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Crash-Fahrt in Obwalden: Geisterfahrer mit 1,78 Promille unterwegs

Written By Unknown on Senin, 08 Oktober 2012 | 17.03

Die Polizei hat am frühen Sonntagmorgen einen 33- jährigen Autofahrer in Giswil OW gestoppt, der mit 1,78 Promille Alkohol im Blut als Geisterfahrer auf der Autostrasse A8 in Richtung Brünig unterwegs war. Zuvor hatte er in Engelberg mehrere Unfälle verursacht.

Sein Wagen kollidierte dort mit einem Eisengeländer, einer Baustellenabschrankung und einer mobilen Ampelanlage. Ohne sich um die Schäden zu kümmern, machte er sich aus dem Staub und fuhr in Richtung Sarnen.

Wie die Obwaldner Kantonspolizei am Montag mitteilte, geriet der betrunkene Lenker auf der A8 in Richtung Brünig dann auf die Gegenfahrbahn und fuhr als Geisterfahrer bis in den Tunnel Sachseln. Dabei gefährdete er mehrere Fahrzeuge.

Auch in den weiteren Tunnels überfuhr er wiederholt die doppelte Sicherheitslinie, bis ihn die Polizei schliesslich in Giswil OW stoppen konnte - mit der Hilfe eines aufmerksamen Automobilisten, wie sie mitteilte.

Nach dem Atemalkoholtest, der einen Wert von 1,78 Promille anzeigte, musste er eine Blutprobe abgeben. Die Polizei nahm ihm den Führerausweis auf der Stelle ab. Auch das Auto stellte sie sicher. (sda)


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Zwerge im Angebot: Wer will die Schlümpfe kaufen?

Rund 100 Millionen Euro setzte Schleich im letzten Jahr um. Der Gewinn lag bei über 20 Millionen. «Im Branchenvergleich sind wir ein sehr profitables Unternehmen», sagt Geschäftsführer Erich Schefold.

Dennoch will der Besitzer des Schlümpfe-Herstellers, der britische Finanzinvestor Hg Capital, das Unternehmen loswerden. So berichtet es die Nachrichtenagentur Reuters.

Sie will in Unternehmens- und Finanzkreisen gehört haben, dass das Unternehmen mit Hauptsitz in Gmünd, Baden-Württemberg, zu haben ist.

Schleich stellt vor allem Hartgummi-Tierfiguren her. Die Schlümpfe-Beteiligung am Gesamtumsatz beträgt fünf bis acht Prozent.

Erfunden wurden die Comicfiguren 1958 vom belgischen Zeichner Peyo. Anfangs waren sie Teil der Comicserie Johann und Pfiffikus im Magazin Spirou. Inzwischen gibt es 32 Comic-Bände der Schlümpfe, eine TV-Serie und zwei Kino-Filme. (alp)


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Arbeitsmarkt: Arbeitslosenzuwachs «keine Überraschung»

BERN - BE - Für das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) ist der leichte Anstieg der Arbeitslosenzahlen im September keine Überraschung. Tendenziell steige die Arbeitslosigkeit im Herbst immer leicht an, teilte das Amt mit. Es sei schwer einen bestimmten Trend auszumachen.

«Positiv sind die Rückgänge bei der Jugendarbeitslosigkeit, der Kurzarbeit und der Langzeitarbeitslosigkeit», sagte Dominique Babey, Leiter ad interim der Direktion für Arbeit im SECO, am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Die Arbeitslosenquote ist im September in der Schweiz bei 2,8 Prozent verharrt. Die Zahl der Arbeitslosen stieg um 524 auf 120'347 Personen. Innert Jahresfrist nahm die Arbeitslosigkeit damit um 8,1 Prozent zu, wie das SECO mitteilte.

Für den Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit dürfte der Beginn der Lehren verantwortlich sein. Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) verringerte sich im Berichtsmonat um 1,1 Prozent. Die Quote blieb bei 3,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Anstieg um 9,1 Prozent.

