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«Entspricht dem Marktpreis»: Novartis-Boss verteidigt Vasellas Honorar

Written By Unknown on Minggu, 21 Juli 2013 | 14.44

BASEL - Der CEO des Pharmakonzerns Novartis, Joe Jimenez, verteidigt die Millionen-Entschädigung des ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten Daniel Vasella.

Die Entlöhnung von rund fünf Millionen Franken für Ex-VR-Präsident Daniel Vasella entspreche dem «Marktpreis für globale Branchenführer seines Kalibers», sagte Novartis CEO Joe Jimenez gegenüber der «NZZ am Sonntag».

Es sei ein «relevanter Betrag, der aber mit dem Interesse des Unternehmens an einem nahtlosen Übergang zu rechtfertigen ist», so Jimenez. Ausgangspunkt für die Festlegung des Honorars sei die letztjährige Kompensation als Verwaltungsratspräsident gewesen, die dann «deutlich reduziert» wurde.

5 Millionen Franken

Am vergangenen Mittwoch hatte der Konzern bekannt gegeben, dass Vasella für «gewisse Übergangs-Dienstleistungen» zwischen seinem Abgang im Februar und dem kommenden Oktober rund fünf Millionen Franken erhält. Zudem wird Vasella Ehrenpräsident und erhält einen Beratervertrag.

Pro Beratertag entlöhnt Novartis Vasella mit 25'000 Dollar, mindestens aber mit einer Viertelmillion Dollar pro Jahr bis 2016. Die jährliche Entschädigung entspreche «unserer Schätzung, wie häufig wir im Durchschnitt die Dienste von Daniel Vasella in Anspruch nehmen werden».

Keine Obergrenze

Eine Obergrenze sei nicht festgelegt worden. «Aber als CEO werde ich für alle Entscheidungen bezüglich der Beratertätigkeiten von Daniel Vasella zuständig sein», sagte Jimenez weiter.

Im vergangenen Februar hatten Vasellas Abgangshonorare für öffentliche Empörung gesorgt. Er hat daraufhin auf eine Gesamtsumme von rund 72 Millionen Franken für mehrere Jahre verzichtet. (bau/SDA)


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Stress am Nationalfeiertag: Für Ueli Maurer wird der 1. August zum Marathon

Bundespräsident Ueli Maurer absolviert am 1. August einen veritablen Marathon absolviert und lässt sich am Nationalfeiertrag von Auftritt zu Auftritt fliegen. Auch andere Politiker haben ein dichtes Programm.

Bereits im Frühling hatte Bundepräsident Ueli Maurer (SVP das Projekt «Tour des Communes» lanciert. Auf einer eigens dafür kreierten Website konnten sich Gemeinden bewerben, die den amtierenden Bundespräsidenten in ihren Ort locken wollten.

Nun sind die Würfel gefallen, Maurer wird - neben der offiziellen Ansprache in Fernsehen und Radio - am 31. Juli und am 1. August in nicht weniger als neun Gemeinden auftreten. Im Tessin und im Graubünden hält er Reden in Italienisch beziehungsweise Rätoromanisch.

Maurers Reise beginnt am 31. Juli in Biel und führt über Val de Ruz NE nach Port Valais VS. Am 1. August selber tritt er in Gonten AI, Obersiggenthal AG, Rapperswil-Jona SG, Brigels GR, Sessa TI und Zweisimmen BE auf. Der Kontakt zur Bevölkerung sei Maurer auf seiner Tour «sehr wichtig», liess seine Sprecherin verlauten.

Das Rütli im Fussballfieber

An der offiziellen Landesfeier auf der Rütliwiese gastiert neben Bundesrat Johann Schneider-Ammann auch der Präsident des Schweizerischen Fussballverband (SFV). Peter Gilliéron.

Die Organisatorin der Rütli-Feier, die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG), hofft gar, den einen oder anderen Nationalspieler an die Geburtsstätte der Eidgenossenschaft locken zu können.

