gab es zum Amtsantritt des neuen Papstes Benedikt XVI.

Statt Sonderzahlungen solle der Betrag diesmal für besondere Projekte gespendet werden, wurde im Vatikan bekannt. In der Vergangenheit hatten die Vatikan-Mitarbeiter zur Sedisvakanz insgesamt ein zusätzliches Monatsgehalt bekommen. (SDA)


17.03 | 0 komentar | Read More

Erdbeben: Über 70 Tote bei Erdbeben in China

Peking – Bei einem starken Erdbeben im Südwesten Chinas sind am Samstag mindestens 71 Menschen ums Leben gekommen. Nahezu stündlich werden weitere Tote gemeldet. Hunderte wurden verletzt.

Das Epizentrum lag in der Nähe der Stadt Ya'an in der Provinz Sichuan, einem Ort mit 1,5 Millionen Einwohnern, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Das Beben ereignete sich am Morgen um kurz nach 8.00 Uhr lokaler Zeit. Chinas Erdbebenwarte bezifferte die Stärke mit 7,0. Anschliessend soll es mehrere Nachbeben gegeben haben. Das US-amerikanische Geological Survey setzte die Stärke des Bebens bei 6,6 an.

Chinas Staatsfernsehen zeigte Bilder von zerstörten Häusern aus der Region. Rettungskräfte versuchen Opfer aus den Trümmern zu bergen. Ministerpräsident Li Keqiang kündigte laut Xinhua an, dass er umgehend nach Sichuan reisen werde. «Das wichtigste ist jetzt, die ersten 24 Stunden nach dem Beben zu nutzen. Es ist die entscheidende Zeit, um Leben zu retten.»

Rettungskräfte aus dem ganzen Land wurden in die Region geschickt. 2000 Soldaten sollen bereits unterwegs sein. Das Ministerium für Zivilangelegenheiten hat Hilfsgüter organisiert und schickt unter anderem 30'000 Zelte und 50'000 Decken nach Sichuan.

Im Fernsehen wurde die Naturkatastrophe immer wieder mit dem schweren Erdbeben von 2008 verglichen. Das Epizentrum lag nicht weit entfernt, auch in der Provinz Sichuan. Mehr als 80'000 Menschen kamen damals ums Leben. (SDA)


17.03 | 0 komentar | Read More
techieblogger.com Techie Blogger Techie Blogger