Im Juli 2012 waren 4635 Personen von Kurzarbeit betroffen, knapp 41 Prozent weniger als im Vormonat, die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 46 Prozent auf 210'077 Stunden ab.

Auffallend sind weiterhin die grossen regionalen Unterschiede: In allen Westschweizer Kantonen und im Tessin lag die Arbeitslosenquote im September über dem Landesdurchschnitt. Mit Abstand am geringsten war sie im Wallis (2,9 Prozent) und im Jura (3,0 Prozent). Die anderen Kantone wiesen Quoten von über 4 Prozent aus.

Die Zunahme der Arbeitslosen im Kanton Zürich (+407) sowie die Rückgänge in den Kantonen Waadt (-244) und Genf (-158) waren nach Ansicht von Babey eine kleine Überraschung. Die höchste Quote in der Westschweiz hat nun Neuenburg mit 4,8 Prozent, nachdem Genf (4,7 Prozent) in der Vergangenheit meist diesen Rekord hielt.

Die Arbeitslosenquote in Zürich lag mit 2,9 Prozent leicht über dem Landesdurchschnitt. Zürich und Basel (3,5 Prozent) waren damit die einzige Kantone in der Deutschschweiz mit einer Quote über dem Landesdurchschnitt.

Gemäss Dominique Babey waren im September das Gastgewerbe, das Baugewerbe und der Grosshandel am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen. Dies sei so erwartet worden, hiess es am Montag.

Für das Gesamtjahr 2012 rechnet das SECO, wie in der vergangenen Woche kommuniziert wurde, mit einer Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent. 2013 dürfte die Arbeitslosigkeit um rund 15'000 Personen steigen und die Quote auf 3,3 Prozent ansteigen. (SDA)


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Atomdebatte: Rücktrittsforderungen wegen Nagra-Papier

Nach der Publikation eines internen Papiers fordern erste Stimmen, das Führungsteam der Nagra auszuwechseln. Das Vertrauen sei verspielt. Das Nagra-Papier nennt nur noch zwei Orte, wo dereinst Schweizer Atomabfälle vergraben werden sollen. Offiziell stehen sechs zur Auswahl.

«Ich nehme an, dass man in der Nagra das Führungsteam auswechseln muss», sagte Geologieprofessor Walter Wildi am Montag gegenüber Schweizer Radio DRS. Der atomkritische Wildi hatte im August den Beirat Entsorgung aus Protest verlassen. Er warf der Nagra eine «unverantwortliche Sicherheitskultur» vor.

Der Geologe und Nuklearexperte Marcos Buser geht noch weiter. Er verlangt eine Sistierung des Verfahrens, damit die Hintergründe ausgeleuchtet werden können, wie er in einem Interview mit den Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Der Bund» sagte. Anschliessend brauche es «neue, vertrauensvolle» Köpfe.

Buser, der die Eidg. Kommission für nukleare Sicherheit (KNS) im Juni verlassen hatte, erhebt erneut schwere Vorwürfe gegen die Nagra: «Bislang haben die Verantwortlichen falsch gespielt.» Überhaupt: Dass die Nagra nach einem Endlager suche, sei ein Systemfehler. Diese vertrete die Interessen der Stromwirtschaft.

Fachlich geht Buser mit der Nationalen Gesellschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) allerdings einig: Das Zürcher Weinland und der Bözberg (Jura-Ost) gehören auch für ihn zu den favorisierten Standorten. Das Weinland sei, soweit bekannt, der beste Standort, sagte Buser im Interview.

Der Bözberg sei geologisch nicht der beste Standort, aber logistisch interessant. Der Atommüll sei bereits in der Gegend zwischengelagert; die Akzeptanz der Aargauer Bevölkerung höher als anderswo. Die Schlüsse der Nagra seien deshalb «nachvollziehbar», das Verfahren sei aber manipuliert worden, sagte Buser.