Für die Festivitäten auf dem Rütli zeichnen sich bisher keine Probleme ab: Ankündigungen von Rechtsradikalen gab es im Gegensatz zu anderen Jahren bisher keine. Die Kantonspolizei Uri beobachtet jedoch die Entwicklungen im Vorfeld weiterhin und wird auch am 1. August vor Ort sein, wie es auf Anfrage hiess.

Burkhalter spricht in Riga

Bundesrat Schneider-Ammann hat sich ebenso wie Maurer ein straffes Programm auferlegt: Am 31. Juli tritt er in Gruyère FR auf, am Morgen des 1. August besucht er einen Bauernhof in Sörenberg LU, dann geht es weiter aufs Rütli und im Anschluss nach Chiasso TI und Guarda GR.

Bundesrat Didier Burkhalter hält es mit dem Nationalfeiertag wie im letzten Jahr und entsprechend seinem Amt als Aussenminister: Er verbringt ihn im Ausland. In Riga wird Burkhalter vor Auslandschweizern baltischer Staaten sprechen, die sich in der lettischen Hauptstadt anlässlich des Feiertages treffen.

Sommaruga hat am 1. August frei

Justizministerin Simonetta Sommaruga tritt am 31. Juli in Farvagny FR ans Rednerpult. Am Feiertag selber hat die Justizministerin aber keinen Auftritt vorgesehen.

Auch Bundesratskollegin Doris Leuthard wird in diesem Jahr nur in Lavizzara im Tessin auftreten, während sich ihre Kollegin Eveline Widmer-Schlumpf zwei Feste vornimmt: Am 31. Juli wohnt sie den Feierlichkeiten in Arch BE bei - die Gemeinde feiert ihr 777-Jahr-Jubiläum. Am 1. August hält die Finanzministerin eine Rede in Bellwald VS.

Innen- und Kulturminister Alain Berset spricht am 31. Juli in Stansstad NW und in Moudon VD sowie am 1. August in Rümlang ZH.

Auch Blocher tritt auf

Wie in früheren Jahren tritt auch alt Bundesrat und SVP-Nationalrat Christoph Blocher am Nationalfeiertag öffentlich auf. Wie es seiner Ansicht nach um die Schweiz steht, verrät er am 31. Juli in Salmsach TG sowie am 1. August in Altstätten SG, Flumserberg SG und im zürcherischen Berg am Irchel.

Auch einige Parteipräsidenten nutzen den Nationalfeiertag jeweils, um ihre Visionen für die Schweiz zu präsentieren. CVP-Präsident Christoph Darbellay tritt am 31. Juli in Saas-Balen VS auf, und SP-Präsident Christian Levrat verbreitet seine Botschaft via Internet.

Keine Rede halten werden voraussichtlich FDP-Präsident Philipp Müller und BDP-Präsident Martin Landolt. SVP-Präsident Toni Brunner tritt am 1. August in Wila ZH, Oberembrach ZH und Beggingen SH auf.

Offene Türen im Bundeshaus

Wie jedes Jahr öffnet das Bundeshaus auch diesmal am 1. August zwischen 9 und 17 Uhr seine Türen für Interessierte.

Wer den Nationalfeiertag weniger politisch mag, kann sich auf einem von 400 Schweizer Bauernhöfen einen Brunch gönnen. Organisiert wird diese Aktion schon seit über 20 Jahren von den Schweizer Bauern. (bau/SDA)


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Kolumbien: Tote bei Gefecht mit Rebellen in Kolumbien

Bogotá – Bei Kämpfen im Südwesten von Kolumbien sind nach Armeeangaben sechs FARC-Rebellen und vier Soldaten getötet worden. Die Kämpfe ereigneten sich am Samstag in der Stadt El Doncello im Departamento Caqueta, einer Hochburg der linksgerichteten Guerilla.

Zudem seien drei Soldaten verwundet worden, teilte die Armee mit. Zwei FARC-Kämpfer habe man gefangen genommen.