Rücktrittsforderungen kommen auch aus der Politik. Nationalrat Hans Grunder (BDP/BE) sagte gegenüber Radio DRS, Rücktritte müsse man diskutieren. Die Voraussetzungen, um in den Regionen weitere Verhandlungen zu führen, seien in der jetzigen Situation schlecht. Grunder sitzt in der Energiekommission (UREK) das Nationalrats.

Nationalrat Filippo Leutenegger (FDP/ZH), ebenfalls UREK-Mitglied, sagte: «Wenn die Spielregeln inmitten des Spiels geändert werden, dann gibt es natürlich Zoff.» Und der atomkritische SP-Nationalrat Beat Jans (BS) meinte: «Wenn sich diese Geschichte als richtig herausstellt, dann unterstütze ich die Rücktrittsforderungen.»

Die Nagra stellt sich auf den Standpunkt, dass das Papier lediglich «eines von vielen möglichen Szenarien» aufzeige. Es werde zur Berechnung für die nötigen personellen und finanziellen Ressourcen gebraucht. Das Papier beschreibe nicht die Planung. (SDA)


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Mordanklage: Teenager angeklagt wegen Mordversuchs

Sydney – Ein 14-jähriges Mädchen soll in Australien versucht haben, zwei Spielkameraden mit verseuchtem Kuchen zu vergiften. «Sie ist wegen versuchten Mordes, Verabreichung von Gift und Körperverletzung angeklagt», teilte die Polizei am Montag mit.

Das Mädchen erschien vor einem Jugendgericht und wurde gegen Kaution auf freien Fuss gesetzt, wie Lokalzeitungen berichteten. Die Anhörung fand hinter verschlossenen Türen statt. Das Motiv des Teenagers blieb im Dunkeln.

Das Mädchen hatte die 12 und 13 Jahre alten Nachbarn in einem Vorort von Brisbane am Sonntag besucht und Brownies, eine Art Schokoladenkuchen, mitgebracht. Laut Zeitungsberichten erzählten die Jungen ihren Eltern später, der Kuchen habe so komisch geschmeckt. Die Eltern gingen daraufhin zur Polizei.

Tests zeigten, dass der Kuchen mit Haushaltsreinigern verseucht war. Die Jungen sollen aber keinen Schaden erlitten haben. Die von ihnen konsumierte Menge der Chemikalie reichte laut einem Bericht des Fernsehsenders ABC glücklicherweise nicht aus, um ihre Gesundheit ernsthaft zu gefährden. (SDA)


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Beim Pinkeln am Oktoberfest: Schweizer (20) stürzt auf Bahntrasse – schwer verletzt

Der junge Mann stürzte gemäss Polizeimeldung am Samstag gegen 22.45 Uhr bei der Friedenheimer Brücke eine Böschung hinunter. Gemäss «Bild.de» soll es sich um Kevin K.* (20) aus Zürich handeln.

Er wollte sich beim Pinkeln an einem Drahtzaun festgehalten und sei dann abgerutscht. Der 20-Jährige stürzte dann rund 10 Meter eine Böschung hinunter. Schliesslich prallt er mit dem Kopf gegen das Gleis einer S-Bahnstrecke und verliert das Bewusstsein.

Dank sofortiger Alarmierung konnten die Züge rechtzeitig gestoppt werden. Doch der Zürcher zog sich wohl schwere Kopfverletzungen zu, wie es im Pressebericht der Feuerwehr heisst. Ein Notarztteam habe erst warten müssen bis die Stromleitungen abgestellt wurden, bevor sie Kevin K.* noch vor Ort behandeln konnten.

Die Bergung gestaltete sich schwierig: Der junge Schweizer musste aus der Luft per Drehleiter geborgen werden. Zur genauen Diagnose wurde er im Anschluss in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht. Genaue Angaben über seinen Zustand liegen derzeit noch nicht vor.

Der Unfallhergang ist laut Polizei noch unklar. Die Münchner «AZ» schreibt derweil, Kevin K.* sei  stark alkoholisiert gewesen. (rrt)


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Tötungsdelikt: Verhaftungen nach Schiesserei in Gränichen

GRÄNICHEN - AG - Ein 31-jähriger Schweizer ist am Sonntagabend im aargauischen Gränichen erschossen worden. Die Polizei traf am Tatort zwei 48-jährige Schweizer an, die sich widerstandslos festnehmen liessen. Hergang und Hintergrund des Tötungsdelikts sind unklar.

Eine Ambulanz konnte nur noch den Tod des 31-jährigen Schweizers feststellen, wie die Aargauer Kantonspolizei am Montagmorgen mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen haben sich die drei Männer gekannt. Sie stammten alle aus der Region.

Nach ersten Einvernahmen lägen Aussagen zum Tötungsdelikt vor, sagte Polizeisprecher Bernhard Graser auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Dabei hätten die Männer nicht bestritten, etwas mit dem Delikt zu tun zu haben.

Allerdings seien die Aussagen zum Tötungsdelikt widersprüchlich. Nach allfälligen weiteren Tatbeteiligten werde nicht gesucht, sagte Graser. Bei den Männern wurde ein Revolver und eine Pistole gefunden. (SDA)


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Nationalrat: Stolz folgt auf Malama im Nationalrat

Der Basler FDP-Präsident und Kantonsparlamentarier Daniel Stolz will das Nationalratsmandat von Peter Malama übernehmen. Der 51-jährige Malama war im September verstorben.

Er freue sich sehr, dieses Amt anzunehmen, teilte Stolz am Montag mit. «Die Umstände, die dazu führten, werden jedoch für mich noch länger einen Schatten darauf werfen.» Die Amtsübernahme habe er noch nicht im Detail geplant. Verzichten will Stolz auf die Übernahme des Präsidiums des Basler Kantonsparlaments.

Stolz ist 44 Jahre alt und Geschäftsleiter der Aids-Hilfe beider Basel. Im Kantonsparlament ist er seit dem Jahr 2001, seit 2006 präsidiert er die Basler FDP.

Stolz ist der zweite Nachrückende auf der FDP-Liste. Der erste, Baschi Dürr, hatte seinen Verzicht Anfang Oktober bekannt gegeben. Er will am 28. Oktober in die Basler Regierung gewählt werden. Zudem kandidiert er für das Regierungspräsidium. (SDA)


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Bartverbvot: Bartverbot für Polizisten in Australien

Sydney – Polizisten mit Bärten kämpfen in Australien um ihre Gesichtsbehaarung. Sie klagen gegen eine Vorschrift des Polizeichefs im Bundesstaat Victoria. Der schreibt seinen 14'000 Polizisten seit Anfang des Jahres glatt rasierte Backen vor.

Nur gepflegte Schnäuze sind erlaubt. Die Kläger sehen ihre Menschenrechte verletzt. Neun Beamte haben sich am Montag vor Gericht in Melbourne über Diskriminierung beschwert. Die Polizeigewerkschaft hält sich aus dem Fall heraus. Der Polizeichef habe das Recht, solche Vorschriften zu machen, sagt sie. (SDA)


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Teuerung: Preisanstieg im September

BERN - BE - Die Preise in der Schweiz sind im September im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent gestiegen. Der Anstieg sei insbesondere auf teurere Kleider und höhere Preise für Erdölprodukte zurückzuführen, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mit.

Billiger wurden dagegen Produkte im Bereich Mobilnetz-Kommunikation. Weniger bezahlen mussten die Konsumenten ausserdem für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke.

Der vom BFS berechnete Landesindex der Konsumentenpreise erreichte dabei einen Stand von 99,3 Punkten. Innert Jahresfrist betrug die Teuerung -0,4 Prozent. (SDA)


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