Am Samstag hatte die FARC-Guerilla erklärt, seit Ende Juni befinde sich ein US-Soldat in ihrer Gefangenschaft. Als Zeichen ihres guten Willens werde sie den «Kriegsgefangenen» freilassen. Damit werde ein Beitrag für Fortschritte bei den derzeitigen Friedensverhandlungen mit der Regierung von Präsident Juan Manuel Santos geleistet, hiess es.

Für die Freilassung des Soldaten schlug die Guerilla die Bildung einer Mission vor. Ihr sollten die frühere liberale Senatorin Piedad Córdoba und Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) angehören.

Der US-Botschafter in Bogotá, Michael McKinley, erklärte, bei der Geisel handle es sich um einen Touristen, der früher einmal bei den US-Marines gewesen sei. Mit dem bewaffneten Konflikt in Kolumbien habe der Mann nichts zu tun. Die USA unterstützen Kolumbien seit mehr als zehn Jahren militärisch und logistisch im Zuge von Aufstandsbekämpfung und Anti-Drogen-Kampf. (SDA)


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Ägypten: Ägyptens Premier fordert Dialog

Kairo – Ägyptens Übergangsministerpräsident Hasem al-Beblawi hat die zerstrittenen Lager des Landes zur Versöhnung aufgerufen. «Ägypten ist wichtiger für die Welt als wir denken und hat besseres von uns verdient», sagte Beblawi am Samstag in einem Interview im staatlichen Fernsehen.

Nach den wochenlangen Massenprotesten müssten die Strassen wieder sicher werden. Die dem gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi nahestehende Muslimbruderschaft schlug das Gesprächsangebot von Beblawi aus. «Es kann keinen Dialog geben, solange die Gewehrläufe auf die Gegner des Putsch gerichtet sind», sagte der Sprecher der Muslimbruderschaft, Gehad al-Haddad.

Die Übergangsregierung wurde vor wenigen Tagen ohne Beteiligung der islamistischen Wahlsieger gebildet. Beblawis Bemühungen, die Muslimbruderschaft in die Regierungsbildung einzubeziehen, wurden schroff zurückgewiesen.

Mursi wurde am 3. Juli entmachtet. Seither sind bei wiederholten Zusammenstössen von Gegnern und Anhängern Mursis rund 100 Menschen ums Leben gekommen. Das Blutvergiessen müsse beendet werden, sagte Beblawi. Zudem müsse die Wirtschaft wieder in Gang gebracht werden. Dabei schloss er Sparmassnahmen nicht aus.

Verfassung überarbeiten

Übergangspräsident Adli Mansur beauftragte am Samstag ein Komitee aus Rechtsexperten, von Sonntag an die Verfassung des Landes zu überarbeiten. Die Verfassung hatte im vergangenen Jahr eine von Islamisten dominierte Versammlung entworfen. Eine überarbeitete Version muss vorliegen, bevor in Ägypten neu gewählt werden kann.

Als Zeichen der Unterstützung für die Übergangsregierung stattete der jordanische König Abdullah am Samstag überraschend einen Besuch in Kairo ab. Er war der erste Vertreter eines arabischen Staates seit dem Sturz von Mursi, der nach Ägypten reiste. (SDA)


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Erdbeben: Erdbeben der Stärke 6,5 in Neuseeland

Wellington – Ein Erdbeben der Stärke 6,5 hat am Sonntag Neuseeland erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS lag das Zentrum des Bebens rund 57 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Wellington in einer Tiefe von 14 Kilometern.

Die Erschütterungen waren in Wellington deutlich zu spüren, Berichte über Opfer oder Schäden lagen zunächst aber nicht vor. Auch eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgesprochen.

Das Beben ereignete sich kurz nach 17 Uhr Ortszeit (7 Uhr MESZ). Ihm folgte nach Angaben der Behörden wenige Minuten später ein Nachbeben mit einer Stärke von 5,5 - nachdem es zuvor bereits mehrere Erschütterungen in der Region gegeben hatte.

Das neuseeländische Überwachungszentrum GeoNet beschrieb das jüngste Beben der Stärke 6,5 als «ernsthaft». Die Feuerwehr wurde zu mehreren Menschen gerufen, die in der Hauptstadt Wellington in Aufzügen festsassen, ausserdem fiel in einigen Teilen der Stadt der Strom aus.

In Neuseeland sind Erdbeben keine Seltenheit. Der Inselstaat liegt auf dem pazifischen Feuerring, auf dem mehrere Kontinentalplatten zusammentreffen. In dem Gebiet ereignen sich jährlich bis zu 15'000 Erdstösse. (SDA)


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Russland: Putin-Gegner Nawalny hält an Kandidatur fest

Written By Unknown on Sabtu, 20 Juli 2013 | 17.03

Moskau – Der unter Auflagen freigelassene russische Oppositionelle Alexej Nawalny hält an seiner Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl in Moskau fest. «Wir werden antreten und wir werden gewinnen», rief Nawalny am Samstagvormittag nach seiner Ankunft in Moskau vor Hunderten Anhängern.

Er sei glücklich, dass ihnen bewusst geworden sei, dass sie gemeinsam eine «enorme Kraft» seien, sagte Nawalny an der Seite seiner Frau Julia. Vor ihnen lägen nun sieben Wochen harte Wahlkampfarbeit.

Die Bürgermeisterwahl findet am 8. September statt. Am Mittwoch war Nawalny als Kandidat zugelassen worden. Am Donnerstag allerdings verurteilte ihn ein Gericht im russischen Kirow wegen Veruntreuung zu fünf Jahren Lagerhaft.

Die Staatsanwaltschaft legte nach dem Urteil überraschend Beschwerde gegen Nawalnys sofortige Inhaftierung ein und argumentierte, dass Nawalny unter Auflagen in Freiheit bleiben müsse, solange das Urteil nicht rechtskräftig sei.

Nawalny-T-Shirts

Ein russisches Gericht setzte den Oppositionellen daraufhin am Freitag bis zum Ende seines Berufungsverfahrens auf freien Fuss. Das Gericht erklärte, dass ihm durch den Verbleib in Haft das Recht genommen würde, bei der Bürgermeisterwahl in Moskau anzutreten. Am Samstagvormittag kam er per Nachtzug gemeinsam mit seiner Frau Julia in Moskau an.

Bei seiner Ankunft wurde Nawalny von hunderten Anhängern wie ein Held begrüsst. Die Menge rief seinen Namen, viele hielten Blumen in den Händen und trugen T-Shirts mit «Nawalny» oder «Nawalnys Bruder» als Aufdruck. In einiger Entfernung waren Polizisten stationiert, die Nawalnys Ankunft überwachten. (SDA)


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Beifahrer (†22) tot: Auto kracht in Lüsslingen SO gegen Mauer

Der Unfall ereignete sich heute Morgen kurz vor 4 Uhr in Lüsslingen. Ein junger Mann (24) war auf der Bürenstrasse Richtung Nennigkofen unterwegs. Auf dem Beifahrersitz: sein Kollege (22).

In einer langgezogenen Linkskurve kam das Auto von der Strasse ab und prallte gegen eine Stützmauer vor einem Einfamilienhaus, teilt die Kantonspolizei Solothurn mit.

Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde er ins Spital gebracht.

Für den 22-Jährigen kam jede Hilfe zu spät: Der Mann erlag noch auf der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Die Polizei sucht Zeugen. (Polizei in Biberist: 032 671 61 81) (woz)


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Verkehrsunfall: Navi-Anweisungen führen zu Totalschaden

SUFERS - GR - Weil ein Autolenker die Weisungen seines Navigationsgerätes genau befolgte, kam es am Freitagnachmittag auf der Autostrasse A13 bei Sufers zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei Autos kollidierten, an beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, wie die Kantonspolizei Graubünden am Samstag mitteilte.

Laut Polizei war ein britische Autofahrer auf der A13 unterwegs. Beim Anschluss Sufers forderte das Navigationssystem ihn dazu auf, links abzubiegen und zu wenden. Der Fahrer überquerte darauf die Autostrasse und fuhr auf den Einfahrtstreifen, statt nach rund zweihundert Metern rechts auszufahren. Bei diesem Manöver kam es zu einer heftigen seitlichen Frontalkollision mit einem auf der A13 entgegenkommenden Auto.

Der Fahrer des entgegenkommenden Autos verletzte sich beim Aufprall mittelschwer, die beiden Mitfahrer leicht. Alle drei wurden von der Ambulanz ins Spital nach Thusis gebracht. (SDA)


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G20: Steuerstandard an G20-Treffen in Griffnähe

Paris/Moskau – Die G20-Finanzminister haben sich am Samstag an ihrem Treffen im Moskau unter anderem mit dem automatischen Austausch von Steuerinformationen befasst. Die OECD drängt darauf, dass dieser zum Standard wird.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) teilte mit, sie habe den G20-Staaten beantragt, die internationale Zusammenarbeit in Steuerfragen zu stärken. Hauptsächlich sollen die 20 wichtigsten Wirtschaftsnationen (G20) sich für die Etablierung des den automatischen Informationsaustausches einsetzen.

Die OECD treibt damit den Kampf gegen die Steuerhinterziehung durch Privatpersonen weiter voran. Bereits am Freitag hat die Organisation einen Massnahmeplan vorgestellt, der international tätige Konzerne und Internetfirmen im Visier hat.

Diese Unternehmen können derzeit von riesigen Steuerschlupflöchern profitieren. Den Aktionsplan hat die OECD im Auftrag der G20-Staaten ausgearbeitet.

Standards sollen bis 2014 ausformuliert werden

Die OECD will nun, dass die G20-Staaten neue globale Standards für den Informationsaustausch genehmigen und sich auch verpflichten, diese zu implementieren. Wie die Standards genau aussehen, will die OECD bereits im kommenden Jahr festgelegt haben.

Allerdings ist der Weg, bis man sich auf Standards geeinigt hat und bis dann schliesslich Steuerinformationen automatisch von einem Land ins andere übermittelt werden, noch lang. In ihrem Communiqué vom Samstag führt die OECD drei Themenfelder auf, an denen nun gearbeitet werden müsse.

Einerseits muss definitiv festgelegt werden, welche Daten die Staaten überhaupt untereinander austauschen werden. Anderseits fehlt gemäss OECD noch eine technische Plattform, über die der Informationsaustausch stattfinden kann und die auch einen Missbrauch der übermittelten Daten verhindert.

Drittens schliesslich bedarf es noch einer rechtlichen Grundlage für den Datenaustausch. Ein multilaterales Abkommen über die Zusammenarbeit in Steuerfragen haben bis jetzt allerdings schon mehr als 70 Länder unterzeichnet. Die Schweiz gehört bis jetzt nicht dazu. (SDA)


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Frankreich: Proteste wegen Burka-Kontrolle in Frankreich

Paris – Nach der Kontrolle einer völlig verhüllten Frau ist es in der französischen Gemeinde Trappes westlich von Paris zu Protesten vor einer Polizeistation gekommen. Gegen die zwischen 200 bis 400 Personen schirmte die Polizei das Gebäude am Freitag mit Einsatzfahrzeugen ab.

Protestierende hätten Steine geworfen und Feuerwerkskörper abgeschossen, berichtete die Zeitung «Le Parisien» in der Online-Ausgabe.

In Frankreich ist das Tragen von Burkas oder anderen Verschleierungen in der Öffentlichkeit verboten. Ihr Mann soll gegen die Kontrolle protestiert und einen Polizisten direkt angegriffen haben. Darauf wurde der 21-Jährige festgenommen. (SDA)


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